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Mithilfe einer Pelletheizung Kosten automatisch senken!

Pelletheizung: Kosten, Zubehör und Fördermaßnahmen

Veröffentlicht am 02 Nov 2017
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  • Anschaffungskosten einer Pelletheizung liegen auf den ersten Blick höher als bei einer herkömmlichen Heizung
  • Stabile und niedrige Brennstoffkosten gleichen Pelletheizung-Kosten langfristig wieder aus
  • Mit Hilfe der Pelletheizung Brennstoffkosten bis zu 50 % senken

Der Erwerb einer Holzheizung hängt nicht nur vom Brennstoffpreis und den Kosten für die Technik selbst ab: auch andere Faktoren sagen einiges über die Wirtschaftlichkeit einer Pelletheizung aus und geben damit Entscheidungshilfe bei einem angestrebten Heizungswechsel. Obwohl Anschaffungskosten einer Pelletheizung höher sind als bei anderen Heizsystemen, gleichen mehrjährige Brennstoffkosten die Pelletheizung-Kosten wieder aus und senken Heizkosten bis zu 50 % und mehr.

Heizungssystem Anschaffungskosten Wartungskosten Brennstoffverbrauch Kosten
Pelletheizung

 

10.000–15.000 Euro 150-300 Euro 3-4 Tonnen Pellets 600-1000 Euro
Ölheizung

 

Ab 3.000 Euro 100-150 Euro 2.100 Liter 1.800 Euro
Gasheizung

 

1.200-1.500 Euro 80-150 Euro 2.175 Kubikmeter 1.000-1.200 Euro

 

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Pelletheizung: Kosten richtig kalkulieren

Die Anschaffungskosten einer Pelletheizung setzen sich nicht nur aus Pelletkessel und Pufferspeicher zusammen, sondern auch die anfallenden Kosten für die Installation der Anlage, die Bereitstellung des Pelletlagerraums mit entsprechender Fördertechnik und die damit verbundenen, möglicherweise notwendigen Baumaßnahmen bestimmen den Gesamtpreis einer Pelletheizung. Dadurch kann eine Pelletheizung bei den Anschaffungskosten im Vergleich zur Öl- oder Gasheizung sicherlich nicht punkten, denn diese liegen mit 10.000 bis 15.000 Euro inklusive Pelletkessel, Pufferspeicher und Installation deutlich über den Kosten für andere Heizungssysteme.

Aber durch staatliche Förderprogramme und Zuschüsse lassen sich die Kosten einer Pelletheizung deutlich reduzieren. Somit Sie bis zu 4.000 Euro Kosten senken.

  • Näheres erfahren Sie auf der Seite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

 

Betriebskosten einer Pelletheizung

Durch Pelletheizung-Kosten anfangen die Umwelt bewusst zu schonen. Zu den laufenden Betriebskosten einer Pelletheizung zählen in erster Linie die Kosten für die Brennstoffbeschaffung. Während die Preise für Öl und Gas über die Jahre hinweg immer weiter ansteigen, sind die Preise für Pellets relativ stabil zwischen 4,6 und 4,9 Cent/kWh geblieben.

Zum Vergleich: In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus entstehen Gas und Öl-Kosten bis zu einem Wert von 1.500 Euro in einem Jahr. Eine Pelletheizung ist mit etwa 600 bis 1.000 Euro pro Jahr deutlich günstiger.

  • Sparen lässt sich bei der Brennstoffbeschaffung besonders gut während der Sommermonate, da die Nachfrage nicht so groß ist und somit die Preise sinken
  • Eine rechtzeitige Bevorratung lohnt sich daher und schlägt sich positiv auf die Betriebskosten nieder
    • Bei besonders niedrigen Preisen für Pellets ist hingegen Vorsicht geboten!
    • Holzpellets, die deutlich unter 200 Euro je Tonne angeboten werden sind in der Regel von schlechterer Qualität, was sich zum einen im höheren Brennstoffverbrauch niederschlägt und zum anderen durch die schlechten Brenneigenschaften, erheblichen Schaden an der Pelletheizung hinterlassen können

Weitere Pelletheizung-Kosten

In Sachen Wartung ist die Pelletheizung mit einem herkömmlichen Heizsystem zu vergleichen. Viele Heizungsbauer und Installationsbetriebe bieten gleich in Verbindung mit dem Einbau der Pelletheizung günstige Wartungsverträge an. Rund 50 bis 100 Euro müssen hierfür kalkuliert werden.

Eine Pelletheizung ist ohne die Zuführung von Primärenergie nicht zu betreiben. Sie benötigt für die Auslösung des Zündvorgangs, die Nachschubregelung des Brennstoffs und den automatischen Betrieb des Thermostats Strom.

  • Wer seinen Strom nicht durch alternative Energien selber erzeugt, ist auf den herkömmlichen Strom aus der Steckdose angewiesen
  • Pro Jahr werden hierfür etwa 60 bis 200 Euro fällig

Einsparungen durch Pelletheizung-Kosten

Hohe Anfangsinvestitionen geben der Pelletheizung auf den ersten Blick keine guten Kennzahlen für die Wirtschaftlichkeit. Dafür machen sich aber die niedrig laufenden Kosten schnell bemerkbar und rücken die anfänglichen Investitionen in ein positives Licht.

  • Regelmäßig gewartet lohnen sich die Pelletheizung-Kosten, da nach ca. 15-20 Jahren hohe Investitionskosten durch niedrige Verbrauchskosten ausgeglichen werden

 

Pelletheizung-Kosten im Überblick

Anschaffungskosten

(inklusive Installation)

Kosten für die Wartung Kosten für Schornsteinfeger Kosten für Brennstoff Kosten für Primärenergie
10.000-15.000 Euro 50-100 Euro 100-200 Euro 200-250 Euro/Tonne 60-200 Euro

Eine gut gedämmte Gebäudehülle und Pellets hoher Qualitätsklassen haben deutliche Auswirkungen auf die Einsparungen in einem Haushalt. In Verbindung mit einem Pufferspeicher kann zudem die optimale Ausnutzung der Wärmeenergie sichergestellt werden, was eine Pelletheizung in Punkto Wirtschaftlichkeit zu einem deutlich günstigeren Heizsystem macht. Vereinbaren Sie Termine mit mehreren Firmen und versuchen Sie verschiedene Angebote einzuholen, bevor Sie sich für einen Wechsel des Heizsystems entscheiden.

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