Haushohe Renditen bei minimaler Investition. Klingt verlockend, oder? Doch Vorsicht: Immer häufiger fallen Anlegerinnen und Anleger auf die Betrüger im Internet herein und verlieren dabei viel Geld. Betrugsmasche Geld überweisen: Wie man die Tricks erkennt und sein Geld schützt.

Betrugsmasche Geld überweisen

Betrugsmasche Geld überweisen

Was wollen die Betrüger von mir und wie gehen sie vor?

Die Abzocke beginnt meist mit einer Werbeanzeige auf einer Webseite oder in sozialen Netzwerken. Köder können auch E-Mails in Deinem Postfach sein, die nicht als Spam erkannt werden und deshalb so gefährlich sind.

Der Trick: Schlagwörter wie „Bitcoin“ werden abgekürzt und seriös wirkende Wörtchen wie „vertraulich“ oder „erfahrene Kompetenzpartner“ eingebaut. Auch Zitate von Prominenten werden gerne genutzt – das riecht weniger nach Betrug und schafft Vertrauen.

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Das Ziel der Abzocke ist die Telefonnummer

Wer auf die Werbeanzeige oder die E-Mail klickt, kann sich danach mit seinen Kontaktdaten auf einer gefälschten Webseite registrieren. Befindet sich Deine Rufnummer erst einmal in den Händen der Abzocker, ist ein Gespräch am Telefon nicht mehr weit. Danach geht alles ganz schnell:

 

  1. Der „Berater“ oder „Finanzexperte“ schlägt dem Opfer eine Geldanlage seiner Wahl vor – von Kryptowährungen bis Wertpapiere ist fast alles bei.
  2. Um zu investieren, wird ein Onlinebanking-Zugang benötigt. Dieser Zugang erhält das Opfer erst, wenn die Startsumme, zum Beispiel 500 Euro, auf das Konto der Betrüger überwiesen wird.
  3. Ist der Betrag überwiesen, erhält das Opfer die Einsicht in sein vermeintliches Wertpapierdepot. Dort lässt sich sehen, ob die Investition bereits Rendite abgeworfen hat. Das Geld ist zu diesem Zeitpunkt längst in den Händen der Betrüger.
  4. Die „Berater“ empfehlen, immer größere Summen auf das Depot zu überweisen.

 

Der Trick fällt den Opfern meist dann auf, wenn sie sich ihre Gewinne auszahlen lassen möchten. Das Geld ist weg.

Betrugsmasche Geld überweisen: 5 Tipps, um sein Geld zu schützen

  • Finger weg von unseriösen Werbeanzeigen: Klicke Anzeigen mit Versprechungen nicht an. Oft ähneln sie herkömmlichen Artikeln aus Online-Magazinen. Ein gesundes Misstrauen hilft.
  • Persönliche Daten schützen: Vertraue keiner fremden Person persönlichen Daten an und erteile keine Berechtigung, sich auf ihrem Computer einzuloggen. Sei Dir hundertprozentig sicher, dass Du einer seriösen Institution vertraust (z.B. Banken, Online-Shop etc.).
  • An die Polizei wenden: Du bist Opfer eines Betrugs geworden oder schöpfst Verdacht? Dann kontaktiere die Polizei. So schützt Du auch andere Menschen vor Betrügern.
  • Webseite überprüfen: Du kannst die Seite nicht mit anderen teilen? Dann ist diese höchstwahrscheinlich gefälscht. Betrüger leiten ihre Seiten meist direkt an das Opfer weiter. Damit verhindern die Abzocker, dass ihre Masche weite Kreise zieht und schließlich auffliegt.
  • Auf merkwürdige E-Mails achten: Schlagwörter wie „Spezialbericht“ oder abweichende Schreibweisen gängiger Markennamen sind Anzeichen für eine Spam-Mail. Auch auf den Absendernamen der E-Mail solltest Du genau achten.

Wie erkenne ich eine gefälschte E-Mail?

  • Merkwürdige Absenderadresse
    Fahre mit der Maus über die Absenderadresse. So siehst Du den echten Absender der E-Mail.
  • Unpersönliche Ansprache
    Wenn der Text nicht mit Deinem Namen beginnt, sei misstrauisch. Oft beginnen Texte von gefälschten Absenderadressen mit einem „Sehr geehrte Damen und Herren.“
  • Dringende Aufforderungen
    Oft werden Opfer zu einer sofortigen Überweisung aufgefordert. Ein Grund, skeptisch zu werden.
  • Fehler in der Sprache/Fremdsprache
    Im Text der E-Mail gibt es Rechtschreibfehler oder die Mail ist in einer anderen Sprache verfasst.

Weiterführendes Thema: 13 Tipps für sicheres Onlinebanking

Betrugsmasche Geld überweisen: Gesundes Misstrauen ist A und O

Hab ein gesundes Misstrauen und höre auf Deinen Menschenverstand. Abzocker und Geldbetrüger haben keine Chance, wenn Du im Internet vorsichtig bist und Dich nicht von scheinbar harmlosen Anzeigen zum Klick verleiten lässt. Und falls Sie doch einmal Verdacht schöpfen, gilt: Mach es den Betrügern schwer und melde sie bei der Polizei. So schützt Du nicht nur Dich selbst, sondern auch Deine Mitmenschen.

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