Seit jeher ist der SCHUFA-Score ein gut behütetes Geheimnis. Doch jetzt bringt die Auskunftei ein wenig Licht ins Dunkle und verrät, wie man für eine gute Bonität sorgen kann – und damit gute Karten bei Kreditanbietern oder anderen Geldgeschäften hat.

Auf einen Blick

  • Jeder kann seine Kreditwürdigkeit mit einfachen Tricks verbessern
  • Ein Konto im Plus reicht meist nicht aus
  • Es kommt auf Dein Zahlungsverhalten an

Kreditwürdigkeit verbessern

So kannst Du Deine Kreditwürdigkeit verbessern

Rechnungen pünktlich bezahlen

Der wichtigste Tipp von allen: Zahle bestehende Forderungen immer pünktlich! Wer zu viele Zahlungsverpflichtungen parallel zu erfüllen hat, verliert schnell den Überblick. Vor allem Mahnungen, Inkassoschreiben und eidesstattliche Erklärungen sind besonders ungünstig für Deine Bonität. Um gar nicht erst in Schwierigkeiten zu kommen, gilt: Rechnungen immer fristgerecht bezahlen!

Übrigens: Vertragspartner dürfen Deinen Zahlungsausfall erst bei der SCHUFA melden, wenn zuvor Mahnungen an Dich herangetragen wurden. Außerdem kommt eine Meldung bei der SCHUFA nur dann zustande, wenn Du vorher darüber informiert worden bist.

Lesetipp: Eine schlechte Bonität ist nur einer von 5 Gründen, warum Du Deine Rechnungen immer pünktlich begleichen solltest.

Finger weg von zu vielen Kleinkrediten

Ob für Möbel, Elektrogeräte oder den Kurzurlaub: Kleinkredite wirken sich negativ auf Deine Bonität aus. Laut SCHUFA steigt die Wahrscheinlichkeit, Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen zu können, wenn Du parallel zu viele Kredite abbezahlst. Aber Achtung: Das heißt nicht, dass Du keine Kredite mehr aufnehmen darfst.

Wenn Du einen laufenden Kredit zuverlässig zurückbezahlst, kann sich das sogar positiv auf Deine Bonität auswirken! Tipp: Nimm lieber einen größeren Kredit auf und bezahle damit alle Forderungen in einem Rutsch.

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Weitere Tipps

Nicht zu häufig die Bank wechseln

Wechselst Du Deine Bank zu oft, kann das ein schlechtes Licht auf Deine Bonität werfen. Deshalb ist es umso wichtiger, sich vor einem Wechsel so gut wie möglich über die Angebote Deiner Wunschbank zu informieren.

Lesetipp: Zu einer Direktbank wechseln und Geld sparen: So geht’s.

Schulden begleichen

Um Deine Kreditwürdigkeit verbessern zu können, sollten Schulden so schnell wie möglich der Vergangenheit angehören. Je größer Dein Schuldenberg, desto schwieriger kommst Du an einen Kredit mit attraktiven Konditionen.

Auch interessant: Wege aus der Schuldenfalle: So schaffst Du es aus den Miesen heraus

Den höchstmöglichen Dispokredit wählen

Je höher der Dispokredit, desto besser wird Deine Kreditwürdigkeit eingeschätzt. Doch Vorsicht: Nimm Dir diesen Tipp nur zu Herzen, wenn Du Deinen Dispo nie ausschöpfen wirst – sonst wird’s nämlich teuer.

Den Rahmen Deines Dispos nicht überziehen

Auf keinen Fall solltest Du in die Versuchung kommen, den Rahmen Deines Dispokredits zu überziehen. Manche Kreditinstitute dokumentieren diesen nämlich bei der SCHUFA. Noch schlechter für den Score ist es, wenn die Bank Deinen Dispo kündigt. Übrigens: Falls Du einmal in die Dispofalle geraten solltest, schaffst Du es mit diesen 4 Tipps locker wieder heraus.

Einen Auto- oder Immobilienkredit komplett abbezahlt haben

Ja, funktioniert tatsächlich: Hast Du einen hohen Auto– oder Immobilienkredit bereits abbezahlt, wirft das ein gutes Licht auf Deine Zahlungsmoral. Natürlich nur, wenn währenddessen keine Zahlungsschwierigkeiten aufgetreten sind.

Weniger Kreditkarten und Konten benutzen

Auch mit zu vielen Girokonten und Kreditkarten machst Du Dich bei der Auskunftei unbeliebt. Tipp: Mach einmal jährlich eine Bestandsaufnahme! Kündige wenig benutzte Kreditkarten und reduziere die Anzahl Deiner Konten auf ein notwendiges Minimum, um Deine Kreditwürdigkeit zu verbessern.

Im Zweifel eine Konditionsanfrage stellen

Kreditinstitute unterscheiden zwischen einer Konditionsanfrage und einer Kreditanfrage. Letzteres wird für ein Jahr bei einer Auskunftei hinterlegt. Je mehr solcher Kreditanfragen zusammenkommen, desto misstrauischer werden die Auskunftei und der Kreditgeber.

Der Grund: Viele Kreditanfragen erwecken den Eindruck, dass Du mehrere Kredite haben willst, aber keinen einzigen bekommen hast. Bitte Deine Bank lieber um eine Konditionsanfrage, wenn ein Kredit noch nicht hundertprozentig für Dich in Frage kommt. Stelle auch bei Vergleichsportalen und Kreditrechnern nicht zu viele Kreditanfragen.

Interessant: Vorteile einer direkten Anfrage bei auxmoney

Höhere Einnahmen als Ausgaben haben

Beim Bonitätscheck schaut sich die Auskunftei Deine Einnahmen und Ausgaben an. Wer in den letzten Monaten finanziell deutlich über die Stränge geschlagen hat, kann daher weniger auf einen günstigen Kredit hoffen.

Tipp: Sei dem Bonitätscheck einen Schritt voraus und erstelle ein Haushaltsbuch. Damit stellst Du Deine Einnahmen und Ausgaben gegenüber und erkennst unentdeckte Sparmöglichkeiten.

Daten korrigieren lassen

Bereits bezahlte Forderungen oder getilgte Kredite, die von der Auskunftei nicht gelöscht wurden, können Deinen Score nach unten ziehen. Um Deine Kreditwürdigkeit verbessern zu können, solltest Du deshalb falsche und veraltete Daten in Deiner Selbstauskunft korrigieren lassen. Um auf Nummer sicher zu gehen, erledige das am besten schriftlich.

Kreditwürdigkeit verbessern: Vermeide häufige Umzüge

Apropos Wohnort: Wer häufig den eigenen Wohnsitz wechselt, muss mit einer negativen Bonitätsbewertung rechnen. Hintergrund der Angst vieler Kreditgeber: Kunden, die häufig umziehen, könnten ihre Identität verschleiern wollen. Möglicherweise, um sich bei Zahlungsschwierigkeiten aus dem Staub zu machen.

Auf den Wohnort achten

Das sogenannte Geoscoring ist umstritten, aber erlaubt. Damit schätzen Auskunfteien Deine Kreditwürdigkeit auf Grundlage Deines Wohnorts ein. Menschen in einer noblen Wohngegend haben demnach höhere Chancen auf einen Kredit als Menschen aus sozialschwachen Brennpunkten. Grundsätzlich ist diese Herangehensweise nicht unzulässig, darf jedoch nicht ausschließlich darauf beruhen.

Warum wird ein Bonitätscheck durchgeführt?

Bonitätscheck als Voraussetzung

Wer einen Kredit aufnehmen will, kommt um einen Bonitätscheck nicht drum herum. Viel zu groß ist die Gefahr, dass Beträge nur teilweise oder gar nicht zurückgezahlt werden. Beim Bonitätscheck werden Dein bisheriges Zahlungsverhalten und Deine wirtschaftliche Situation unter die Lupe genommen. Gemessen wird das anhand interner Kriterien Deiner Bank als auch Deiner Bewertung bei der SCHUFA.

Der Bonitätscheck beeinflusst am Ende den Zinssatz, den Du für Deinen Kredit erhalten wirst. Deshalb gilt: Je höher Deine Kreditwürdigkeit, desto besser ist meist der Zinssatz, der Dir angeboten wird.

Die SCHUFA-Auskunft

Für die erste Selbsteinschätzung kann jeder eine kostenlose Selbstauskunft, zum Beispiel bei der SCHUFA, anfordern – so geht’s.

Andere Auskunfteien geben die Bewertung als numerischen Score an, zum Beispiel der auxmoney Score. Was in diesen Score einfließt und welche Faktoren für diesen wichtig sind, erfährst Du hier.

Aber: Auch wer schuldenfrei durchs Leben geht und alle Rechnungen pünktlich bezahlt, kann seine Kreditwürdigkeit verbessern.

Kreditwürdigkeit verbessern: Fazit

Wer seine Kreditwürdigkeit aufpolieren möchte, kann mit wenigen Tipps für eine bessere Bewertung beim Bonitätscheck sorgen. Ob Schulden tilgen, Rechnungen fristgerecht zahlen oder den Disporahmen nicht überziehen: Wer sich an die Regeln hält, kann seine Bonität verbessern und hat somit gute Chancen auf seinen Wunschkredit.

Die wichtigsten Tipps zusammengefasst gibt’s hier als PDF.

 

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