Eine schlechte Bonität kann dazu führen, dass ein Kredit teurer wird oder Banken eine Anfrage ablehnen. Ob Du eine negative Bonität hast, merkst Du oftmals erst, wenn Du etwas finanzieren möchtest oder ein Vertrag, z. B. für die Eröffnung eines Girokontos, geprüft wird.

Wenn Du Dich fragst, was eine schlechte Bonität genau ist, ab wann man eine schlechte Bonität hat oder ob sie ohne Grund entstehen kann, findest Du hier die wichtigsten Antworten. Du erfährst außerdem, warum eine schlechte Bonität entstehen kann und was Du tun kannst, um Deine Kreditwürdigkeit Schritt für Schritt zu verbessern

Das Wichtigste zur negativen Bonität in Kürze

  • Definition: Eine schlechte Bonität liegt vor, wenn Banken oder andere Unternehmen (wie z. B. Energieversorger) das Risiko eines Zahlungsausfalls als erhöht einschätzen. Diese Einschätzung beeinflusst u. a., ob und zu welchen Konditionen eine Kreditvergabe möglich ist.
  • Ursachen: Häufige Gründe sind Zahlungsverzug, viele Kreditanfragen, eine dauerhafte Kontoüberziehung, bestehende Schulden oder negative Einträge bei Auskunfteien wie der Schufa. Auch fehlerhafte Daten können die Bonität verschlechtern.
  • Folgen: Eine nicht optimale Bonität kann dazu führen, dass Darlehen abgelehnt oder nur zu höheren Zinsen finanziert werden. Auch im Alltag kann es Einschränkungen geben, etwa bei Verträgen oder Ratenkäufen, bei denen eine Bonitätsprüfung erfolgt.
  • Tipps: Du kannst Deine Bonität verbessern, indem Du Zahlungen pünktlich leistest, den Dispokredit vermeidest, unnötige Verträge kündigst und Deine Daten bei der Schufa regelmäßig überprüfst. Auch ein stabiles Einkommen wirkt sich positiv auf die Einschätzung Deiner Zahlungsfähigkeit aus.

Begriffe einfach erklärt

  • auxmoney-Score: Individuelle Bewertung Deiner Bonität, die mehr als nur den Schufa-Score berücksichtigt.
  • Bonität: Bewertung Deiner finanziellen Zuverlässigkeit und Deiner Chance einen Kredit zurückzuzahlen.
  • Einkommensnachweis: Ein offizielles Dokument, das regelmäßige Einnahmen wie Gehalt, Rente oder Gewinne aus selbstständiger Arbeit belegt. Er dient zur Einschätzung der Zahlungsfähigkeit.
  • Kredit ohne Schufa: Ein Kredit, bei dem keine Abfrage bei der Schufa erfolgt. Solche Angebote kommen meist von ausländischen Anbietern und gelten in Deutschland häufig als unseriös.
  • Schufa: Wirtschaftsauskunftei, die Daten zur Kreditwürdigkeit sammelt. auxmoney berücksichtigt neben der Schufa viele weitere Faktoren bei der Bonitätsbewertung.

Was ist eine schlechte Bonität?

Eine schlechte Bonität bedeutet, dass Banken oder andere Kreditgeber Deine Zahlungsfähigkeit als erhöhtes Risiko einschätzen. Das kann dazu führen, dass ein Darlehen schwerer zu finanzieren ist oder nur zu höheren Zinsen angeboten wird.

Typische Merkmale einer schlechten Bonität sind:

  • Niedriger Score: Ein niedriger Score bei Auskunfteien wie der Schufa kann darauf hinweisen, dass frühere Zahlungsverpflichtungen nicht immer wie vereinbart erfüllt wurden oder viele finanzielle Verpflichtungen bestehen.
  • Risikoeinschätzung: Banken und Unternehmen, wie Mobilfunkanbieter, nutzen verschiedene Daten, um das Risiko eines Zahlungsausfalls einzuschätzen. Dazu gehören u. a. bestehende Verträge, frühere Kreditanfragen und bekannte Einträge bei Auskunfteien.
  • Zahlungsausfälle: Zahlungsausfälle, wie verspätete oder nicht beglichene Rechnungen, wirken sich negativ auf Deine Bonität aus und können in Auskunfteien wie der Schufa erfasst werden, was das Risiko für Kreditgeber erhöht.
  • Hohe Verschuldung: Wenn Du hohe Schulden hast, insbesondere wenn Deine monatlichen Zahlungen einen großen Teil Deines Einkommens ausmachen, wird dies von Banken und Kreditgebern als negatives Signal für Deine Kreditwürdigkeit gewertet.
  • Häufige KreditanfragenMehrere Kreditanfragen innerhalb kurzer Zeit können darauf hindeuten, dass Du Schwierigkeiten hast, eine Finanzierung zu erhalten. Dies kann sich negativ auf Deine Bonität auswirken, da Kreditgeber das Risiko eines Zahlungsausfalls höher einschätzen.

 

Häufige Gründe: Warum habe ich eine schlechte Bonität?

Erfährt man, dass man über eine nicht optimale Kreditwürdigkeit verfügt, ist die erste Frage, die man sich stellt, meist: warum? Zwar gibt es in der Regel keine schlechte Bonität ohne Grund, trotzdem ist die Frage nach den Ursachen nicht immer pauschal zu beantworten, denn es kann verschiedene Gründe geben: Überziehst Du häufig Dein Girokonto und rutschst in den Dispokredit, zahlst Rechnungen nicht pünktlich oder gibst mehr Geld aus als Du tatsächlich einnimmst, wirkt sich dies negativ auf die Bonität aus. Es kann aber auch vorkommen, dass eine schlechte Bonität nicht Deine eigene Schuld ist, sondern dass bei Auskunfteien Daten fehlerhaft gespeichert sind.

Kontoüberziehung

Ein hoher Disporahmen gilt als Vertrauensbeweis seitens der Bank, die Deine Bonität als gut einstuft. Wird der Dispokredit jedoch häufig ausgereizt und überzogen kann dies ein Grund für einen schlechteren SchufaScore sein. Ebenfalls gilt für Auskunfteien ein geringer Dispositionsrahmen als Anhaltspunkt für eine schlechte Bonität. Die Auskunfteien vertrauen darauf, dass Banken die Bonität Ihrer Kundinnen und Kunden fachgerecht einstufen können und orientiert sich entsprechend an deren Urteil.

Zu viele Kreditanfragen

Insbesondere mehrere Kreditanfragen innerhalb kurzer Zeit haben einen negativen Einfluss auf die Bonität. Häufige Kreditanfragen signalisieren, dass es den Antragstellenden schwerfällt, einen Kredit zu bekommen. Da hierfür meist Negativmerkmale bei Auskunfteien der Grund sind, führt dies zu einer Herabstufung des Bonitätsscore. Auch die Anhäufung zu vieler Darlehen kann zu einer schlechten Bonität führen. Vor allem Dispokredite, 0-Prozent-Finanzierungen und Konsumentenkredite sind besonders verlockend für Verbraucherinnen und Verbraucher und werden oft unbedacht abgeschlossen. Bei mehreren Krediten verliert man schnell den Überblick und Zahlungen werden vergessen oder können nicht gedeckt werden. Dementsprechend kommt es zu negativen SchufaEinträgen und Deine Kreditwürdigkeit verschlechtert sich in diesen Fällen.

Schulden

Bestehende Schulden können die Bonität belasten, wenn sie im Verhältnis zum Einkommen hoch sind oder sich über mehrere Verträge verteilen. Banken und andere Kreditgeber berücksichtigen dabei, wie viele laufende Zahlungsverpflichtungen bestehen und ob diese zuverlässig bedient werden können. Je höher die monatliche Belastung, desto geringer wird oft die finanzielle Flexibilität eingeschätzt. Das kann dazu führen, dass Deine Kreditwürdigkeit schlechter ausfällt, auch wenn es bisher nicht zu Zahlungsausfällen gekommen ist.

Kündigungen

Gekündigte Verträge können ebenfalls eine schlechte Bonität verursachen, vor allem dann, wenn sie im Zusammenhang mit offenen Forderungen stehen. Wird ein Vertrag z. B. wegen ausbleibender Zahlungen beendet, kann dies als Hinweis auf finanzielle Schwierigkeiten gewertet werden. Solche Informationen fließen bei Auskunfteien in die Bonitätsprüfung ein und können dazu beitragen, dass Kreditgeber ein höheres Risiko annehmen.

Zahlungsverzug

Das Zahlungsverhalten von Kreditnehmerinnen und Kreditnehmern spielt für Banken und Auskunfteien bei der Festlegung des Bonitätsindex eine wichtige Rolle. Personen, die viele offene Rechnungen haben, mit Zahlungen von Kreditraten und Kreditkarten in Verzug geraten und ihren Zahlungsverpflichtungen nicht optimal nachkommen, werden häufig als unzuverlässig eingestuft. In diesen Fällen wird das Risiko eines Zahlungsausfalls höher angesehen als bei Personen, deren Zahlungsfähigkeit sehr zuverlässig ist. 

Fehlerhafte Schufa-Daten

Eine schlechte Bonität ist nicht immer eigen verschuldet. Aufgrund von fehlerhaften Daten und Einträgen bei der Schufa, kann Deine Bonität auch fälschlicherweise als schlecht eingestuft werden. Deshalb empfiehlt es sich, regelmäßig eine Auskunft über die Bonität einzuholen, um auf falsche Einträge reagieren zu können. Gängige Fehler sind z. B. verspätete Zahlungen, die zu Unrecht aufgelistet werden, Forderungen in falscher Höhe oder abbezahlte Kredite, die nur nicht rechtzeitig aus der Auskunft gelöscht werden. Diese können alle einen starken negativen Einfluss auf Deinen Score haben, obwohl Sie gar nicht zutreffen.

Wohnsituation

Auch die Wohnsituation kann indirekt Einfluss auf die Bonität haben. Häufige Wohnungswechsel oder unklare Vertragsverhältnisse werden von einigen Kreditgebern als zusätzlicher Risikofaktor betrachtet. Dabei geht es nicht um die Adresse selbst, sondern um die Einschätzung, wie stabil die persönliche und finanzielle Situation wirkt. In Kombination mit anderen Faktoren kann dies die Kreditwürdigkeit beeinflussen.

Negative Einträge

Besonders stark wirkt sich eine schlechte Bonität aus, wenn sogenannte negative Einträge vorliegen. Dazu zählen u. a. laufende oder abgeschlossene Insolvenzverfahren, eidesstattliche Versicherungen oder Inkasso-Verfahren. Solche Einträge deuten aus Sicht von Banken und Auskunfteien auf ernsthafte Zahlungsprobleme hin und erhöhen das angenommene Risiko eines Zahlungsausfalls deutlich. Entsprechend erschweren sie die Finanzierung eines Darlehens oder führen zu höheren Zinsen.

Tipps: Wie kannst Du eine schlechte Bonität verbessern?

Eine schlechte Bonität führt zu einigen Nachteilen, jedoch kannst Du an Deiner Kreditwürdigkeit arbeiten und diese verbessern. Wir haben für Dich die wichtigsten Tipps zum Verbessern der schlechten Bonität zusammengestellt:

  • Zahlungen pünktlich begleichen: Wenn Rechnungen und Forderungen immer pünktlich gezahlt werden, wird man als zuverlässig eingestuft. Zuverlässiges Zahlungsverhalten wirkt sich positiv auf den SchufaScore aus.
  • Dispo vermeiden: Ein dauerhaft genutzter Dispokredit kann darauf hindeuten, dass Deine laufenden Ausgaben nicht vollständig durch Dein Einkommen gedeckt sind. Wird das Girokonto regelmäßig überzogen, kann dies als finanzieller Engpass gewertet werden und sich negativ auf die Einschätzung Deiner Kreditwürdigkeit auswirken. Ziel sollte sein, den Dispokredit nur kurzfristig zu nutzen oder ganz zu vermeiden.
  • Unnötige Konten und Verträge kündigen: Mehrere Konten und Kreditkarten-Verträge gelten für Auskunfteien als Zeichen für Unzuverlässigkeit. Deshalb empfiehlt sich, ungenutzte Konten und Kreditkarten zu kündigen.
  • Konditionsanfragen statt Kreditanfragen: Kreditanfragen werden in Deiner Bonität 12 Monate abgespeichert und können sich unter Umständen negativ auf diese auswirken. Konditionsanfragen hingegen sind bonitätsneutral und haben keinen negativen Einfluss auf Deine Kreditwürdigkeit.
  • Bonitätsdaten prüfen: Du hast die Möglichkeit, einmal im Jahr kostenlos die Schufa-Selbstauskunft anzufordern. Nimm dieses Angebot wahr und überprüfe, ob alle Daten in der Auskunft richtig sind. Bei Fehlern beantragst Du die Löschung oder Korrektur der SchufaEinträge.
  • Stabile Wohnsituation: Ein häufiger Wechsel des Wohnorts wird als Negativmerkmal angesehen. Dir wird unterstellt, das Eintreiben von Schulden zu erschweren. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Umzug einen negativen Einfluss auf Deine Bonität hat.
  • Einkommen erhöhen: Ein höheres und regelmäßiges Einkommen verbessert die Einschätzung Deiner Zahlungsfähigkeit. Wenn mehr finanzieller Spielraum zur Verfügung steht, lassen sich laufende Zahlungsverpflichtungen zuverlässiger erfüllen. Das kann sich positiv auf Deine Bonität auswirken, insbesondere in Kombination mit pünktlichen Zahlungen und einer überschaubaren Anzahl an Verträgen.

Über den Autor

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Die Kreditvergabe bei einer schlechten Bonität durch Banken kann sich als sehr schwierig herausstellen. Auf der Suche nach alternativen Angeboten stoßen viele Verbraucherinnen und Verbraucher nicht selten auf unseriöse Anbieter, die hohe Zinsen für Darlehen festlegen. Mit auxmoney haben alle eine faire Chance auf einen Kredit, auch trotz nicht optimaler Bonität. Bei der Berechnung über unseren auxmoney-Score berücksichtigen wir eine Vielzahl bonitätsrelevanter Merkmale und bieten Dir mit unserem Ratenkredit eine Alternative zu unseriösen und überteuerten Kreditangeboten. Die Kreditanfrage ist dabei vollkommen kostenlos, unverbindlich und vor allem schufaneutral.

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Häufige Fragen zum Thema negative Bonität

Eine schlechte Bonität liegt vor, wenn Banken oder andere Unternehmen das Risiko eines Zahlungsausfalls als erhöht einschätzen. Je niedriger dein SchufaScore ausfällt, desto größer ist aus Sicht der Kreditgeber die Wahrscheinlichkeit, dass Rechnungen oder Raten nicht wie vereinbart bezahlt werden.

Gute vs. schlechte Bonität:

Zur Orientierung wird die Bonität häufig anhand eines Score-Wertes in verschiedene Stufen eingeteilt. Diese zeigen, wie zuverlässig die Zahlungsfähigkeit eingeschätzt wird:

  • Hervorragend (97 Prozent): Sehr geringes Risiko, Zahlungen gelten als äußerst zuverlässig
  • Gut (94 bis 97 Prozent): In der Regel zuverlässige Zahlungen, nur wenige Auffälligkeiten
  • Akzeptabel (86 bis 94 Prozent): Meist zuverlässiges Zahlungsverhalten, jedoch mit ersten Einschränkungen
  • Ausreichend (30 bis 86 Prozent): Deutlich erhöhtes Risiko, Finanzierungen und Verträge häufig nur eingeschränkt bis gar nicht möglich
  • Ungenügend (unter 30 Prozent): Sehr hohes Risiko eines Zahlungsausfalls, Kredite und längere Vertragsverbindungen sind in der Regel kaum möglich

 

Ab wann wird es kritisch:

  • Ab 90 Prozent: Die Bonität gilt bereits als erhöhtes Risiko, erste Einschränkungen sind möglich.
  • Unter 80 Prozent: Das Risiko wird als deutlich erhöht eingeschätzt, Kredite oder Konten sind oft schwer zu bekommen.
  • Unter 50 Prozent: Sehr hohes Risiko, ein reguläres Darlehen ist nur noch in Ausnahmefällen möglich.

So erreichst Du uns

Wir klären mit Dir alle Fragen und bieten Dir Lösungen in herausfordernden Situationen. Auch nach der Auszahlung stehen wir Dir bei Deiner Finanzplanung zur Seite.

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