Unternehmer kennen oftmals das Problem, dass sie eine Rechnung stellen und diese erst nach mehreren Tagen, wenn nicht sogar erst nach Wochen oder Monaten beglichen wird. Gerade bei hochpreisigen Aufträgen kann es so schnell zu einem kurzfristigen Liquiditätsengpass kommen. Factoring ermöglicht es Ihnen Forderungen schneller zu Geld zu machen. Durch den zeitnahen Einnahmefluss kann zudem ein schnelleres Wachstum aus eigener Kraft erfolgen. auxmoney findet für Sie den passenden Factoring-Partner und bietet Ihnen folgende Vorteile:

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Was ist Factoring?

Factoring ist eine Finanzdienstleistung, die von Kreditinstituten bzw. Spezialinstituten (Factor) für Unternehmen (Lieferant, Kreditor) angeboten werden, um ihre Liquiditätssituation und Eigenkapitalquote zu verbessern. Factoring kommt dann zu tragen, wenn eine dritte Partei beim Lieferanten Ware bezieht, also einen Warenkredit aufnimmt, jedoch der Zahlung nicht nachkommen kann. In diesem Fall hat der Lieferant eine Forderung gegenüber der dritten Partei (Debitor).

Da eine Forderung weder die Liquiditätssituation noch die Eigenkapitalquote des Unternehmens verbessert und dazu noch dem Risiko eines Forderungsausfalls unterliegt, wendet man sich an ein Factoringunternehmen. Diese kaufen die Forderung vom Lieferanten und treten somit an seine Stelle. Dieses Geschäftsmodell zielt darauf ab Unternehmen vor Zahlungsausfällen ihrer Kunden zu schützen, die Liquiditäts- bzw. Bilanzsituation und somit auch das Rating zu verbessern, sowie das Unternehmen vom Debitorenmanagement (Rechnungen und Mahnungen schreiben, Geldeingang überwachen etc.) zu befreien.

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Welche Kosten entstehen beim Factoring?

Factoring-Institute verlangen für ihre Dienste ein umsatzabhängiges Entgelt, das zwischen 0,6 und 2,5% liegt, bezogen auf die Höhe des Forderungsbestandes, dem geschätzten (Delkredere-)Risiko bei Ausfall und dem Arbeitsaufwand. Außerdem werden für die ausgeschüttete Liquidität Zinsen fällig, vergleichbar wie bei einer Bank. Hinzu könnte auch eine Pauschale für diverse Serviceleistungen anfallen, da häufig Buchhaltung, eine Bonitätsprüfung der Debitoren und Inkasso vom Factor übernommen werden.

Welche Alternativen zum Factoring gibt es?

Alternativ zur Factoring-Finanzierung kann eine Firma seine Liquiditätssituation mithilfe eines Firmenkredites verbessern. Die Anforderungen einen Firmenkredit zu bekommen, sind niedriger als die Leistungen eines Factoring-Instituts in Anspruch nehmen zu können. Beim Firmenkredit entfallen außerdem die umsatz- und risikoabhängigen Gebühren, sowie die Serviceleistungen. Sollte man es darauf abzielen, einen einzelnen Zahlungsausfall zu überbrücken, ist der Firmenkredit eine gute Alternative zum Factoring, vorausgesetzt es liegt eine akzeptable Bonität vor. Hier bei auxmoney wird zwar kein Factoring angeboten, dafür aber Firmenkredite.

Vor- und Nachteile von Factoring?

Vorteile: Factoring verschafft der Firma einen Liquiditätsgewinn und somit einen größeren finanziellen Spielraum. Der Einnahmestrom verläuft kontinuierlicher, weil man gegen Zahlungsausfälle und Verzögerungen abgesichert ist. Außerdem können Bezahlerrabatte (Skonti) besser ausgenutzt werden und man kann dem Kunden ein längeres Zahlungsziel bieten. Dadurch, dass eine Factoring- Gesellschaft die Forderungen eines Unternehmens übernimmt, können diese aus der Bilanz gebucht werden, wodurch eine Risikokomponente entfernt wird und sich die Kreditwürdigkeit verbessert. Schließlich bieten Factoring-Institute auch an das Debitorenmanagement zu übernehmen, was der Firma Arbeitsaufwand erspart.

Nachteile: Factoring bedeutet einige Kostenpunkte auf sich zu nehmen. Ein Factor verlangt für seine Leistung üblicherweise ein umsatzabhängiges Entgelt zwischen 0,6 und 2,5%, das je nach Risiko und Arbeitsaufwand variiert. Dazu kommt noch eine Pauschalte für eine mögliche Bonitätsprüfung des Schuldners. Außerdem verlangt das Institut für die ausgeschüttete Liquidität an den Lieferanten Zinsen, in etwa so viel wie bei einer Bank. Aufgrund des großen Kostenaufgebots ist Factoring für kleine Unternehmen nicht unbedingt erschwinglich. Letztendlich ist Factoring nicht für jede Branche tauglich. Für den Großhandel und die verarbeitende Industrie ist es durchaus ein geeignetes Mittel um seine Liquidität abzusichern. Factoring im Handwerk ist ebenfalls verbreitet. 

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LeistungGebühr
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Einholung Crefokostenlos
Änderung Rateneinzugsterminkostenlos
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Welche Factoring Angebote gibt es?

Echtes und unechtes Factoring: Beim echten Factoring übernimmt der Factor das Delkredererisiko, also das Risiko des Zahlungsausfalls. Beim unechten Factoring verbleibt das Delkredererisiko beim Lieferanten, weil das ausgeschüttete Kapital nur ein Darlehen ist und an den Factor zurückgezahlt werden muss.

Inhouse-Factoring oder auch Eigenservicefactoring: Der Factor übernimmt zwar die Forderungen der Firma, bietet jedoch nicht die sonst üblichen Serviceleistungen an. Das Debitorenmanagement bleibt Sache des Kunden, bis nach Abschluss des außergerichtlichen Mahnverfahrens.

Stilles Factoring: Bei dieser besonderen Form wird der Debitor nicht über die Abtretung der Forderung an den Factor informiert. Der Factor bekommt hier nicht die Möglichkeit die Forderung zu überprüfen, weshalb diese Form des Factorings nur einwandfreien Kunden vorbehalten ist.

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