Gründungsratgeber
Werden Sie ein erfolgreicher Dropshipping Händler!

Dropshipping Händler werden: so geht’s

Veröffentlicht am 01 Aug 2016
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Fast kein Geschäftsfeld ist so vielseitig wie das Dropshipping. Die Möglichkeiten, die sich für einen Geschäftsmann oder eine Geschäftsfrau ergeben, sind nahezu grenzenlos und wenn einige Dinge beachtet werden, dann lässt sich in diesem Bereich sehr viel Geld verdienen.

Die passenden Lagerräume & Räumlichkeiten finden

Ein großes Lager ist für viele Bereiche des Dropshippings notwendig. Wenn mit Waren gehandelt wird, die schnell an den Kunden geliefert werden müssen zum Beispiel. Eine andere Form des Dropshippings ist auch der klassische Großhandel. Hier handelt es sich um Warenhäuser, die ein großes Segment an verschiedenen Waren für gewerbliche Händler bereitstellt. Für ein solches Vorhaben müssen ebenfalls große Lager- und Geschäftsräume zur Verfügung stehen. Außerdem ist hier zum Beispiel auch an die passenden Büroräume und Parkmöglichkeiten für die Kunden zu denken. Oft finden sich solche Grundstücke und Gebäude etwas außerhalb der größeren Orte. Wenn Sie sich allerdings dazu entschließen, unterschiedliche Dienstleistungen im Dropshipping Bereich anzubieten, dann können Sie auf Lagerräume verzichten und brauchen lediglich eine kleine Räumlichkeit, um Ihre Tätigkeiten von dort aus zu koordinieren. Wenn Sie Ihre Waren oder Dienstleistungen über das Internet anbieten wollen, dann sollten Sie auch daran denken, im Vorfeld die Verfügbarkeit einer schnellen Internetverbindung am gewünschten Standort zu überprüfen.

Die finanziellen Aspekte des Dropshipping

Ein eigenes Dropshipping Unternehmen zu eröffnen, bringt auch immer wieder eine finanzielle Herausforderung mit sich. Sie müssen zum einen den Lagerbestand der zu verkaufenden Waren vorfinanzieren und Anschaffungen für Büroräume, Ausstattung etc. einplanen. Zudem gilt es auch, die Kosten für die Genehmigungen und Anträge mit einzuplanen. Pro Monat fallen verschiedene fixe Kosten an. Dazu gehören unter anderem:

  • die monatliche Miete für die drop shipping Geschäfts- und Lagerräume
  • Kosten für Versicherungen
  • Kosten für Vorauszahlungen an das Finanzamt
  • Kosten für Heizung, Strom, Wasser, Telefon und Internet
  • Personalkosten

Sie sollten also genau an alle Kosten denken und diese in einem umfangreichen und genauem Businessplan erfassen. Umso besser sind Ihre Chancen darauf, bei der Bank den entsprechenden Kredit zu bekommen und so den finanziellen Aufwand für Ihr Vorhaben abzudecken.

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Finanzielle Förderung

Um den finanziellen Aufwand, der durch die Gründung eines Dropshipping Unternehmens entsteht, zu decken, gibt es die Möglichkeit eine staatliche Förderung in Anspruch zu nehmen. Vom Bund gibt es zum Beispiel den sogenannten Gründerzuschuss. Den bekommen Sie immer dann, wenn Sie vor der Gründung über eine Dauer von mindestens sechs Monaten Bezüge von der Agentur für Arbeit bekommen haben. Dann beträgt die Höhe der Förderung in den ersten sechs Monaten nach der Gründung die Summe, die Sie auch bisher als Arbeitslosengeld I bekommen haben. Danach gibt es die Möglichkeit, die Förderung über eine Dauer von weiteren sechs Monaten zu verlängern. Die Fördersumme beträgt dann noch 300 Euro pro Monat. Zudem sind Ihre Sozialversicherungsabgaben und Versicherungskosten über die Agentur für Arbeit abgedeckt. Wenn Sie sich mit Ihrem Vorhaben an eine Stiftung wenden, ist es auch hier möglich, eine finanzielle Förderung zu bekommen. In jedem Fall benötigen Sie ein gut ausgearbeitetes und schlüssiges Konzept, um Geldförderungen zu erhalten.

Erforderliche Genehmigungen

Um ein Dropshipping Unternehmen zu gründen, müssen auch immer Anträge gestellt und Genehmigungen beantragt werden. Wichtig ist, dass Sie sich für eine Unternehmensform entscheiden. Sie können zum Beispiel ein sogenanntes Einzelunternehmen im Dropshipping Bereich gründen oder sich für eine GmbH entscheiden. Der größte Unterschied zwischen diesen beiden Formen ist darin zu sehen, dass Sie im Falle eines Einzelunternehmens mit Ihrem gesamten Privatvermögen haften. Bei der Unternehmensform GmbH ist es hingegen so, dass eine Einlage in Höhe von mindestens 25.000 Euro zu leisten ist. Diese wäre dann im Falle einer Insolvenz verloren, allerdings bleibt hier Ihr privates Vermögen unantastbar. Je nachdem für welche Unternehmensform Sie sich entschieden haben, gilt es diese in Handelsregister einzutragen.

Onlinehandel oder Streckengeschäft – Was sollten Sie beachten?

Im Dropshipping Onlinehandel oder wholesale ist es wichtig verschiedene Dinge genau zu beachten. Zum Beispiel sollten Sie einen Kundensupport einrichten, der kompetent und gut zu erreichen ist, um so die Kundenzufriedenheit zu stärken und die Kunden erst einmal an das Unternehmen zu binden. Hier können Sie sich für einen E-Mail Support oder eine Telefonhotline entscheiden. Wenn Sie sich gerade in der Anfangszeit die Personalkosten sparen möchten, können Sie auch ein externes Servicecenter engagieren. Beim Dropshipping Onlineshop gilt es auch sich für ein Versandunternehmen zu entscheiden und mit diesem zum Beispiel besondere Rabatte auszuhandeln. Wichtig ist es auch Kooperationen zum Beispiel mit Zahlungsanbietern zu schließen, die zum Beispiel auch Zahlungsausfälle bei Kunden übernehmen. Programmierer sind ebenfalls wichtig, so sollten Sie immer mindestens einen im Haus haben, damit der Shop störungsfrei und zuverlässig rund um die Uhr läuft.