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Wintergarten-Kosten richten sich nach den individuellen Wünschen des Hausbesitzers.

Wintergarten-Kosten: Ein Anbau, der sich lohnt

Veröffentlicht am 21 Feb 2017
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  • Ein Wintergarten ist eine gute Möglichkeit, bestehenden Wohnraum effektiv zu erweitern
  • Für einen Quadratmeter sollte man mit Kosten von etwa 500 bis 2.500 Euro rechnen
  • Vor dem Bau sollte man sich Gedanken über die Himmelsausrichtung des Wintergartens machen, da es bei einer südlichen Ausrichtung deutlich wärmer wird als bei einer nördlichen

 

Viele Hausbesitzer träumen von einem Garten, den man auch an kalten Tagen bequem nutzen kann. Wurde früher noch ein Wintergarten zur Überwinterung wertvoller exotischer Pflanzen genutzt, ist er heute ein Aufenthaltsort für die ganze Familie. Denn ein Wintergarten bietet bei jedem Wetter für Groß und Klein ein gemütliches Plätzchen zum Entspannen.  Vor allem bei kleineren Häusern lohnen sich die Wintergarten-Kosten, da eine geringe Wohnfläche oft einen unverhältnismäßig geringen Wert bei einem Wiederverkauf hat. Durch einen Wintergarten kann man beispielsweise ein 80 Quadratmeter großes Einfamilienhaus schon mal um 25 Quadratmeter erweitern.

Bevor Hauseigentümer aber mit der Planung und dem Bau beginnen, sollten sie sich zuerst über alle Wintergarten-Kosten und Notwendigkeiten informieren. Auch die Entscheidung, ob der Anbau in Eigenregie errichtet oder der Auftrag einer Fachfirma erteilt wird, sollte zuallererst gefällt werden. Sobald man sich dann dazu entschieden hat einen Wintergarten zu bauen, sollte man das örtliche Bauamt kontaktieren, um zu überprüfen, ob der angestrebte Wintergarten genehmigungspflichtig ist.

Kosten für einen Wintergarten

Erhöhen Sie den Wert Ihres Hauses mit Wintergarten-Kosten. Besonders für mediterrane Pflanzen eignet sich ein kalter Wintergarten, den man nicht extra beheizen muss. Dieser bringt allerdings keinen Gewinn an Wohnfläche und ist in der kalten Jahreszeit tatsächlich nur an sehr sonnigen Tagen für die Hausbesitzer nutzbar. Dafür sind die Wintergarten-Kosten aber geringer, da keine Heizsysteme eingebaut werden müssen. Ein Wintergarten, den die Menschen als angenehm warm empfinden, muss nämlich dauerhaft eine Temperatur zwischen 18 bis 22 Grad Celsius gewährleisten – sowohl im Winter, als auch im Sommer. Somit muss ein Wintergarten, der im Winter als Wohnfläche genutzt wird der Kälte, dem Treibhauseffekt und der Luftfeuchtigkeit trotzen.

Wintergarten-Kosten richtig kalkulieren

Für Hauseigentümer mit nur wenig handwerklicher Erfahrung ist es besser, den Bauauftrag einer Firma zu erteilen. Bei der Firmenauswahl sollten verschiedene Kostenvoranschläge miteinander verglichen werden, um Wintergarten-Kosten einzusparen.

Ein kalter Wintergarten hat durch seine Einfachverglasung keine Wärmeisolation und ist nur im Sommer benutzbar. Dafür ist der unbeheizte Wintergarten jedoch günstiger. Ein Wohnwintergarten, der ganzjährig genutzt werden kann, ist im Vergleich wiederum teurer, da er eine wärmedämmende Verglasung und Profile besitzt.

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Wintergarten-Kosten steigen mit höherem Design

Die Kosten für einen Wintergarten orientieren sich an der Größe und den verwendeten Materialien. Ein standardmäßiger Wintergarten besteht zum Großteil aus Glasplatten, die einfach, zweifach oder sogar dreifach verglast sind. Bei den Rahmenprofilen kann zwischen Holz, Aluminium und Kunststoff gewählt werden.
→ Ein Wintergarten aus Holz und Aluminium ist vom Modell her sehr edel, aber auch wesentlich teurer als Kunststoff

1.      Beispiel:

Ein Kaltwintergarten mit einer Einfachverglasung und einem Rahmenprofil aus Kunststoff kostet in etwa 500 bis 900 Euro pro Quadratmeter.
→ Für einen Anbau mit den Maßen 3 x 4 entstehen somit Wintergarten-Kosten von etwa 6.000 bis 11.000 Euro

2.      Beispiel:

Möchte der Hausbesitzer den Anbau ganzjährig nutzen, empfiehlt sich eine wärmedämmende Dreifachverglasung. Dieser Wohnwintergarten kostet in etwa 1.000 bis 2.500 Euro pro Quadratmeter.
→ Für einen Anbau mit den gleichen Maßen 3 x 4 entstehen Wintergarten-Kosten von etwa 12.000 bis 30.000 Euro

Zu diesen Kosten kommen weitere Baukosten für Planung, Genehmigung und Fundament hinzu. Die Nebenkosten belaufen sich auf etwa 2.000 bis 3.000 Euro.

Falls Sie sich überlegen im Garten einen Brunnen bohren oder eine Solaranlage einbauen zu lassen, dann informieren Sie sich gerne auf unserem Blog!