Kreditinstitut - auxmoney Finanzlexikon

Kreditinstitut

Wofür brauch man ein Kreditinstitut?

Wer sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllen möchte, wie etwa eine neue Wohnungseinrichtung oder ein Auto, der benötigt für den Fall, dass das Ersparte nicht ausreicht, einen Kredit in entsprechender Höhe. Aber auch für Geldanlagen jeglicher Art ist der erste Ansprechpartner für den Kunden der persönliche Kundenberater seines Kreditinstituts. So war es früher üblich; heute, in Zeiten von Internet und hartem Konkurrenzkampf der Kreditinstitute untereinander, sucht sich der Kunde das Institut aus, was ihm die besten Konditionen für seine finanziellen Vorhaben bietet.

Hausbank oder Online-Anbieter: Der Kunde hat die Wahl

Dabei ist die Hauptaufgabe eines Kreditinstituts vor allem, die eigenen Kunden mit den Finanzprodukten zu versorgen, die exakt auf ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse abgestimmt sind. Dass das Kreditinstitut damit auch selbst Geld verdienen will, versteht sich von selbst. Und schon aus diesem Grund ist es für den Verbraucher wichtig, sich vor der Entscheidung umfassend über die Kosten seines finanziellen Vorhabens zu informieren.

Die Unterschiede der Institute untereinander sind groß

In erster Linie geschieht dies in einem persönlichen Gespräch mit dem Kundenberater der Bank. Geht es um eine Finanzierung - Verbraucherkredit oder Immobilienfianzierung seien hier exemplarisch genannt - dann erfährt der Verbraucher im Gespräch die genauen Kosten für den Kredit nebst der Gebühren für die Kreditvergabe. Bei zwei oder drei unterschiedlich vorliegenden Finanzierungsangeboten kann der Verbraucher bereits erkennen, wie teuer sein Finanzierungsvorhaben am Ende tatsächlich ist. Und er wird erstaunt sein zu sehen, dass Kreditinstitute, die überwiegend online ihre Produkte vertreiben, weitaus günstigere Finanzierungen anbieten.

Das hat einzig und allein den Grund darin, dass Internetfinanzierer günstiger arbeiten und sich diese kostengünstigere Arbeit auf die Nebenkosten der Finanzierungen für die Verbraucher niederschlagen. Zwar müssen sich auch Direktanbieter das Geld für die zu vergebenen Kredite wie alle Banken auch auf dem Kapitalmarkt leihen. Doch unterscheiden sich die Rahmenbedingungen bis zur Kreditvergabe zwischen den Filialbanken und den Direktbanken mitunter erheblich

Bei Geldanlagen verhält es sich analog

Ähnlich wie bei den Finanzierungen verhält es sich auch bei Geldanlagen, welche die Kreditinstitute ihren Kunden anbieten. Das geht über das herkömmliche Sparbuch über Tages- und Festgeldkonten bis hin zu spekulativen Anlageprodukten wie Aktien und Wertpapiere. Auch hier kann der Verbraucher nach einem Kapitalanlagevergleich erkennen, wie unterschiedlich die Konditionen für Anlageprodukte bei den jeweiligen Banken sein können. Gerade bei Tages- und Festgeldanlagen können die filialgeführten Institute in der Regel mit den guten Konditionen der Online-Anbieter nicht mithalten, weswegen die namhaften Banken ihren Kunden mitunter andere Sparanlagen anbieten.

Großer Kostenfaktor Girokonto

Während Verbraucher bei der Wahl ihrer Finanzierungs- bzw. Kapitalanlageprodukte mehr oder weniger frei sind und diese durchaus bei mehreren Finanzinstituten abschließen, so verhält es sich beim Girokonto ein wenig anders. Zwar haben Verbraucher die Möglichkeit, ihr Girokonto bei einer Direktbank zu führen, doch wechseln sie ihre Bank in der Regel nicht so häufig. Und gerade deswegen ist es umso wichtiger, vor der Wahl des Girokontos einen Anbietervergleich durchzuführen. Kriterien für die Wahl können sein:

  • Höhe der Kontoführungsgebühr
  • Guthabenverzinsung oder nur Dispo-Zinsen
  • kostenlose Giro- und/oder Kreditkarte