Geld überweisen, Kontostand einsehen, Daueraufträge einrichten – mit Onlinebanking ein Kinderspiel. Mehr als jeder zweite Deutsche nutzt derzeit Onlinebanking. Doch was kann man zur eigenen Sicherheit tun? Hier kommen 13 Tipps für ein sicheres Onlinebanking. 

Auf einen Blick

  • Immer genau die Adresszeile der Onlinebanking-Website anschauen
  • Nutzen Sie für Onlinebanking nur Ihr Heimnetzwerk
  • Immer ein aktuelles Betriebssystem und Browser verwenden

sicheres Onlinebanking

Wie sorgt meine Bank für ein sicheres Onlinebanking?

Grundsätzlich gilt: Damit Ihr Geld vor Angriffen geschützt ist, muss sowohl die Webseite Ihrer Bank als auch Ihr Endgerät sicher sein. Das kann Ihr Handy, PC oder Tablet sein. Auch Ihr WLAN kann bei Sicherheitslücken zur Gefahr für Ihr Konto werden.

Die meisten Banken nutzen spezielle Firewalls, um unberechtigte Zugriffe abzuwehren. Für noch mehr Schutz sorgen ein verschlüsselter Datenaustausch und regelmäßige Sicherheitstests der Systeme. Ihre Bank schaut sich auch Verhaltensmuster auf dem Konto an, um unrechtmäßige Buchungen zu stoppen.

 

13 Tipps für sicheres Onlinebanking

Um für eine hundertprozentige Sicherheit Ihres Bankkontos zu sorgen, gilt: Geben Sie Ihre Zugangsdaten an keine fremden Personen weiter. Immer wieder landen Bankkunden im Netz von Geldbetrügern, weil sie ihre Daten freiwillig preisgeben.

Das Wichtigste für ein sicheres Onlinebanking: Haben Sie immer ein wachsames Auge und seien Sie an richtigen Stellen ruhig misstrauisch. Oft hilft bei einem komischen Bauchgefühl der Blick ins Internet oder der Rat eines Freundes. Um für ein sicheres Onlinebanking zu sorgen, sollten Sie sich so gut es geht an diese Regeln halten:

 

  1. Eine sichere Internetverbindung nutzen: Kabelgebundene Zugänge über LAN sind sicherer als WLAN-Verbindungen. Sie nutzen ausschließlich WLAN? Dann nutzen Sie beim Onlinebanking lieber nur Ihr Heimnetzwerk – sowohl am PC als auch am Smartphone.
  2. Onlinebanking nie in öffentlichen Netzwerken nutzen! So kommen Betrüger leichter an Ihre Daten.
  3. Immer genau die Adresszeile der Onlinebanking-Website anschauen. Die Zeile sollte in jedem Fall mit „https://“ beginnen. Nur so könne Sie sicherstellen, ob Ihre Daten verschlüsselt ausgetauscht werden. Das „s“ steht für „secure.“
  4. Auf das verriegelte Schloss achten. Das Schloss vor der Adresszeile Ihres Browsers zeigt an, ob Ihre Daten sicher übertragen werden – es muss immer geschlossen sein.
  5. Ein sicheres Passwort für Ihr Onlinebanking überlegen. Das meistgenutzte Passwort letztes Jahr: „123456“ …
  6. Immer ausloggen – das gilt für jede Sitzung beim Onlinebanking.
  7. Cache nach jeder Sitzung löschen. Oder besser: Nutzen Sie beim Onlinebanking nur den Inkognito- bzw. Privat-Modus.
  8. Einen Virenschutz installieren und immer auf dem aktuellsten Stand halten.
  9. Vorsicht bei E-Mails: Überprüfen Sie immer, woher eine E-Mail kommt und klicken Sie nicht auf Links, bei denen Sie sich nicht sicher sind.
  10. Obergrenze für Überweisungen festlegen: So kann im Ernstfall der Schaden begrenzt werden.
  11. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen.
  12. Immer ein aktuelles Betriebssystem und Browser verwenden.
  13. Sicherheitsupdates regelmäßig durchführen lassen.

〉 Lesetipp: Achtung Abzocke: So schützen Sie sich vor Geldbetrügern

Sicheres Onlinebanking: Fazit

Wenn Sie sich beim Onlinebanking an die wichtigsten Grundregeln halten, müssen Sie vor Phishing-Mails, gefälschten Webseiten und Hacker-Angriffen keine Angst haben. Aber trotzdem: Haben Sie bei Ihren Geldgeschäften immer ein wachsames Auge und gehen Sie behutsam vor – dann kann so gut wie nichts schiefgehen.

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