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Flüssig sein

Wort des Monats: Flüssig sein

Veröffentlicht am 14 Feb 2020
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„Leider bin ich gerade nicht flüssig.“

Wer nicht flüssig ist, hat Schwierigkeiten, eine Rechnung zu begleichen. Doch woher kommt diese Redensart eigentlich?

Die Redensart kommt vom italienischen Wort liquidare, was so viel bedeutet wie „ins Reine bringen“ oder „klarlegen“. Ursprung ist der lateinische Begriff liquidus, zu Deutsch: „flüssig“.

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Wer nicht flüssig ist, könnte Probleme mit seinen Gläubigern bekommen

Seit über 400 Jahren steht der Begriff in der Kaufmannssprache für die Fähigkeit, Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllen zu können. Heute sind sogenannte „Liquiditäten“ frei verfügbare finanzielle Mittel, z.B. ausreichend Bargeld oder Kontoguthaben. Wer „flüssig“ ist, kann also flexibel auf eine Geldsumme zurückgreifen, um eine Forderung zu zahlen.

Man spricht auch von solvent, zahlungsfähig, disponibel – oder liquide.