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Renovierungskosten - richtig planen und Tipps zum Geld sparen

Renovierungskosten – eine clevere Planung hilft beim Sparen

Veröffentlicht am 07 Okt 2015

Tipps um Renovierungskosten zu sparen:

  • Die Renovierung richtig planen
  • Badsanierung als Beispiel: bis zu 70 % sparen
  • Renovierungskosten absetzen oder vom Arbeitsamt bezuschussen lassen

Eine Renovierung und alles, was man benötigt

Ab und zu benötigt jede Wohnung zumindest frische Farbe oder einen Tapetenwechsel, wenn nicht sogar neue Fliesen oder Fußbodenbeläge den Gesamteindruck der Räume verändern sollen. Wenn die Beauftragung von Fachfirmen Ihr Budget sprengt und Sie selbst Hand anlegen wollen, können Sie mit guter Organisation Renovierungskosten einsparen.
Im ersten Schritte entscheidet das konkrete Vorhaben: Wollen Sie lediglich Malerarbeiten erledigen oder soll die Renovierung auch weitergehende Arbeiten umfassen? Wenn Sie beispielsweise Elektroleitungen, Fliesen oder Fußböden verlegen wollen, benötigen Sie Profis. Hier stellt sich die Frage, welche Arbeiten sich in Eigenregie erledigen lassen und für welche eine Fachfirma hinzugezogen werden muss.
Eine detaillierte Planung ist also ausschlaggebend, um im Bedarfsfall zunächst Angebote für die Facharbeiten einholen, vergleichen und Renovierungskosten sparen zu können. Stellen sich die Fremdarbeiten als zu kostenintensiv heraus, können Sie als Alternative über einen kurzfristigen Renovierungskredit nachdenken und Angebote recherchieren. Damit reduzieren Sie zwar nicht die Renovierungskosten, Sie verteilen sie aber auf angenehme Raten.
Für die eigenen Malerarbeiten stellen Sie den konkreten Bedarf an Werkzeugen, Material und Hilfsmitteln zusammen, wie zum Beispiel

  • Tapeziertisch, Tapeten und Tapetenkleister,
  • saubere Eimer, scharfes Messer und Kleisterpinsel,
  • Andruckrolle oder Tapezierbürste,
  • verschieden große Rollen zum Streichen von Wänden,
  • gegebenenfalls Teleskopstange und Spachtel,
  • Abstreifgitter und Pinsel für die Ecken,
  • Abdeckfolien und Abklebeband,
  • Spachtelmasse und Farbe.

Sind weitere Arbeiten geplant, müssen eventuell Bohrmaschine und Werkzeuge sowie Material besorgt werden.

Wie kann man bei der Renovierung Geld sparen?

Während Sie sich für die Arbeiten in Eigenregie zumindest einen Teil der Ausrüstung und Werkzeug ausleihen können, machen Tapeten oder die Farbe einen Großteil der Renovierungskosten aus. Sinnvoll ist es also, zunächst die zu tapezierenden oder zu streichenden Flächen auszumessen. In jedem Baumarkt wird dann die entsprechend benötigte Farbmenge berechnet, alternativ finden sich Verbrauchsangaben auf dem Farbeimer. Eine beliebte Faustformel lautet „Fläche x 150 ml = Verbrauch“. Allerdings hängt der effektive Verbrauch vom Untergrund ab, bei Struktur- oder Raufasertapeten sollten Sie daher rund 20 Prozent aufschlagen. Sogar alte Farbe kann man wiederverwenden. Dazu entfernt man zuerst die Haut auf der Oberfläche und rührt die Farbe gut um. Sollten restliche Klumpen vorhanden sein, kann man die Farbe einfach durch einen Nylonstrumpf gießen und so die überschüssigen Hautteile herausfiltern. Somit entfällt der Gang in den Baumarkt, um neue Farbe zu kaufen und man hat zwischen 20 und 40 Euro eingespart.
Besonders kostspielig sind zudem Badsanierungen: Sie können das Preisniveau eines Kleinwagens erreichen. Aus diesen Gründen lohnt es sich hier besonders, die Kosten niedrig zu halten – bis zu 70 % kann man sparen. Achten Sie darauf, dass Sie in Sanitärfachgeschäften nicht auf versteckte Kosten reinfallen. Oftmals werden die Preise noch nicht einmal genannt, und Installateure werden gleich beauftragt, welche vom Einrichtungshaus eine Provision erhalten. Am besten sucht man sich auf eigene Faust einen Installateur und vergleicht mehrere Angebote untereinander.

Wo bekommt man günstig Helfer für die Renovierung her?

Um die Arbeiten schnell zu einem Abschluss zu bringen und trotzdem Renovierungskosten zu sparen, können Sie entweder Kleinanzeigen schalten (beispielsweise bei eBay) oder spezielle Jobvermittlungen für Studenten konsultieren. Der Stundenlohn für studentische Hilfskräfte beträgt rund 12 Euro – und ist natürlich Verhandlungssache.

Renovierungskosten: Was gehört dazu? Welche Renovierungskosten kann ich von der Steuer absetzen?

Grundsätzlich ist danach zu unterscheiden, ob es sich um die selbst genutzte Wohnung oder eine vermietete handelt. Im letzteren Fall lassen sich die gesamten Renovierungskosten im Rahmen der Werbungskosten geltend machen, sie mindern also das zu versteuernde Einkommen. Abstriche werden lediglich gemacht, wenn es sich um ein Mehrfamilienhaus handelt, in dem Sie selbst wohnen.
Bei der eigenen Wohnung können Sie nur teilweise die Renovierungskosten absetzen, nämlich 20 Prozent des Arbeitslohns. Dabei dürfen sich maximal 1.200 Euro pro Jahr und Familie summieren.

Wie beantrage ich die Erstattung der Renovierungskosten beim Arbeitsamt?

Haben Sie Anspruch auf Sozialleistungen, muss das Amt generell die Renovierungskosten für die durchgeführten Schönheitsreparaturen übernehmen, wenn Ihr Mietvertrag solche vorsieht. Falls eine Renovierung erforderlich ist, können Sie sich die Renovierungskosten auch vor dem Einzug bezuschussen lassen: Dazu wird einfach im Vorfeld das Amt konsultiert, welches das Vorhaben dann absegnen muss. Interessante und hilfreiche Ratgeberartikel zu weiteren Themen finden Sie bei auxmoney.

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