Die Miete, das Handy, Lebensmittel: Geld ist manchmal ganz schön knapp – das wissen vor allem Studenten oder Azubis. Wer sich am Monatsende trotzdem noch etwas leisten möchte, sollte lieber in den Sparmodus wechseln. Studierende und Lehrlinge hingehört: Hier kommen 10 geniale Tipps zum Geld sparen.

1. Studentenrabatte nutzen

Von Amazon bis Spotify: Es gibt so gut wie immer einen Nachlass für Studenten oder Azubis. Zur Legitimation reicht es meist aus, einfach den Studentenausweis oder eine Immatrikulationsbescheinigung einzureichen – schwuppdiwupp Geld gespart!

2. Rundfunkbeitrag sparen

Studenten oder Azubis sparen sich den Rundfunkbeitrag, wenn sie BAföG beziehen. Hierzu einfach auf www.rundfunkbeitrag.de einen Antrag stellen. Wichtig: Der Antrag muss nach jedem bewilligten Zeitraum neu gestellt werden. Bei einer Studiendauer von 6 Semestern lassen sich so 630 Euro sparen! Weitere Infos gibt’s hier.

3. ADAC Jugendtarife nutzen

Die ADAC young-driver-Mitgliedschaft kostet für alle zwischen 17 und 23 Jahren nur 29 € pro Jahr. Für alle Minderjährigen, Führerschein-Neulinge mit begleitetem Fahren und Führerschein-Neulinge, die den Führerschein maximal ein Jahr besitzen, ist die Mitgliedschaft kostenlos.

  • ADAC starter-Mitgliedschaft: kostenlos
  • ADAC young driver-Mitgliedschaft: 29 €
  • ADAC young traveller-Mitgliedschaft: 29 €

4. Girokonto wechseln

Fast jede Bank bietet mittlerweile Tarife und Konten für Studenten an. Über den gesamten Studienzeitraum spart man sich so die Kontoführungsgebühren und eine Willkommensprämie gibt es meist noch obendrauf. Vergleichen lohnt sich!

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5. Filme und Serien kostenlos streamen

Neben zahlungspflichtigen Streamingdiensten wie Netflix oder Amazon Prime gibt es im Internet zahlreiche Portale, die völlig kostenlos sind. Zu finden gibt’s alle kostenlosen Streamingdienste hier

6. Friseurrabatte nutzen

Auch Friseure haben inzwischen oft Angebote für Studenten. Unser Tipp: Lassen Sie Ihren Haarschnitt einfach von Auszubildenden erledigen – das ist meist komplett kostenlos. Nachfragen lohnt sich!

7. ISIC nutzen

Weltweit Geld sparen lässt sich mit der International Student Identity Card (ISIC) – einem international anerkannten Studentenausweis. Beantragen kann ihn jeder, der an einer Universität oder Hochschule eingeschrieben ist. Mit dem Ausweis erhalten Studenten in mehr als 100 Ländern zahlreiche Vergünstigungen. Oft gibt es auch Eintritte umsonst. Für weitere Infos einfach hier klicken.  

8. Gebrauchte Sachen kaufen

Möbel, Bücher und Kleidung gibt es oft noch in gutem Zustand zu kaufen. Wer in einem Second-Hand-Laden einkauft, macht nicht nur großartige Schnäppchen, sondern gibt sein Geld auch für einen guten Zweck aus, da viele Geschäfte von Wohltätigkeitsorganisationen geleitet werden. Ansonsten lohnt sich ein Blick auf Kleiderkreisel oder eBay Kleinanzeigen allemal.

9. Selbst kochen

Der tägliche Gang in die Mensa kann auf Dauer ganz schön ins Geld gehen. Doch wer sich seine Mahlzeiten zu Hause zubereitet und mit in die Uni bringt, kommt um einiges günstiger über die Runden. Unser Tipp: Am besten an einem Tag in der Woche alle Mahlzeiten vorkochen und einfrieren. Günstiger geht’s nicht. 

10. Unisport statt Fitnessstudio

Der Monatsbeitrag für das Fitness-Studio ist zu teuer? Dann kommt hier die Alternative: Hochschulsport. Von Mannschafts- bis Einzelsportarten ist an den meisten Universitäten und Hochschulen so gut wie alles dabei, was das Sportlerherz begehrt.

Unser Tipp: Viele Unis bieten auch exotische Kurse an, darunter Kampfsportarten wie Taekwondo oder Capoeira. Reinschauen lohnt sich!

Steuertipps

Unser Tipp an alle Studenten, die sich Nachschlag vom Finanzamt holen möchten: eine Steuererklärung machen. Wichtig hierbei: Studenten im Erststudium (z.B. Bachelor), dürfen ihre Studienkosten nur als Sonderausgaben absetzen. Hierbei sind maximal 6000 Euro pro Jahr absetzbar. Studenten mit einer ersten Ausbildung (z.B. Masterstudium oder Bachelorstudenten mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung) können ihre Ausgaben als Werbungskosten absetzen.

Von der Steuer absetzen lassen sich:

  • Studiengebühren
  • Kurs- und Prüfungsgebühren
  • Bücher
  • Büromaterial (Tacker, Hefter, Druckerpapier etc.)
  • Arbeitsmittel wie Laptop, Handy oder Computer. Achtung: Oft wird das Notebook auch für private Zwecke genutzt. Am einfachsten ist es, wenn Sie nur die Hälfte der Anschaffungskosten in die Steuerklärung einfließen lassen.
  • Fahrtkosten zwischen Wohnung und Ausbildungs-/Studienort (auch Praktika im Studium zählen dazu). Hier lässt sich eine Entfernungspauschale von 30 Cent pro Kilometer absetzen
  • anfallende Zinsen bei der Rückzahlung eines Studienkredits

Für alle Anschaffungen gilt: Belege unbedingt aufbewahren!

 

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