Das Konto checken, Geld überweisen, im Internet shoppen – damit Deine privaten Daten bei Geldgeschäften in sicheren Händen bleiben, kommen sogenannte Transaktionsnummern zum Einsatz. Kurz: TAN. Doch weißt Du, was genau eine smsTAN, pushTAN oder mTAN ist und wie die einzelnen TAN-Verfahren funktionieren? Wir klären auf.

Auf einen Blick

  • mehrstufige TAN-Verfahren sind besonders sicher
  • Achtung bei Gebühren für das smsTAN-Verfahren
  • Besonders sicher ist das chipTAN-Verfahren

TAN-Verfahren

Wie funktioniert ein TAN-Verfahren?

Eine TAN benötigst Du für jedes Geldgeschäft, das online stattfindet. Das kann die Einrichtung eines Dauerauftrags oder eine Überweisung per Onlinebanking sein. Damit Du Deine Identität bestätigen kannst, muss pro Transaktion eine TAN generiert werden – und zwar durch eine zweite Authentifizierungsart, zum Beispiel ein Handy oder TAN-Generator. So wird doppelt sichergestellt, dass sich kein anderer mit Deinen Daten einloggt.

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So funktionieren die unterschiedlichen TAN-Verfahren

mTAN (smsTAN, mobileTAN)

Deine für die Transaktion erforderliche TAN erhältst Du per SMS auf Dein Handy geschickt. Gib diese TAN ins Eingabefeld im Onlinebanking ein. Nur mit der TAN kann Deine Transaktion abgeschlossen werden.

Sicherheit. Mittel.

Tipp: Dieses Verfahren ist im Gegensatz zu push- oder chipTAN nicht kostenlos. Banken verlangen pro SMS normalerweise eine Gebühr in Höhe von 9 bis 19 Cent. Prüfe also vorab, welche Möglichkeiten es bei Deiner Bank gibt.

chipTAN (eTAN/smartTAN)

Benötigt werden drei Dinge: PC oder Laptop, TAN-Generator und EC-Karte. Sobald Du die Überweisung startest, generiert Dein Bildschirm einen animierten, schwarz-weißen Barcode (Flickercode). Danach führst Du die EC-Karte in den TAN-Generator ein und scannst den Code, indem Du den TAN-Generator an den Bildschirm hältst. Es wird eine TAN generiert, die Du für Deine Transaktion benötigen.

Nach dem gleichen Prinzip funktionieren auch die beiden Verfahren photoTAN (Stand­bild aus roten und grünen Punkten) und QR-TAN (QR-Code). Für beide Verfahren benötigst Du ebenfalls einen speziellen TAN-Generator oder ein Lesegerät. Beides stellt Dir Deine Bank zur Verfügung.

Sicherheit. Sehr hoch.

pushTAN (appTAN)

Für das sogenannte pushTAN-Verfahren benötigst Du eine eigene pushTAN-App auf Deinem Smartphone. Diese generiert die notwendige TAN für Deine Transaktion im Onlinebanking. Danach einfach die TAN im Onlinebanking eingeben – fertig.

Sicherheit. Hoch.

Kennst Du noch das iTAN-Verfahren?

Hierbei hat man regelmäßig per Post Dutzende TAN-Nummern auf Papier erhalten. Weil das Verfahren als nicht besonders sicher galt, wurde es zum 14. September 2019 abgeschafft.

Lesetipp: So ist Dein Geld in sicheren Händen: 13 Tipps für ein sicheres Onlinebanking

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