Gründungsratgeber
als coach selbstständig machen

So gelingt es sich als Coach selbstständig zu machen

Veröffentlicht am 21 Dez 2018
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Der Wunsch sein Wissen, welches man während seiner Berufslaufbahn, Weiter- und Fortbildungen oder einfach nur durch Lebenserfahrungen erlangt hat gegen Bezahlung zu vermitteln, verbreitet sich in Deutschland immer stärker. Um sich als Coach selbstständig zu machen braucht es streng genommen nichts, weil die Berufsbezeichnung nichts geschützt ist. Ein erfolgreicher Coach werden, verlangt jedoch so einiges, zumal der Bereich des Coachings sehr weitläufig ist. Einen ersten Einblick liefert dieser Artikel.

 

Welche Eigenschaften braucht es um Coach werden zu können?

Um einem Klienten in einem bestimmten Lebensbereich oder Businessbereich als Berater dienen zu können, ist eine entsprechende Ausbildung zwar nicht zwingend, jedoch ein essentielles Verkaufsargument. Natürlich verlangt es von der Persönlichkeit des Coaches ein hohes Maß an emotionaler, sozialer und persönlicher Kompetenz. Generell sollte der angehende Trainer Spaß an Persönlichkeitsentwicklung und an der Zusammenarbeit mit Menschen haben. Darüber hinaus ist eine gewisse Lebensreife bei dem Kunden gerne gesehen. Üblicherweise verlangen Coachingverbände ein Mindestalter von 25 Jahren.

 

Welche Coachingangebote gibt es?

Um Coach werden zu können, sollte man selber ein Coaching durchlaufen haben, um die gewünschte Qualifikation zu erhalten, denn das Wissen über ein Thema alleine attestiert noch keine Vermittlungskompetenz. In Deutschland gibt es mehrere Coachingverbände. Wichtig hierbei ist es auf Qualität zu achten, den preislich variiert das Angebot zwischen 300 und 10.000 Euro und kann zwischen 15 und 250 Stunden in Anspruch nehmen. Meistens ist die Angehörigkeit an einen Coachingverband ein gutes Zeichen. Aus Sicht der Disziplinen trifft man auf Ausbildungen in Führungskompetenz, Selbstreflexion, Burnoutprävention, Beratung zu beruflichen oder persönlichen Themen, Arbeitsmethodik, Konversationstraining, Verhandlungsführung, Konfliktmanagement, Potenzialanalyse und Motivation.

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Worauf sollte man achten, wenn man ein Coachingunternehmen gründen möchte?

Bevor man den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, ist es ratsam bereits vorher auf irgendwelchen Wegen Coachingtätigkeiten nachgegangen zu sein. Unternehmen engagieren bevorzugt Coaches die mindestens fünf Jahre Berufserfahrung vorweisen können. Wenn es dann um die Existenzgründung geht, sind zunächst die wirtschaftlichen und rechtlichen Voraussetzungen zu klären. Je nachdem wie das Finanzamt die Tätigkeit einstuft kann man entweder als Freiberufler anerkannt werden und wird von der Gewerbesteuer befreit oder man wird als Gewerbe angesehen und muss sich im Vorfeld für eine Rechtsform entscheiden. Zu einem durchdachten Businessplan gehört genauso eine Standortanalyse und eine Marktanalyse zur Einschätzung der Konkurrenz- und Zielgruppensituation. Schließlich stellt sich auch die Frage des Kapitals. Um sich als Coach selbstständig zu machen braucht es einen Arbeitsraum, technische Ausstattung, Instrumente für Marketing und ein Auto für auswärtige Termine.

 

Welche Marketingstrategien kann ein Coach für sich nutzen?

Am Anfang sollte sich der Coach auf eine sehr klare Spezialisierung festlegen. Hierbei gilt: „Burnoutprävention für Frauen im mittleren Management“ ist besser als nur „Burnoutprävenion“. Das eigene Profil sollte so aussehen, dass die Zielgruppe sich damit identifizieren kann. Dem Kunden sollten die Produkte noch vor Erwerb greifbar vermittelt werden, um Vertrauen zu erregen. Es ist wichtig dem zukünftigen Kunden die Alleinstellungsmerkmale deutlich zu machen, sodass man sich von den Mitbewerbern abheben kann. Schließlich ist es Standard mit einer Online-Präsenz an den Markt zu treten. Mit regelmäßigem Aktualisieren der Website und treffenden Schlagwörtern wie z.B. „Business-Coach Düsseldorf“ kann man seine Sichtbarkeit in den Suchmaschinen entscheidend erhöhen.