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Fußbodenheizung: Kosten, die das Wohlgefühlt steigern

Durch eine Fußbodenheizung Kosten effizient minimieren

Veröffentlicht am 30 Okt 2017
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Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Fußbodenheizungen dienen zur Behaglichkeit: ermöglichen selbst im Winter, sich in den eigenen vier Wänden barfuß zu bewegen
  • Bieten archetektonische Freiheit bei der Raumgestaltung
  • Heizkosten können mit einer Fußbodenheizung bis zu 12 % reduziert werden
  • Fußbodenheizung-Kosten sind abhängig von der Haushaltsgröße und dem Gebrauch

 

Der Einbau einer Fußbodenheizung ist zwar mit Kosten, Zeitaufwand und reichlich Geduld verbunden, bietet aber so einige Vorteile. Besonders Hausbesitzer erhalten durch die Installation ein besonderes Luxusgefühl im eigenen Heim. Grundsätzlich sind die Fußbodenheizung-Kosten höher als das Anbringen von Heizkörpern, da das Verlegen aufwändiger ist. Mit der Zeit rentieren sich die Fußbodenheizung Kosten aber dadurch, dass man bis zu 20°C weniger Temperatur braucht, um den ganzen Raum vollständig zu erwärmen.

Fußbodenheizung: Kosten Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile einer Fußbodenheizung: Nachteile einer Fußbodenheizung:
• Behaglichkeit: die Strahlung von unten sorgt für warme Füße und einen kühlen Kopf • Schwierige Anpassung der Raumtemperatur: langsame Temperaturanpassung eignet sich nicht für Räume, die selten und schnell aufgeheizt werden sollen
• Wirtschaftlichkeit: mit einer Fußbodenheizung kann man bis zu 12 Prozent Heizkosten reduzieren • Einbau- und Reparaturkosten: für den Einbau einer Fußbodenheizung ist mit etwas höheren Einbau- und Wartungskosten zu rechnen als bei einer gewöhnlichen Heizung
• Für Allergiker geeignet: es wird kein Staub aufgewirbelt • Änderung des Heizsystems: eine Änderung des Heizsystems ist im Nachhinein praktisch nicht mehr möglich
• Archetektonische Optik: die Fußbodenheizung ist unsichtbar und ermöglicht freie Raumgestaltung

 

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Arten von Fußbodenheizungen

Mit den Fußbodenheizung-Kosten das Ambiente perfekt gestalten! Die Fußbodenheizung wird zu den Flächenheizungen gezählt und je nach Betriebsart werden zwei Fußboden-Heizsysteme unterschieden:

  • Warmwasser-Heizsysteme
  • Elektrische Heizsysteme

Warmwasser-Heizsysteme gliedern sich wiederum in Nass- und Trockensysteme. Werden die Heizungsrohre oberhalb der Dämmschicht direkt in den Estrich verlegt, der in flüssiger Form eingebracht wird, so spricht man von Nasssystemen. Die Heizrohre liegen dann entweder direkt auf der Dämmschicht oder werden auf Verlegeplatten eingespannt.  Beim so genannten Trockensystem werden die Rohre unterhalb des Bodenbelags in Schaumplatten verlegt und anschließend mit Trockenplatten abgedeckt. Aufgrund der geringeren Aufbauhöhe eignen sich Trockensysteme besonders für die Nachrüstung in bereits bestehende Gebäude, da die Fußbodenheizung-Kosten dadurch geringer sind.

Bei der Nachrüstung bestehender Böden bieten sich auch besonders elektrische Heizsysteme an, da man diese leicht unter den Fliesen einbauen kann. Durch die Möglichkeit elektrische Heizsysteme selbst einzubauen, können die Fußbodenheizung-Kosten geringer werden.

Einbau der Fußbodenheizung

Grundsätzlich ist es von Vorteil eine Fußbodenheizung bereits beim Bau eines Gebäudes einzubringen, da ein nachträglicher Umbau einen höheren Aufwand und dementsprechend auch höhere Fußbodenheizung-Kosten mit sich bringt. Allerdings ist natürlich auch der Einbau einer Fußbodenheizung in bereits vorhandene Gebäude durch eine Renovierung möglich.

Für eine unkomplizierte und schnelle Nachrüstung werden vermehrt sogenannte Dünnschichtensysteme installiert. Dabei wird der Boden des Hauses mit einer Noppenplatte beklebt, die ca. zwei Zentimeter hoch ist. Eine andere Möglichkeit bietet ein System, das trocken verlegt wird und die Heizung in die vorhandenen Nuten der Platte integriert, die mit kombinierten Wärme- und Trittschaldämmplatten verlegt werden.

Damit die Wärme der Fußbodenheizung nicht in den Keller oder in den Boden, sondern über den sichtbaren Bodenbelag in den Raum abgegeben wird, muss die Dämmung optimal und den Ansprüchen einer Fußbodenheizung gerecht verlegt werden. Eine schlechte Dämmung erhöht nicht nur die Kosten der Energie, sondern schädigt auch die Umwelt.

Sollten Sie mit dem Gedanken spielen eine Fußbodenheizung einbauen zu lassen, sollten Sie jedoch in jedem Fall mit einem zuständigen Experten über die Fußbodenheizung-Kosten sprechen. Dieser kann die baulichen Gegebenheiten Ihres Hauses genau überprüfen und aufgrund der Befunde die optimale Installation der Heizung entwickeln.

Fußbodenheizung: Kosten kalkulieren

Mit der Fußbodenheizung Kosten auf Dauer minimieren! Bei den Warmwasser-Heizsystemen unterscheiden sich die Kosten der Trocken- und Nasssysteme. Trockensysteme kosten zwischen 28 und 44 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen noch die Ausgaben für die Anbindeleitungen (ca. 7 Euro pro Meter) und Verlegeleitungen (ca. 11 Euro pro Quadratmeter). Nasssysteme können etwas preiswerter sein, wobei die Preise pro Quadratmeter zwischen 13 und 40 Euro liegen. Der Preisunterschied hierbei liegt bei der gewählten Montageart.

Bei einer elektrischen Fußbodenheizung liegt der Preis bei ungefähr 24 Euro pro Quadratmeter. Das besondere bei elektrischen Fußbodenheizungen ist, dass mit der Größe des Raums die Materialkosten sinken. Im Betrieb sind aber die Fußbodenheizung-Kosten höher als bei den anderen beiden Varianten.

Fußbodenheizung: die Wärme effizient nutzen

Durch die Fußbodenheizung-Kosten die Umwelt bewusst schonen.Fußbodenheizung-Kosten lohnen sich oft schon dadurch, dass eine Fußbodenheizung effizienter heizt als eine gewöhnliche Heizung, die an der Wand einer Wohnung befestigt ist. Dadurch lässt sich mit einer Fußbodenheizung sogar eine Energieeinsparung von bis zu zwölf Prozent realisieren. Der Grund dafür liegt darin, dass ein herkömmlicher Heizkörper höhere Temperaturen erreichen muss, um einen Raum vollständig zu erwärmen.

→ Eine Heizung die an der Wand befestigt ist, benötigt eine Temperatur von 60 Grad, während eine Fußbodenheizung im Vergleich nur eine Temperatur von ca. 35 Grad erreichen muss

Die Fußbodenheizung ist also somit nicht nur effizient bei der Wärmeerzeugung, sondern auch vorteilhaft in der Verteilung der Wärme innerhalb des Raumes. Besonders effektiv ist die Fußbodenheizung  in Verbindung mit Teppichboden, da der Teppich die Wärme an den Raum weiterleitet und gleichzeitig verhindert, dass der Raum wieder abkühlt. Um noch mehr Fußbodenheizung-Kosten einzusparen, lohnt sich auch die Montage einer Solaranlage.