Darlehen - auxmoney Finanzlexikon

Darlehen

Darlehen sind ausgesprochen beliebt

Ein Darlehen ist die Leihgabe von Geld. Ein Darlehen wird häufig auch als Kredit bezeichnet und muss natürlich zurückgezahlt werden. Fast alle Menschen nehmen im Laufe Ihres Lebens ein Darlehen auf. Bei manchen sind finanzielle Probleme der Grund dafür, etwa, wenn gleichzeitig das Auto und die Waschmaschine einen Defekt haben. Aber auch vor Schicksalsschlägen ist man leider nicht gefeit. Vielleicht braucht man aber auch nur Geld, um sich etwas zu kaufen. Mit einem Darlehen kann man sich diese Dinge eher kaufen, als würde man darauf sparen – etwa ein Auto, eine Reise, eine Immobilie. Leute, die sich selbstständig machen wollen, nehmen im Normalfall auch ein Darlehen auf, um als Selbständige Gewinne zu erwirtschaften.

Darlehen sind nicht immer leicht zu erhalten

Das Geld für ein Darlehen kommt in den meisten Fällen von Banken. Diese verleihen quasi eine Geldsumme, mit dem Ziel, am Ende Gewinn zu machen. Dieser gewinn entsteht aus den Zinsen, die zusätzlich zur Tilgung bei einem Darlehen berechnet werden. Die Höhe der Zinsen ist je nach Bank, Laufzeit, Verwendung und Bonität unterschiedlich. Die Hauptsorge von Banken besteht darin, dass ein Darlehen nicht zurückgezahlt wird, weil sie dann Verlust machen würden. Deswegen holen Banken Informationen ein und überprüfen die Bonität von jedem, der ein Sofortkredit aufnehmen möchte. Darlehen müssen in jedem Fall zurückgezahlt werden. Die Rückzahlung muss zur Fälligkeit erfolgen. Im Regelfall ist das einmal im Monat. Die Raten müssen so lange bezahlt werden, bis die aufgenommene Geldsumme vollständig zurückgezahlt ist. Meistens sind das ein Dutzend Monate oder mehrere Jahre, denn Darlehen sind mittel– oder langfristig angelegt.

Je besser die Bonität, desto niedriger der Zinssatz

Die Raten setzen sich aus einem Anteil Tilgung und einem (kleineren) Anteil vom Zins zusammen. Die Zinsen werden zusätzlich zum aufgenommenen Darlehen bezahlt. Sie sind eine Art „Belohnung“ für die Finanzierung. Im Fachjargon ist hier von „Bereitstellungszinsen" die Rede. Je höher eine Bank das Risiko einschätzt, desto höher ist auch der Zinssatz, den sie berechnet. Kreditnehmer mit einer schlechteren Bonität bekommen dementsprechend für sie schlechtere Konditionen. Eine Ausnahme von dieser Regelung stellen Angebote für die Baufinanzierung dar. Da eine Baufinanzierung über eine sehr lange Zeit läuft, ist der Zins dafür weit geringer als üblich. Das Darlehen ist allerdings zweckgebunden, d.h., es muss für die Finanzierung einer Immobilie verwendet werden und ist damit nur für Menschen interessant, die ein Haus bauen oder renovieren wollen.

Bei jedem Darlehen fallen Bearbeitungsgebühren an

Bei Banken fallen darüber hinaus Gebühren für die Bearbeitung des Antrags auf ein Darlehen an. Wer ein Darlehen aufnimmt zahlt deswegen und wegen der Zinsen mehr Geld zurück, als er sich geliehen hat. Auf der anderen Seite kann man sich mit einem Darlehen schon früher etwas leisten, als wenn man das nötige Geld angespart hätte. Man muss also im Einzelfall entscheiden, ob sich ein Darlehen lohnt. Wichtig ist, dass man die monatlichen Raten des Darlehens zurückzahlen kann. Deswegen sollte man die Laufzeit und die Summe, die man aufnimmt, realistisch einschätzen. Lesen Sie Kreditverträge darüber hinaus aufmerksam durch. Es kann nämlich sein, dass zum Beispiel nur der Sollzins eines Darlehens angegeben ist und Sie erst im Kreditvertrag erkennen, wie hoch der effektive Jahreszins für ein Darlehen ist.