Ein gesunder Lebenswandel kann nicht nur manche Krankheit verhindern, sondern auch bares Geld sparen. Denn viele gesetzliche Krankenkassen bieten ihren Versicherten sogenannte Bonus- oder Vorteilsprogramme an. Bei Erfüllung bestimmter Aktivitäten erhält der Versicherte dabei Vergünstigungen in Form von Barprämien, Sachprämien oder auch Gesundheitsleistungen. Hier lohnt es sich, die einzelnen Programme genauer unter die Lupe zu nehmen.

Keine Nachteile für die Versicherten

Für die Krankenkassen sind die Bonusprogramme Pflicht. Sie müssen ihren Mitgliedern und deren Angehörigen diesen Service anbieten. Dabei sind Bonusprogramme grundsätzlich für alle Versicherte komplett freiwillig. Jeder, der auf seine Gesundheit achtet, kann mit einer finanziellen Zuwendung oder einer Sachprämie belohnt werden. Wer dabei das Pensum nicht schafft, hat keinerlei Nachteile zu befürchten.

Passt das auf meine Lebenssituation?

Prüfen Sie vorab sowohl den zeitlichen als auch den finanziellen Aufwand. Denn für eine Prämie von bis zu 100 Euro müssen Sie schon zwischen vier und zehn unterschiedliche Arzttermine, Kurse oder Sportveranstaltungen besuchen. Bei 200 Euro oder gar 300 Euro sind es natürlich noch mehr. Zudem kosten viele Maßnahmen wie beispielsweise Fitnesskurse erstmal Geld. Daher unser Tipp: Klären Sie mit Ihrer Kasse vorab, ob der Kurs auch bezuschusst wird.

Wie geht das?

Zuerst meldet man sich für die Teilnahme an. Das geht einfach per Telefon oder online. Im Anschluss erhält man von der Krankenkasse ein Bonusheft und kann dann aus den vorgeschlagenen Check-ups, Impfungen oder Kursangeboten auswählen.

Zum Beispiel:

  • medizinische Vorsorgeuntersuchungen
  • Zahnvorsorge
  • Nachweis sportlicher Betätigung durch ein Sportabzeichen
  • Mitgliedschaft in einem Sport- oder Fitnessclub
  • Verzicht auf Nikotinkonsum
  • Vermeidung von Übergewicht

Meistens läuft das Bonusprogramm ein Jahr. Das bedeutet bei einigen Krankenkassen das Kalenderjahr, bei anderen zählen die zwölf Monate ab der Anmeldung. Achtung bei ersteren: Denn wer später im Jahr startet, muss sich beeilen, um noch sein Soll für den Bonus zu schaffen. Nicht alle Versicherer übertragen gesammelte Punkte auf das Folgejahr. Außerdem legt jede Kasse fest, wie viele Jahre die Punkte insgesamt gültig sind. Denn wer sich eine Pause gönnt und über ein oder zwei Jahre in Folge gar keine Aktivitäten nachweist, muss damit rechnen, dass die Krankenkasse das Programm automatisch beendet. In dem Fall fällt der Bonus weg. Auch bei einem Kassenwechsel gehen Sie leer aus.

Geld oder Sachprämien als Belohnung

Der Bonus wird Ihnen in Form von Geld oder Sachprämien angeboten. Dabei gibt es von Kasse zu Kasse Unterschiede: Einige beziffern den Wert von Gesundheits-Check-up oder Sportabzeichen gleich in Euro und Cent, bei anderen sammelt man Punkte, die man dann gegen Haushalts-, Elektro- oder Fitnessartikel eintauschen kann. Doch aufgepasst: Schnellkochtopf, Yogamatte oder Kofferset aus der Broschüre haben oft nur Beispielcharakter. Außerdem obliegt es der Krankenkasse, das Sortiment oder gar die Spielregeln für das komplett Programm jederzeit zu ändern.
Doch selbst dann: Die Vorteile für die Teilnehmer der Bonusprogramme überwiegen auf jeden Fall.

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