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No-Name-Produkte

No-Name-Produkte – Qualität zum kleinen Preis

Veröffentlicht am 10 Jun 2015

Das Wichtigste auf einen Blick:

      • Fast jeder Supermarkt oder Discounter bietet No-Name-Produkte an
      • Die Produkte stammen häufig aus Fabriken renommierter Marken
      • Durch den Kauf von bestimmten No-Name-Produkten sparen Sie bis zu 80 Prozent!

 

No-Name-Produkte – pure Lebensmittel

Die Welt des Handels ist in vielerlei Hinsicht in Bewegung: Viele Kunden achten beim Lebensmittel-Kauf auf die Einhaltung bestimmter Qualitätsansprüche, möchten aber zugleich nicht zu hohe Preise für eine bestimmte Premium-Marke bezahlen. Diese Entwicklung führt für einige Supermärkte zum Verlust von Marktanteilen. Um preisbewusste Kunden trotzdem zu halten, fungieren No-Name-Produkte als Gegenstrategie.

Wir verraten, warum No-Name-Produkte so günstig sind und was sie vom Markenprodukt unterscheidet. Kann man bedenkenlos auf Markenprodukte verzichten? Wann lohnt sich der Kauf des Billig-Pendants?

Bei diesen Produkten lohnt sich der Kauf

Je nach Produkt kann der Preisunterschied zwischen Marke und No-Name sich vergrößern. Dabei lohnt sich der Kauf der billigen Alternative mal mehr, mal weniger. Im folgenden finden Sie einige Beispiele für No-Name-Produkte, die insgeheim aus gutem Hause stammen und bei denen der Preisunterschied deutlich spürbar ist.

Gewürze Der Preis für No-Name-Gewürze liegt 80 Prozent unter dem der Markenprodukte aus dem gleichen Haus.
Alkohol Vor allem der Kauf von günstigem Wein kann sich lohnen. Dieser stammt beispielsweise bei Aldi vom gleichen Unternehmen wie Markenwein, ist aber etwa 70 Prozent günstiger.
Milchreis Der teure Marken-Milchreis ist sowohl als „gut und günstig“, als auch als Aldi-Produkt zum halben Preis zu haben.
Süßigkeiten Die Aldi-Schokoküsse kommen aus der gleichen Fabrik, wie das Markenprodukt. Das gleiche gilt für verschiedene Kekse und Gebäcke.
Brot Marken-Toastbrot kostet ca. 60 Prozent mehr als sein No-Name-Pendant, welches es beispielsweise bei Lidl zu kaufen gibt.
Brotaufstrich Auch die großen Marmeladenhersteller produzieren günstig unter dem „Ja!“-Label.
Tee Wer sich gegen Markentee entscheidet und stattdessen auf die günstige Aldi-Variante zurückgreift, der spart 70 Prozent.
Tiefkühlkost Bei Tiefkühl-Produkten der Marke „Eskimo“, die es bei Aldi zu kaufen gibt, handelt es sich in Wirklichkeit um Markenware.
Konserven Die No-Name-Gemüsekonserven, die es bei Aldi zu kaufen gibt, stammen vom Markenhersteller.

Warum gibt es No-Name-Produkte?

No-Name-Produkte sollen die Kundenbindung und Attraktivität steigern. Die Einkaufsstätte soll preisbewussten Kunden das Bild einer günstigen und guten Einkaufsquelle vermitteln. Eine
Supermarktkette wählte deshalb für diese Produktkategorie sogar den Namen attraktiv und preiswert, eine andere gut und günstig. Hiermit wird neben einem guten Preis der Lebensmittel auch das Bild einer guten Qualität der Lebensmittel vermittelt. Sie bieten dem Kunden einen fairen Gegenwert für das Geld und dem Einzelhändler eine Möglichkeit, die Marke beim Kunden zu Hause zu platzieren.

Warum sind No-Name-Produkte günstiger?

Der Gesamtpreis für Lebensmittel setzt sich, wie bei allen anderen Waren auch, aus dem Wert der Zutaten, den Kosten für Bearbeitung und Herstellung, den Transportkosten und eine vergleichsweise geringe Vertriebsmarge zusammen. Bei den Lebensmitteln großer Markenartikel kommt noch ein weiterer großer und nicht zu unterschätzender Kostenblock hinzu: Werbung, Design und Marketing, um die Marke bekannt zu machen. Diesen können Sie sogar selbst abschätzen: Einige Marken von Süßwarenherstellern und andere Lebensmittelhersteller starten eine wahre Werbeorgie im Fernsehen, auf Plakatwänden und in Zeitungen. Die damit verbundenen Kosten und auch die aufwendig gestalteten Packungen schlucken einen Großteil des Mehrpreises. Kann man als Kunde auf schicke Lebensmittel-Verpackungen der Marken verzichten, die jeder kennt, legt keinen großen Wert auf die hochwertigsten Inhaltsstoffe und informiert man sich selbst über das Produkt, so kann man einiges sparen.

Wird an der Qualität gespart?

No-Name-Produkte - günstige Alternative

No-Name-Produkte: beim Wein lohnt’s sich

Alle großen Discounter, allen voran Aldi, Lidl oder Rewe, haben inzwischen neben den bekannten Marken auch No-Name-Produkte in ihrem Sortiment. Doch auch teurere Supermärkte wie Edeka bieten mittlerweile günstige Eigenmarken an, haben aber keine eigene Herstellung aufgebaut. Deshalb wenden sich die Einkäufer an die Lieferanten, bei denen sie schon die Markenprodukte beziehen, um über Alternativen zu sprechen. Anfangs bekamen bei einfachen Waren wie Zucker, Kaffee oder auch Produkten aus Milch wie Butter oder Frischkäse die Markenprodukte Konkurrenz. Geliefert wurde und wird eine Ware, die alle Anforderungen des Lebensmittelrechts erfüllt und teilweise fast genauso wie das Markenprodukt schmeckt. Da die Handelsunternehmen mit ihrem eigenen, guten Namen für die Produkte stehen, halten sie auch bei den Billigprodukten ihre strengen Vorgaben für die Inhaltsstoffe und Rezepturen ein. So kann es durchaus sein, dass der Kunde gar keinen Unterschied zwischen den Produkten spürt, obwohl die Eigenmarken um bis zu 80 Prozent günstiger sind als die Marken. Bei vielen Produkten lässt sich anhand der Herkunftsbezeichnung oder Veterinärnummer sogar feststellen, dass sie aus exakt dem gleichen Haus wie die Markenprodukte kommen.

Fazit

Hinter vielen No-Name-Produkten steckt ein Marken-Hersteller! Gespart wird hier meist am Design und der Verpackung. Teilweise finden sich im Markenprodukt auch hochwertigere Inhaltsstoffe, wie Eier aus Freilandhaltung, die das Endprodukt teurer machen. Trotzdem stehen die No-Name-Produkte aus dem gleichen Haus den Markenprodukten an Qualität um nichts nach.

Glauben Sie nicht? Wie wäre es mit einer gemeinsamen Blindverkostung mit der ganzen Familie? So überzeugen Sie auch den letzten nörgelnden Zweifler, dass es nicht immer das Markenprodukt sein muss. Außerdem macht die Aktion einen riesen Spaß! Suchen Sie nach No-Name-Artikeln, deren Hersteller mit dem eines Markenprodukts übereinstimmt, und dem teuren Pendant. In neutraler Verpackung serviert finden ihre Tester bestimmt nicht heraus, welches Produkt das teure ist.

Entscheidungsfreiheit bei jedem Einkauf

Sowohl die Markenartikel als auch No-Name-Produkte ohne ausgeklügeltes Marketing oder einen bekannten Produktnamen haben jeweils Vorteile. Wer sich etwas besonderes gönnen möchte, greift ab und zu auf das Markenprodukt zurück. Für Grundnahrungsmittel eignen sich die No-Name-Produkte allerdings genau so gut wie ihre teuren Alternativen. Dabei erfüllen sie alle Richtlinien und schmecken teilweise genauso gut wie die Marke, die eigentlich dahinter steckt. Der Versuch lohnt sich – und günstiger sind die No-Name-Artikel allemal!

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