Kredit-Sicherheiten-Verhältnis - auxmoney Finanzlexikon

Kredit-Sicherheiten-Verhältnis

Das Kredit-Sicherheiten-Verhältnis

Das Kredit-Sicherheiten-Verhältnis beschreibt die Absicherung eines Kredites, dass durch die Zusicherung von Sicherheiten die Kreditwürdigkeit eines Kreditnehmers steigert. Dem Kreditgeber wird dadurch gewährleistet, dass bei einem möglichen Ausfall der Kredit zurückgezahlt wird. Als Sicherheiten gelten hierbei alle Arten des Vermögens, vor allem diese, die nicht in Relation zur zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung stehen. Diese Formen der Absicherung stützen die Bonität des Kreditnehmers und ermöglichen die Risiken eines herkömmlichen Blankokredites abzubauen.

Ein Beispiel wäre auxmoney, wo es möglich ist für ein Kreditprojekt sein Auto als Sicherheit zu hinterlegen. Dies steigert nicht nur die eigene Finanzierungschance, sondern liefert dem Anleger weitere Gründe in den Kredit zu investieren.

Die wichtigsten Sicherungsformen

Personensicherheit: Eine Drei-Parteien-Konstellation aus Schuldner, Sicherungsgeber und Sicherungsnehmer. Hierbei verpflichtet sich der Sicherungsgeber dem Sicherungsnehmer bei einem Kreditausfall für die Schulden des Schuldners zu haften. Jedoch verfügt der Sicherungsnehmer bei einer Zahlungsunfähigkeit keine Vorrechte gegenüber anderen Gläubigern, sodass die finanziellen Rahmenbedingungen im Vorfeld überprüft werden müssen. Formen der Personensicherheit: Bürgschaft, Schuldübernahme, Garantie und Umschuldung.

Sachsicherheiten / Realsicherheit: Der Sicherungsnehmer erhält die absoluten Verwertungsrechte an Forderungen, Lizenzen und materiellen Gegenständen des Sicherungsgebers, wenn dieser Insolvenz geht. Dadurch soll die Schuldlast des Kreditnehmers getilgt wird. Diese Methode wird hauptsächlich zur Absicherung eines Kredites angewendet, jedoch auch des öfteren bei einem Eingentumsvorbehalt. Formen der Sachsicherheit: Pfandrecht, Sicherungsübereignung, Sicherungsabtretung und Grundpfandrechte.

Akzessorische Sicherheiten: Die akzessorische Sicherheiten sind Sicherheiten, deren Wirksamkeit von anderen Forderungen abhängig sind. Diese sind gesetzlich vorgegeben und verfügen dadurch geringere Optionen an Garantien. Sie werden als die Standards einer Kreditsicherheit angesehen. Unter akzessorische Sicherheiten zählen: Die Bürgschaft, die Hypothek und die Verpfändung.

Abstrakte Sicherheiten: Die nicht akzessorischen Sicherheiten sind die Sicherheiten, die nicht von anderen Forderungen abhängig sind. Darunter befinden sich: Die Abtretung von Forderungen und sonstigen Rechten, die Sicherungsübereignung beweglicher Besitztümer und die Sicherungsgrundschuld des Eigentümers. Ein Beispiel wäre, das eine Bank nur treuhänderisch die Rechte als Sicherung erhält.