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Carsharing - einfach günstig unterwegs

Carsharing – Fahrzeug teilen, Kosten teilen

Veröffentlicht am 05 Aug 2015

Wissenswertes zum Thema Carsharing

  • Beim Carsharing teilen Sie sich ein Auto – und die Fahrtkosten.
  • Über 1 Mio. Menschen in Deutschland bieten ihr Fahrzeug für Carsharing an.
  • Carsharing gibt es im Jahre 2015 bereits in über 100 deutschen Städten.
  • Die Kosten für eine Autofahrt reduzieren sich durch Carsharing erheblich.

 

So eroberte Carsharing Deutschland

Erste Carsharing-Angebote Ende der 1980er Jahre wurden noch belächelt. Ausgerechnet das Auto, des Deutschen liebstes Kind, mit Fremden teilen? Und tatsächlich blieb es lange ruhig um das Carsharing in Deutschland. Das änderte sich dann schnell, als Konzerne wie Daimler mit car2go, die Bahn mit Flinkster oder BMW und Sixt mit DriveNow daraus ein Geschäftsmodell entwickelten. Neben anderen Anbietern stellten sie in größeren Städten ganze Fahrzeugflotten bereit. Während die älteren Unternehmen noch Stationen zur Ausleihe und Rückgabe einrichteten, setzten die Automobilbauer von Beginn an auf die GPS-Technik ihrer Fahrzeuge und etablierten das Free-Floating. Hier kann jeder öffentliche Parkplatz einer Region zum Startort oder Endpunkt Ihrer Leihwagen-Fahrt werden – die Lokalisierung und Verwaltung der Autos verläuft dabei vollelektronisch.

Wie funktioniert Carsharing? Welches Carsharing ist am günstigsten?

Zunächst müssen Sie sich für einen Anbieter entscheiden. Dabei sollte Ihr Hauptaugenmerk auf der Fahrzeugverfügbarkeit in Ihrer Stadt beziehungsweise Gegend liegen, damit Sie möglichst flexibel sind. Der zweite Blick gilt dem Preis. Anbieter wie car2go oder DriveNow rechnen nach Minuten ab, andere wie Flinkster oder Stadtmobil nach Kilometern. Eine Fahrt durch Berlin oder Hamburg zur Rushhour kommt Sie im Kilometertarif sicherlich günstiger als bei minutengenauer Abrechnung. Schließlich müssen Sie auch die Art des Verleihsystems abwägen: stationär oder lieber flexibel? Diese Informationen zu einzelnen Anbietern finden Sie natürlich im Netz. Dort können Sie sich auch gleich registrieren und nach Zahlung einer Startgebühr sofort Ihr erstes Auto ausleihen und damit zum gewünschten Ziel fahren. Der Grundbetrag wird fast immer einmalig fällig und rechnet sich als Ausgabe erst bei mehrfacher Nutzung. Weitere Kosten entstehen nicht, denn beim Carsharing ist selbst der Sprit im Preis mitinbegriffen.

Ab wann lohnt sich Carsharing? Wie viele Menschen nutzen Carsharing?

Die Stiftung Warentest beschäftigte sich schon 2012 mit diesem Thema und kam beim Carsharing Vergleich zu interessanten Ergebnissen:

  • Wer im eigenen Kleinwagen 5000 Kilometer jährlich fährt, muss mit rund 200 Euro monatlichen Kosten kalkulieren.
  • Ein vergleichbares durchschnittliches Carsharing-Angebot hätte dagegen nur gut 140 Euro monatlich gekostet.

 

Sind Sie also nur wenig und auf kurzen Strecken rund um größere Städte unterwegs, ist Carsharing eine erwägenswerte Alternative zum eigenen Auto. Mit dieser modernen Ausleih-Möglichkeit können Sie 50 Euro und mehr im Monat sparen. Sie müssen sich weder um Wartungskosten, Benzinpreise oder Versicherungstarife kümmern, haben aber auch den Nachteil, dass der Wagen nicht allzeit bereit vor Ihrer Haustür wartet. Für längere Fahrten können Sie sich auf Wunsch auch eine Mitfahrgelegenheit suchen oder Sie beteiligen andere an Ihren Ausgaben, indem Sie selbst eine Mitfahrgelegenheit anbieten.
Die Share Economy etabliert sich gerade im Bereich Carsharing in Deutschland. Der Bundesverband CarSharing berichtet in seiner Jahresbilanz für das Jahr 2014, dass es bei den CarSharing-Anbietern in Deutschland insgesamt einen Mitgliederzuwachs von 37,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gab.

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