Egal, ob groß, klein, rund oder rechteckig: Ein eigener Swimmingpool verspricht an heißen Tagen vor allem Erholung und Badefreude. Klar, dass gerade im Sommer bei vielen Hausbesitzern der Wunsch nach einem eigenen Pool im Garten wächst. Denn was gibt es schöneres, als sich auf der Sonnenliege im eigenen Garten zu sonnen und im eigenen Swimmingpool ein paar Runden zu schwimmen?

Auf einen Blick

  • Ein Pool im Garten sollte eine Maximaltiefe von 1,50 Meter haben
  • Eine gute Vorbereitung hilft, Poolbau-Kosten zu senken
  • Je größer der Pool, desto höher die Kosten

Um Überraschungen zu vermeiden, sollten Sie Poolbau-Kosten realistisch einplanen!

Poolbau-Kosten: Kriterien für die Kaufentscheidung

Bevor Sie sich einen Pool anschaffen, sollten Sie sich von einem Profi über jedes Detail genauestens beraten lassen. Machen Sie sich von Anfang an darüber Gedanken: Wo lässt sich der Pool am besten aufstellen? Wie hoch dürfen die Poolbau-Kosten höchstens ausfallen? Welche Größe sollte der Pool bestenfalls haben?

Unser Tipp: Achten Sie darauf, dass die ausgewählte Fläche möglichst frei von großen Steigungen ist, da sich das Wasser sonst ungleichmäßig verteilen könnte. Außerdem sollte bei der Platzierung darauf geachtet werden, dass sich keine Bäume in unmittelbarerer Nähe befinden. Zum einen verschmutzen die Blätter der Bäume das Wasser und zum anderen verhindert der Schatten, dass die Sonne das Wasser warmhalten kann. Bei der Auswahl des Pools spielt die Fläche des Gartens eine besondere Rolle: Das Schwimmbecken sollte dem Nutzer ermöglichen, in Ruhe ein paar Bahnen zu schwimmen und zugleich genügend Grünfläche vom Garten hinterlassen.

 Aufstellbecken – Badespaß für Sparfüchse

Schon bevor der Pool bei Ihnen eingetroffen ist, können Sie sich an die Arbeit machen: Bereiten Sie den Untergrund für Ihren Pool entsprechend vor. Als erstes wird die Fläche des Pools markiert. Heben Sie anschließend den Rasen der markierten Fläche mit einem flachen Spaten ab und ebnen die Fläche danach ab. Achten Sie darauf, dass alle Steinchen und Wurzeln entfernt werden. Mit einer Wasserwaage können Sie Ihr Ergebnis überprüfen und eventuell Verbesserungen vornehmen.

Eine sehr günstige Variante für einen Pool im Garten ist das Aufstellbecken mit Metallrahmen. Die kleineren Modelle haben im Schnitt einen Durchmesser von ca. 3,60 m und eine Tiefe von 1,30 m. Das ist zwar nicht gerade groß, doch für eine kühle Erfrischung und das Toben im Wasser reicht es allemal. Der Vorteil von Aufstellbecken: geringe Poolbau-Kosten, leichtes Aufstellen und die Robustheit, sofern es sich um ein Qualitätsprodukt handelt. Zur Orientierung: Gute Aufstellbecken gibt es schon ab ca. 1.500 Euro.

Einbaupool – ein kostenintensiver Luxus

Ein besonderer Luxus: ein im Boden eingelassener Swimmingpool. Eingelassene Schwimmbecken sind im Schnitt deutlich größer und tiefer als Aufstellbecken – vor allem für große Menschen oder solche, die im Pool trainieren wollen, ein ausschlaggebendes Kaufargument. Die Planung und das Aufstellen sollten am besten von einem Profi vorgenommen werden, der die notwendigen Anschlüsse garantiert richtig anbringt und feststellen kann, ob sich der Untergrund als Stellplatz eignet. Das Gute: Ein Einbaupool sieht nicht nur optisch gut aus, er erhöht auch den Wert Ihres Hauses.

  • Die maximale Tiefe des Pools sollte bei 1,50 Meter liegen, damit ein ungestörtes Schwimmerlebnis und ein entspanntes Stehen gewährleistet werden kann.
  • Für ein gutes Becken mit Stahlwand und reichlich Platz zum Schwimmen sollten Sie inkl. Einbau, Pumpe, Heizung und Isolierung mit Kosten zwischen 5.000 und 30.000 Euro rechnen.
  • Rechnen Sie mit Instandhaltungskosten eines kleineren Pools von ca. 500 bis 1.000 Euro im Jahr. Obendrauf kommen Stromkosten für eine Filteranlage und Poolheizung, die – je nach Größe des Pools, Heiztemperatur und Heizdauer – sehr hoch ausfallen können.
  • Am wenigsten Geld müssen Sie für das Wasser zahlen: Ein Kubikmeter Wasser kostet maximal 2 Euro.

 

Bedenken Sie, dass Zubehör wie z.B. ein Regendach, eine Abdeckplane, eine Heizung, eine Sandfilteranlage oder Wasserpflegesets die Poolbaukosten noch einmal erhöhen können.

Für alle Eltern: Wenn Kinder im Haushalt wohnen, müssen Sie unbedingt daran denken, den Pool kindersicher zu machen. Kinder springen oft unbedacht in einen Pool, da kann ein unbeaufsichtigter Moment schnell zu einem Unfall führen. Eine Überdachung des Pools schützt nicht nur Kinder, sondern ist auch gleichzeitig ein Schutz bei schlechtem Wetter. Allgemein empfiehlt es sich, eine flexible Überdachung zu Schwimmbecken dazuzukaufen. Besonders geeignet: durchsichtige Überdachungen mit einem separaten Einstieg. So kann der Pool sowohl im Sommer als auch im Winter genutzt werden und es geht weniger Wärme verloren. Richtige Überdachungen, die ihren Zweck auch erfüllen sollen, sind zwar dementsprechend teurer, verlängern aber die Badesaison um einige Monate.

Also: Wer gerne Zeit im Wasser verbringt, aber keine Lust mehr auf ein überfülltes Schwimmbad hat, sollte Poolbau-Kosten abwägen und sich ein eigenes Badevergnügen schaffen.

Wir wünschen viel Spaß beim Planschen!

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