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Der Dispokredit- schnelles Geld

Tipps für den günstigen Dispokredit

Veröffentlicht am 08 Jul 2015

Das Wichtigste auf einen Blick:

      • Banken und Dispo-Konditionen vergleichen
      • Dispo nur bedingt ausnutzen
      • keine Zinsen – mit der richtigen Planung!

 

Der Kreditzins ist bei einem Dispokredit höher als bei anderen Krediten. Er lässt sich allerdings mit zwei Tricks erheblich senken.

Ein Dispokredit lohnt sich – je nach Bank

Wenn Sie den günstigsten Zins finden möchten, dann sollten Sie nach einem zweistufigen Schema vorgehen: In einem ersten Schritt sollten Sie ein Gefühl für die Höhe der Zinsen bekommen. Während die traditionellen Filialbanken meist einen zweistelligen Zinssatz berechnen, gibt es viele Direktbanken, die einen günstigen Dispokredit als Argument für die Kundenwerbung nutzen. Deren Dispozinsen sind wesentlich niedriger, sodass Sie hier bei den Zinsen mehr als ein Drittel einsparen können. Allerdings wird dieser Dispokredit mehr oder weniger automatisch und erst nach einigen Monaten mit regelmäßigem Lohn-, Renten- oder Gehaltseingang vergeben. Im zweiten Schritt sollten Sie frühzeitig ein neues Konto bei der neuen Bank eröffnen, etwa zwei oder drei Monate bevor der Kredit aufgenommen werden soll. Das neue Konto sollte dann sofort nach seiner Eröffnung als Gehaltskonto genutzt werden, um so einen attraktiven Kreditrahmen nutzen zu können. Der günstigere Disprokredit muss also zeitlich vorgeplant werden.

Mit der richtigen Planung sparen

Neben der zeitlichen Vorplanung und der Kontoeröffnung bei einer neuen Bank gibt es auch die Möglichkeit, den Kredit für einen Zeitraum von bis zu etwa vier Wochen vollkommen kostenfrei zu erhalten. Der Dispositionskredit-Zins sinkt dann auf null, wenn Sie den klassischen Dispokredit und eine Kreditkarte miteinander kombinieren. Hierzu müssen Sie den genauen monatlichen Abrechnungstermin Ihrer Kreditkarte kennen. Fällt dieser beispielsweise auf den 10. Jedes Monats, dann tätigen Sie Einkäufe ein bis zwei Tage nach dem Abrechnungszeitpunkt. So können Sie Ihre Einkäufe bequem für mehr als vier Wochen, also bis zum nächsten Abrechnungstermin, zwischenfinanzieren – und das kostenlos. Bei dieser Art der Zwischenfinanzierung wird allerdings eigentlich kein Dispokredit, sondern das Kreditkartenlimit ausgenutzt. Erst wenn der Kreditkartensaldo per SEPA-Lastschrift eingezogen wird, wird der wirkliche Dispokredit genutzt. Diese Art der Finanzierung gilt unabhängig vn der Art der Kreditkarte für Einkäufe und Transaktionen, nicht für Bargeldabhebungen.

Dispo-Verwandte zahlen sich aus

Der Dispo ist im Hinblick auf die Flexibilität der Ein- und Auszahlung unschlagbar; allerdings birgt dies auch das Risiko, in die Dispofalle zu geraten und sich mit dem Dispo zu verschulden. Daher sollte er immer nur so weit ausgenutzt werden, wie er auch in kurzer Zeit zurückgezahlt werden kann.

Wer nicht auf die Vorteile des Dispokredits verzichten möchte, sich aber nicht auf einen klassischen Dispokredit beschränkt, für den stellen Vergleichsrechner eine Alternative dar. Hier finden sich teilweise verwandte Kredite mit ähnlichen Funktionen, die einen einstelligen Zinssatz mit sich bringen. Der Grund für die Variationsbreite ist, dass viele Bankkunden den Dispo nutzen ohne zu vergleichen. Dabei lässt sich beispielsweise mit vielen Kreditkarten je nach Variante ein Großteil der Dispozinsen einsparen. Der voll flexible Wertpapierkredit ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Sie ein Wertpapierdepot bei einer Bank haben: hier können Sie oftmals das jeweilige Verfügungskonto überziehen. Dafür wird ein geringerer Zinssatz berechnet als beim üblichen Girokonto. Viele Banken bieten auch eine Art Rahmenkredit an, beispielsweise als eine Art Einkaufskredit (ShoppingCard). Der einmalig eingeräumte Kreditrahmen kann immer wieder durch Nutzung der Karte in Anspruch genommen werden; die Zinsen sind wesentlich niedriger als die Dispokredit Zinsen.

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