Der Wasserkocher, die Waschmaschine, der Kühlschrank: Im Haushalt lauern unzählige Stromfresser. Monat für Monat entstehen so Kosten, die ordentlich ins Geld gehen können. Doch wussten Sie, dass Sie mit einfachen Tricks eine ganze Menge sparen können? Hier kommen 10 Tipps, damit Ihre Stromrechnung Sie nicht mehr aus den Socken haut.

1. Waschen bei niedriger Temperatur

Solange Sie keine Bett- oder Unterwäsche waschen möchten, reichen 30 Grad in der Waschmaschine völlig aus. Der Grund: Moderne Waschmittel machen ihre Kleidung auch ohne hohe Temperaturen sauber. Wer die Waschtemperatur bei leichtverschmutzter Buntwäsche von 60 auf 30 Grad senkt, spart über 60 Prozent Strom. Für Ihre „Kochwäsche“, also Handtücher, Unter- und Bettwäsche, stellen Sie die Temperatur am besten nur auf 60 statt 90 Grad ein – das spart Strom und bares Geld.

2. Einen Wäscheständer nutzen

Apropos Wäsche: Nichts ist günstiger als Ihre frisch gewaschene Kleidung auf einem Wäscheständer oder an einer Wäscheleine trocknen zu lassen. So entspannt ein Wäschetrockner auch sein mag, er ist auch ein ganz schöner Umweltsünder: Ist das Gerät das ganze Jahr über in Gebrauch, werden über 300 Kilogramm CO2 ausgestoßen. Den Umstieg auf den Wäscheständer freut aber vor allem den Geldbeutel: Wer auf einen Wäschetrockner verzichtet, kann im Jahr bis rund 60 Euro Stromkosten sparen. Und wenn Sie wirklich nicht darauf verzichten können, dann achten Sie wenigstens darauf, dass er eine hohe Energieeffizienzklasse aufweist.

3. Heizung herunterdrehen

Wer im Winter die Heiztemperatur nur ein Grad niedriger einstellt, kann rund sechs Prozent Energie einsparen. Für Frostbeulen gibt es übrigens keinen Grund zur Sorge: Ein Grad weniger in der Bude ist für den Normalo kaum spürbar. Und zur Not gibt’s ja auch noch die Kuscheldecke.

4. Füllmenge des Wasserkochers beachten

Für nur eine Tasse Tee muss nicht gleich der ganze Wasserkocher gefüllt werden, oder? Unser Tipp: Schütten Sie nur die Menge Wasser in die Kanne, die Sie auch wirklich trinken. Ihr Einsparpotenzial: bis zu zehn Euro im Jahr.

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5. Einen modernen Kühlschrank kaufen

Kühlschränke sind rund um die Uhr im Einsatz und können wahre Stromfresser sein, wenn sie nicht energieeffizient sind. Auch wenn das Geschenk der Großeltern oder ein Schnäppchen im Internet verlockend klingt: Finger weg von alten Kühlschränken! Schaffen Sie sich stattdessen ein modernes Gerät an – nur so schonen Sie auf lange Sicht Ihr Portemonnaie.

6. Gefrierfach regelmäßig abtauen lassen

Ein weiterer Stromfresser im Alltag ist die Eisschicht in Ihrem Gefrierfach. Je größer der Klumpen, desto höher der Stromverbrauch. Sie möchten Geld sparen? Dann tauen Sie die Schicht einfach regelmäßig ab.

7. Einen Deckel verwenden

Jede Menge Strom sparen Sie, wenn Sie beim Kochen stets einen Deckel für Ihre Töpfe verwenden. Mit diesem Tipp bringen Sie Ihr Wasser nicht nur schneller zum Kochen, Sie sparen auch bis zu 30 Prozent Strom.

8. Auf Vorheizen verzichten

Sparen Sie Strom, indem Sie Ihren Backofen nicht mehr vorheizen. Unser Tipp: Nutzen Sie stattdessen die Restwärme des Ofens, indem Sie Ihr Essen ein paar Minuten nach dem Ausschalten stehen lassen und es so zu Ende garen lassen. Sparen Sie zusätzlich Energie, indem Sie schwarz lackierte Bleche verwenden. Diese nehmen die Wärme besonders gut auf.

9. Stromgeräte komplett ausschalten

Ein unbewusster Stromschlucker im Haushalt ist der Standby-Modus. Denn: Selbst wenn ein Gerät ausgeschaltet ist, verbraucht es Strom. Wer das Haus verlässt, sollte also stets darauf achten, Haushaltsgeräte wie Fernseher, Radio oder ganze Steckdosenleisten nicht nur auf Standby zu setzen, sondern komplett auszuschalten bzw. vom Stromnetz zu nehmen. In einem dreiköpfigen Haushalt können Sie durch den Verzicht auf den Standby-Modus monatlich mehr als 100 Euro sparen.

10. Ladegeräte von der Steckdose nehmen

Nicht nur der Standby-Modus schluckt Strom: Achten Sie auch darauf, dass Sie all Ihre Ladegeräte für Smartphone, Laptop oder Spielekonsole vom Stromnetz nehmen. Was viele nicht wissen: Auch wenn die Geräte nicht in Gebrauch sind, verbrauchen sie unnötig Strom.

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Schauen Sie mal: Fast 500 Euro lassen sich pro Jahr sparen, wenn Sie an den richtigen Stellschrauben im Haushalt drehen. Tipp: Einfach Grafik herunterladen und aufhängen.

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