Ein Unternehmen zu gründen ist eine echte Mammutaufgabe. Etwas einfacher haben es Kleinunternehmer, da es spezielle Gesetze für diese Unternehmensgruppe gibt. An alle Kleinunternehmer da draußen: Wir haben 5 wichtige Tipps für Selbstständige bereitgestellt, die Du zur Gründung Deines Unternehmens auf jeden Fall kennen solltest.

Sichere Dich ab

Wenn Du Deine Arbeit als Kleinunternehmer zu Deinem Hauptberuf machen willst, Dann solltest Du unbedingt an eine Krankenversicherung und Rentenversicherungsschutz denken. Als selbständige Person kannst entweder eine gesetzliche Krankenversicherung abschließen oder in eine private Krankenversicherung wechseln.

Beachte: Die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung sind für Selbständige oft sehr hoch. Gerade für Berufsanfänger sind die Beiträge häufig kaum bezahlbar. Günstiger ist eine private Krankenversicherung: Dort fallen die Beiträge ein bisschen geringer aus und sind besonders von persönlichen Faktoren wie zum Beispiel Deinem Alter abhängig.

Künstlersozialkasse

Du bist Künstlerin oder Künstler? Dann lohnt es sich, einen Aufnahmeantrag bei der Künstlersozialkasse stellen. Die Beitragszahlungen sind viel versprechend und Du kannst Dich sowohl bei Krankheit als auch im Alter günstig und umfassend absichern.

Tipps für Selbstständige

Kleinunternehmen gründen und anmelden

Als Kleinunternehmer übst Du eine gewerbliche Tätigkeit aus. Deshalb musst Du unbedingt einen Gewerbeschein bei Deiner Stadt beantragen. Die Kosten für einen Gewerbeschein sind je nach Wohnort unterschiedlich hoch, kosten aber in der Regel ungefähr 20 Euro.

Erhalte weitere Infos zum Gewerbeschein für Selbstständige.

Auch das Finanzamt muss wissen, dass Du selbständig bist. Das heißt, Du musst all Deine Einnahmen aus dem Gewerbebetrieb versteuern. Oft kommt es vor, dass sich das Finanzamt auch automatisch bei Dir meldet, sobald Du erfolgreich einen Gewerbeschein beantragt hast. Vom Finanzamt erhältst Du dann einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, wo Du Angaben zu Deinem Unternehmen machen musst. Auch brauchst Du selbstverständlich einen Namen für Dein Unternehmen. Diesen benötigst Du für den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung.

Das Firmenkonto

Zu den wichtigsten Dingen gehört auch, dass Du Dir ein Firmenkonto bei einer Bank einrichtest. Das ist wichtig, damit sich zum Beispiel Rechnungen beim Rechtsanwalt, für deine Gewerbeanmeldung, Notarkosten oder Kosten für Deinen Firmenwagen nicht mit Deinen privaten Ausgaben nicht vermischen. Um keine Kontoführungsgebühren bezahlen zu müssen, lohnt sich ein kostenloses Firmen- bzw. Geschäftskonto bei einer Online- bzw. Direktbank.

Tipps für Selbstständige

Achte auf die Umsatzsteuerregelung

Ein großer Vorteil als Kleinunternehmer: Du profitierst Du unter Umständen von einer gesonderten Umsatzsteuerregelung! Laut Umsatzsteuergesetz müssen Selbständige keine Umsatzsteuer zahlen, wenn Deine erzielten Einnahmen inklusive Umsatzsteuer im Jahr nach der Betriebseröffnung nicht höher als 22.000 Euro sind. Zudem dürfen Deine Einnahmen im laufenden Kalenderjahr maximal 50.000 Euro betragen.

Als Selbständiger kannst Du grundsätzlich immer selbst entscheiden, ob Du Umsatzsteuer ausweisen möchtest. Entscheidest Du Dich dagegen, kannst Du den Vorsteuerabzug geltend machen. Wenn Du ein Kleinunternehmen gründest und dabei keine zu hohen Kosten bezahlen willst, kann ein Vorsteuerabzug  lohnenswert für Dich sein.

Handelsregister und Beratungsangebote

Als Kleinunternehmer wirst Du Mitglied der Industrie- und Handelskammer. Du solltest damit rechnen, dass Du für Deine Mitgliedschaft einen Jahresbeitrag in Höhe von 30-75 Euro bezahlen musst (ist Dein Unternehmen im Handelsregister eingetragen, werden mindestens zwischen 150 Euro und 300 Euro pro Jahr fällig). Der Vorteil der Mitgliedschaft: Du wirst regelmäßig über interessante Vorträge bei der IHK informiert und kannst oftmals kostenlos daran teilnehmen.

Als Kleinunternehmer kannst Du Dich freiwillig ins Handelsregister eintragen. Durch die Eintragung wird Dein Kleingewerbe zu einem Handelsgewerbe und Du bist offiziell eine Vollkauffrau bzw. ein Vollkaufmann. Die Eintragung ist für 5 Jahre bindend und gibt Dir die Möglichkeit, einen Fantasienamen für Dein Unternehmen auszudenken. Ansonsten musst Du Deinen Vor- und Nachnamen als Unternehmensnamen angeben.

Wenn Du ein Kleingewerbe gründest, dann gehen die Behörden davon aus, dass Du dieses alleine führst. Das bedeutet allerdings nicht, dass Dein Unternehmen nicht wachsen darf. Die meisten Kleinunternehmen in Deutschland werden als Nebenerwerb geführt. Wenn Du von den Einnahmen Deiner Selbständigkeit prima leben kannst, kannst Du sie natürlich auch hauptberuflich ausüben.

Hilfe benötigt? Kein Problem!

In jeder größeren Stadt gibt es kostenlose Beratungsangebote für Existenzgründer. Wende Dich an die Bundesagentur für Arbeit oder besuche die Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft. Dort findest Du alle notwendigen Informationen für Deinen Weg in die Selbstständigkeit.

Los geht’s!

Wer ein Kleinunternehmen gründet, kann hervorragend testen, ob sich eine Geschäftsidee als lukrativ erweist. Verschulde Dich keinesfalls und sorge für das notwendige Startkapital bzw. Finanzierung, wenn Du ein Kleinunternehmen gründest. So hast Du die Chance, dauerhaft beruflich erfolgreich zu sein und Dein Kleingewerbe möglicherweise weiter auszubauen.

Tipps für Selbstständige

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