Börsenhandel: Binäre Optionen

Beim Handel mit Binären Optionen ist die Devise: Alles oder Nichts, Cash or Nothing. Das klingt nach Glücksspiel. Mit Börsenkenntnissen liegt die Erfolgschance allerdings über der typischen 50:50 Wahrscheinlichkeit. Binäres Trading ist alles andere als Glücksspiel, sofern man es richtig angeht. Doch um den Gewinn zu maximieren, muss man sich mit den Gegebenheiten der Finanzmärkte auseinandersetzen und entsprechende Analysen durchführen.

Binäre Optionen: die Funktionsweise des Handelns?

Das Grundprinzip beim Handel mit binären Optionen sieht vor, dass man eine Wette auf den Kurs eines Wertpapiers – wie beispielsweise einer Aktie – vornimmt. Dabei gibt es nur zwei Auswahlmöglichkeiten: Der Kurs der Aktie steigt oder fällt. Liegt ein Anleger richtig, dann wird ihm eine vorab festgelegte Rendite von einem Online-Broker ausgezahlt.
Gehandelt wird mit Indizes, Aktien, Währungspaaren oder Rohstoffen. Diese bezeichnet man dann als Basiswerte oder Assets.
Geht der Trader davon aus, dass ein Kurs steigt, bucht er eine sogenannte Call-Option. Spekuliert er auf den Fall, entscheidet er sich für die Put-Option. Die Laufzeit der Option kann dabei zwischen 30 Sekunden und einem ganzen Jahr liegen.
Es spielt bei binären Optionen keine Rolle, wie sich ein Kurs eines Basiswerts über die Laufzeit hinweg verändert. Einzig wie er zum Ende der Laufzeit steht, entscheidet darüber, ob ein Anleger eine Rendite erhält oder nicht.

  • Wie hoch sind die Gebühren beim Handel mit binären Optionen? Broker nehmen für die Bereitstellung der Handelsplattform Gebühren. Diese sollten natürlich nicht unverschämt hoch sein. Nimmt ein Broker 50 Prozent des Einsatzes als Gebühr für den Trade, sollten Sie sich für ein anderes Angebot entscheiden.
  • Wie hoch ist der Mindesteinsatz eines Trades? Hier sollte gerade für Anfänger beim Handel mit binären Optionen natürlich darauf geachtet werden, dass man auch mit kleinen Einsätzen starten kann. Meist liegt der Mindesteinsatz zwischen 10 und 25 Euro pro Trade.
  • Gibt es ein kostenloses Testkonto? Viele Online-Broker bieten bei ihren Diensten eine kostenlose Testversion an. Hier können Sie mit fiktivem Geld „üben“. Eine gute Möglichkeit, mit binären Optionen Erfahrungen zu sammeln. Diese Testkonten bezeichnet man auch als „Demokonto“.

Die rechtliche Lage und die Risiken von binären Optionen

Bei binären Optionen ist das typischste Risiko auch gleichzeitig der worst case im Börsenhandel: der Totalverlust. Wenn man mit seiner Einschätzung zur Kursänderung falsch liegt, dann verliert man die gesetzte Summe oft komplett. Eine Ausnahme sind manche Online-Broker, die eine Verlustabsicherung bieten. Diese Absicherung beträgt allerdings höchstens 15 Prozent der Einsatzsumme.

Seit dem 2. Juli 2018 gilt ein Verbot für den Handel von binären Optionen – jedoch nur für europäische Broker. Dieses wurde von der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) verhangen. Sitzt der Broker also in Deutschland, dann darf er ab diesem Datum nicht mehr mit binären Optionen handeln. Eine Alternative, die viele Trader seither nutzen, ist der Optionshandel. Hier können die Trader ihr Wissen über Basiswerte und die Wirtschaftsmärkte weiterhin einbringen.

Allerdings: Verboten ist nur der Handel von binären Optionen innerhalb Europas. Wenn ein Broker also im nicht-europäischen Ausland lizensiert ist, dann darf er auf seiner Handelsplattform weiterhin binäre Optionen anbieten. So können Anleger weiterhin binäres Trading betreiben.

Welche Rolle spielt der Broker bei binären Optionen?

Bevor das binäre Trading allerdings losgehen kann, muss man sich für einen der unzähligen Online-Broker entscheiden. Der Online-Broker fungiert sozusagen als Anbieter und stellt eine Plattform zum Handeln mit binären Optionen bereit. Und das Angebot ist mittlerweile riesig. Einen Broker im Internet zu finden, ist daher nicht schwer – den Richtigen zu finden, hingegen umso schwerer. Hier gilt es, sich ernsthaft mit der Suche auseinanderzusetzen. Mittlerweile können Sie im Internet zahlreiche Vergleichsportale zur Auswahl eines Brokers für das Traden mit binären Optionen finden. Die meisten Broker werben dabei mit niedrigen Mindesteinsätzen pro Trade, dadurch wollen sie besonders unerfahrene Anfänger für das Tradern mit binären Optionen anwerben. Doch oft ist das Ziel nicht, den Trader zu unterstützen, ihm Gewinne zu ermöglichen und langfristige Geschäfte mit ihm zu machen, sondern eher, dass Einsteiger so viele Einzahlungen wie möglich vornehmen. Man sollte einen Broker also wie jeden anderen Anbieter auch erst einmal ordentlich prüfen und mit anderen Anbietern vergleichen.

Stellen Sie sich vor der Wahl des Brokers folgende Fragen:

  • Ist der Online-Broker seriös? Gibt es auf der Internetseite kein Impressum, keine AGB oder keine Datenschutzerklärung, sollten Sie diesen Broker sofort ausschließen.
  • Bietet der Broker Weiterbildungsmöglichkeiten? Bietet er seine Unterstützung an? Bei den meisten seriösen Online-Brokern gibt es umfassende Hilfestellungen und Tipps, schließlich wollen die Broker alles dafür tun, genügend Anleger für sich zu gewinnen. Nutzen Sie diese Angebote.
  • Bietet der Broker die Handelsart an, an der ich interessiert bin? Welche Optionen ein Broker anbietet, kann variieren, daher sollte man immer auf dessen Internetseite beziehungsweise der Handelsplattform nachlesen, welche Handelsarten angeboten werden.

Ablauf des Handels mit binären Optionen

Haben Sie sich für einen Online-Broker entschieden, kann der binäre Trade losgehen. Kommen wir anhand eines Beispiels zum Ablauf einer klassischen binären Option:

Ihr Einsatz auf die Put-Option (die Aktie fällt) von Musteraktie beträgt 20 Euro. Nun legen Sie den entsprechenden Zeitraum fest.

Sie haben die Wahl zwischen diversen Zeitfenstern. Häufig kommt die 1-Tag-Option oder die 1-Woche-Option zum Einsatz. Auch die 1-Jahr-Option oder die 1-Stunde-Option findet häufig Anwendung. Zuletzt genannte sind allerdings sehr viel spekulativer. Wie der Kurs einer Aktie in einem Jahr steht, ist ebenso schwer einzuschätzen wie der Kursstand in der Aktie in der ersten Stunde. Eine weitere Option ist der sogenannte 60 Sekunden Handel, bei dem eine Call- oder Put-Option auf die Entwicklung des Kurses innerhalb der nächsten 60 Sekunden gesetzt wird. Dies ist die wohl spekulativste Handelsart, da eine seriöse Chartanalyse eines Basiswerts im Sekunden-Bereich wohl kaum möglich sein wird.

In unserem Beispiel haben Sie sich für die 1-Tag-Option entscheiden. Sollte der Kurs der Musteraktie in 24 Stunden gefallen sein, haben Sie gewonnen. Abzüglich der Brokerprovision ist mit Gewinnen von 70 bis 95 Prozent zu rechnen.

Weitere Fragen zu binären Optionen im Überblick?

Wo findet der Handel mit binären Optionen statt?

Das Handeln mit binären Optionen findet hauptsächlich über Online-Plattformen statt. Man kann dabei über einen Browser oder über eine App auf dem Smartphone sogenanntes „Mobile Trading“ betreiben.

Wie kann man beim Binären Traden wirklich Gewinne erzielen?

Hier gilt es natürlich, wirtschaftliche Grundprinzipien zu beachten, oder salopp ausgedrückt: „Von nichts kommt nichts“. Ohne ständige Beobachtung der Finanzmärkte (also beispielsweise der Indizes wie des DAX), Wissen und vor allem Interesse an der wirtschaftlichen beziehungsweise weltpolitischen Lage und einer ordentlich ausgearbeiteten Strategie, werden Sie wahrscheinlich Verluste einfahren.

Ohne Handelsstrategie liegt die Chance auf einen Gewinn bei rund 50 Prozent. Zu riskant, um den binären Trade als Anlagemöglichkeit für Kapital zu verstehen, aber immerhin höher als Ihre Chance bei Glücksspielen, wie Roulette, zu gewinnen. Wer allerdings sein Geld sicher anlegen möchte, der sollte sich an Aktien, ETFs oder Immobilien als Geldanlage halten, dort ist das Risiko für Verluste oft deutlich geringer.

Was bedeutet eigentlich „binär“?

Binär bezieht sich auf den sogenannten Binärcode. Da der Binärcode nur zwei Variablen kennt: wahr oder falsch, beziehungsweise 0 oder 1 und das binäre Traden ebenfalls nur zwei Optionen kennt, kommt der Name „Binäre Optionen“ zustande.

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