Gründungsratgeber
Pizza Franchise

Pizza Franchise als Start in die Selbstständigkeit

Veröffentlicht am 05 Dez 2017

Selbstständige gehen mit der Gründung eines Unternehmens vor allem finanziell ein hohes Risiko ein. Scheitert die Geschäftsidee, bleiben Schuldenberge und tiefe Frustration als Bilanz. Als Franchisepartner können Neulinge von einem bereits funktionierenden Unternehmenskonzept mit etabliertem Markennamen profitieren. Vor allem in der Gastronomie bieten sich dafür etwa mit einem Pizza Franchise gute Chancen.

Pizza Franchise bietet gute Einstiegschancen

Wer sich selbstständig machen will, geht ein großes Risiko ein. Zur Finanzierung des eigenen Unternehmens müssen Einsteiger hohe Kredite aufnehmen. Bis der neue Betrieb anläuft und erste Gewinne abwirft, brauchen Unternehmer finanziell einen langen Atem. Auch der Enthusiasmus der Anfangsphase muss häufig über lange Durststrecken anhalten. Wird die Geschäftsidee zum Flop, bleiben Unternehmer auf einem Schuldenberg sitzen und kämpfen zusätzlich mit der Frustration ihres Scheiterns. Einfacher ist es, auf ein bereits funktionierendes Unternehmenskonzept aufzubauen. Franchisepartner können vom etablierten Markennamen und den Erfahrungen ihrer Geschäftspartner profitieren. Etwa 25.000 Euro müssen Einsteiger nach Erhebungen des Deutschen Franchise Verbandes (DFV) durchschnittlich als Eigenkapital einbringen. Rund 23.000 der mehr als 119.000 Franchisepartner in Deutschland haben laut DFV im vergangenen Jahr in Gastronomiebetrieben ihre Brötchen verdient. Da die Deutschen jährlich rund 670 Millionen Pizzen vertilgen, bietet das Pizza Franchise gute Chancen für ein lukratives Geschäft.

Die Investition gut kalkulieren

Franchisepartner haben für gewöhnlich ein geringeres finanzielles Risiko, weil sie in ein gewinnbringendes Geschäft einsteigen. Dennoch bleiben sie etwa im Pizza Franchise selbstständige Unternehmer und müssen gut kalkulieren. Bevor ein motivierter Branchenneuling einen Vertrag unterschreibt, sind die finanziellen Voraussetzungen für die Übernahme der Filialen zu klären. Die Bedingungen sind auch bei den Anbietern eines Pizza Franchise sehr unterschiedlich, daher sollten Interessenten folgende Fragen stellen:

  • Welche Investitionssumme erwartet das Franchiseunternehmen?
  • Wie hoch ist das erforderliche Eigenkapital?
  • Fordert das Franchiseunternehmen eine Einstiegsgebühr, Franchisegebühr oder Werbegebühr und falls ja, in welcher Höhe?

Aber nicht nur die Kosten sind vor dem Einstieg in ein Franchisekonzept zu bedenken. Wer ein Pizza Franchise erfolgreich führen will, muss sich auch für das angebotene Produkt begeistern. Niemand kann Mitarbeiter motivieren oder Kunden anlocken, wenn er nicht selbst von dem Angebot überzeugt ist.

Kredit für Selbstständige & Unternehmer

Beim Klassiker Pizza Hut einsteigen

Als einer der Klassiker in der Systemgastronomie gilt das Pizza Hut Franchise. Bereits seit 1992 können Geschäftspartner eigene Filialen aufbauen und betreuen. Mittlerweile haben selbstständige Lizenznehmer für dieses Pizza Franchise in rund 70 Prozent der weltweit betriebenen Restaurants die Verantwortung übernommen. Dazu zählen traditionelle Restaurants, Express Stores und der meist in eines der beiden Geschäftsmodelle integrierte Lieferservice. Aktuell sollten Franchisepartner in Deutschland bereit sein, sich um mindestens drei Geschäftsstellen zu kümmern. Dafür müssen sie je nach Betriebstyp des Pizza Franchise eine Investitionssumme von 150.000 bis 600.000 Euro mit einem Eigenkapital von mindestens 50.000 Euro einbringen. Die Vertragsdauer beträgt üblicherweise 20 Jahre. Die Seite order.pizzahut.de/Franchise liefert weitere Informationen und Kontaktdaten.

Der Erfolgsspur von Dominos Franchise folgen

Die 1960 in den USA gegründete Kette Domino’s Pizza ist nach der Übernahme der deutschen Marke Joeys Franchise inzwischen mit mehr als 240 Standorten in Deutschland vertreten. Das Geschäftsmodell von Dominos Franchise beinhaltet eine individuelle Gestaltung der Betriebe, die sich jeweils an die Größe, Lage und Verkehrsanbindung der Pizza Franchise-Filialen anpassen lässt. Für eine Investitionssumme von 250.000 bis 280.000 Euro müssen Franchisepartner ein Eigenkapital von mindestens 40.000 Euro aufbringen. Die Verträge bei Domino’s Pizza Franchise laufen für gewöhnlich über zehn Jahre und werden im Erfolgsfall um weitere zehn Jahre verlängert. Unter der Internetadresse dominos.de/karriere/franchise sind weitere Details zu dem Konzept erklärt.

Bei Hallo Pizza mitwirken

Hallo Pizza Franchise ist seit 1989 mit Lieferdiensten an derzeit 160 Standorten in Deutschland vertreten. Das Unternehmen war maßgeblich daran beteiligt, den neuen Ausbildungsberuf „Fachmänner und -frauen für Systemgastronomie“ zu etablieren. Die dreijährige gastronomische Lehre vermittelt in ihrem kaufmännischen Schwerpunkt umfangreiches Wissen von der Produktpräsentation über Warenwirtschaft, Kalkulation, Personalabrechnung und Marketing bis zur Kundenbetreuung. Wer eine eigene Filiale aufbauen möchte, muss für Investitionen in Höhe von rund 147.000 bis 188.000 Euro ein Eigenkapital von mindestens 35.000 Euro mitbringen. Die Verträge für dieses Pizza Franchise werden meistens für fünf Jahre abgeschlossen. Mehr Details sind auf dem Portal hallopizza.de unter dem Button „Franchise“ nachzulesen.