Viele Menschen zögern noch, wenn es um das Thema Geldanlage geht. Die Hürden: Zu viele Optionen, gefühltes Halbwissen und zu wenig Zeit im Alltag. Dabei ist der Einstieg viel einfacher, als Du vielleicht denkst. Wir zeigen Dir, wie Du in nur fünf Schritten und mit einem klaren Plan erfolgreich Dein Geld investierst.
Schritt 1: Sparpotenziale ausfindig machen und Sparbetrag ermitteln
Der optimale Sparbetrag
Um Geld investieren zu können, benötigst Du selbstverständlich Geld. Die 50-30-20-Regel gilt als grobe Orientierung. Sie ist aber kein Muss – wichtiger ist, dass Du einen Betrag wählst, den Du dauerhaft schaffst. Bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 2.000 Euro wären 20 % rechnerisch 400€. Das ist für manche realistisch, für andere (z. B. bei hoher Miete) nicht. Wenn Du gerade erst anfängst, kann es sinnvoll sein, kleiner zu starten (z. B. mit 50-150 € pro Monat) und den Betrag später zu erhöhen.
Sparpotenziale ausfindig machen
Damit Du jeden Monat eine ordentliche Sparsumme investieren kannst, solltest Du zuvor unbedingt Deine Finanzen unter die Lupe nehmen. Mit einem Haushaltsbuch kannst Du ermitteln, welche Ausgaben Deinen monatlichen Einnahmen gegenüberstehen. Überprüfe dabei Deine Verträge für Strom, Handy, Internet und Abonnements sowie Deine Versicherungen. Das kannst Du natürlich auch ganz einfach digital in einer App erledigen. Weitere Sparpotenziale findest Du hier.
Der optimale Sparbetrag
Um Geld investieren zu können, benötigst Du selbstverständlich Geld. Die 50-30-20-Regel gilt als grobe Orientierung. Sie ist aber kein Muss – wichtiger ist, dass Du einen Betrag wählst, den Du dauerhaft schaffst. Bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 2.000 Euro wären 20 % rechnerisch 400€. Das ist für manche realistisch, für andere (z. B. bei hoher Miete) nicht. Wenn Du gerade erst anfängst, kann es sinnvoll sein, kleiner zu starten (z. B. mit 50-150 € pro Monat) und den Betrag später zu erhöhen.
Sparpotenziale ausfindig machen
Damit Du jeden Monat eine ordentliche Sparsumme investieren kannst, solltest Du zuvor unbedingt Deine Finanzen unter die Lupe nehmen. Mit einem Haushaltsbuch kannst Du ermitteln, welche Ausgaben Deinen monatlichen Einnahmen gegenüberstehen. Überprüfe dabei Deine Verträge für Strom, Handy, Internet und Abonnements sowie Deine Versicherungen. Das kannst Du natürlich auch ganz einfach digital in einer App erledigen. Weitere Sparpotenziale findest Du hier.
Schritt 2: Anlagestrategie wählen
Du hast Deinen individuellen monatlichen Sparbetrag ermittelt – super! Jetzt kannst Du mit dem Investieren beginnen. Doch welches Ziel verfolgst Du damit?
Überlege Dir gut, wann und wofür Du Dein Vermögen benötigst. Willst Du Dir in den nächsten paar Jahren ein Auto kaufen oder planst Du eine Weltreise? Das 3-Säulen-Sparmodell hilft Dir dabei, die richtige Anlagestrategie herauszufinden.
In der Regel versteht man unter “Geld anlegen” oder “Geld investieren” eine langfristige Investition, die Dein Kapital im besten Fall erhöhen kann. Damit sind wir beim nächsten Schritt – die Wahl der passenden Geldanlage.

Schritt 3: Geldanlage auswählen
Laut einer aktuellen Statistik parken die Deutschen ihr Geld am liebsten auf dem Girokonto, gefolgt vom klassischen Sparbuch.
Durch Inflation verliert Geld mit der Zeit an Kaufkraft. Girokonto und Sparbuch sind deshalb für langfristigen Vermögensaufbau oft keine gute Wahl, wenn die Zinsen den Kaufkraftverlust nicht ausgleichen.
Auch Einzelaktien oder Kryptowährungen wie der Bitcoin sind keine gute Wahl für Menschen, die sich damit nicht gut genug auskennen. Damit Du als Anfänger erfolgreich Geld anlegen kannst, benötigst Du eine Geldanlage, die folgende Voraussetzungen erfüllt:
Durch Inflation verliert Geld mit der Zeit an Kaufkraft. Girokonto und Sparbuch sind deshalb für langfristigen Vermögensaufbau oft keine gute Wahl, wenn die Zinsen den Kaufkraftverlust nicht ausgleichen.
Auch Einzelaktien oder Kryptowährungen wie der Bitcoin sind keine gute Wahl für Menschen, die sich damit nicht gut genug auskennen. Damit Du als Anfänger erfolgreich Geld anlegen kannst, benötigst Du eine Geldanlage, die folgende Voraussetzungen erfüllt:
- es wird kein großes Vorwissen benötigt
- geringe Kosten
- geringes Risiko
- auch kleinere Sparbeträge möglich
- kein oder nur wenig Startkapital möglich
- kein großer Aufwand
Eine Geldanlage, die diese Voraussetzungen annäherungsweise erfüllt, ist ein ETF – ein börsengehandelter Indexfonds.
Was ist ein ETF?
Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein Indexfonds, den Menschen an der Börse handeln. Seine Aufgabe ist es, Indizes wie den DAX oder den Dow Jones nachzubauen. Diese Indizes kannst Du mit einem Korb voller Aktien vergleichen, von denen Du Anteile kaufst. Die Aktien der Indizes stammen von Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen, Ländern oder Regionen. Zum Beispiel gibt es ETFs, die nur Aktien von Unternehmen abbilden, die Autos verkaufen.
Ebenso gibt es ETFs auf Indizes zu den Themen Nachhaltigkeit, Rohstoffe oder Konsumgüter. Der große Vorteil der ETFs: Sie sind ziemlich günstig. Anders als bei Aktienfonds, bei dem ein Fondsmanager mühevoll einzelne Aktien heraussucht, stehen bei einem ETF dank des nachzubildenden Index die Aktien schon fest. Die Kosten für die Verwaltung entfallen für Dich.
Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein Indexfonds, den Menschen an der Börse handeln. Seine Aufgabe ist es, Indizes wie den DAX oder den Dow Jones nachzubauen. Diese Indizes kannst Du mit einem Korb voller Aktien vergleichen, von denen Du Anteile kaufst. Die Aktien der Indizes stammen von Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen, Ländern oder Regionen. Zum Beispiel gibt es ETFs, die nur Aktien von Unternehmen abbilden, die Autos verkaufen.
Ebenso gibt es ETFs auf Indizes zu den Themen Nachhaltigkeit, Rohstoffe oder Konsumgüter. Der große Vorteil der ETFs: Sie sind ziemlich günstig. Anders als bei Aktienfonds, bei dem ein Fondsmanager mühevoll einzelne Aktien heraussucht, stehen bei einem ETF dank des nachzubildenden Index die Aktien schon fest. Die Kosten für die Verwaltung entfallen für Dich.
Schwankende Kurse
Der Nachteil: Indizes können steigen, aber auch fallen. Investierst Du langfristig, kannst Du Kursschwankungen oft besser aussitzen – trotzdem gibt es keine Garantie für Gewinne. Beispiel: Viele Menschen investieren in einen ETF auf den MSCI World-Index. Dieser Index bildet die Wertentwicklung von über 1.500 Unternehmen aus 23 Ländern ab. Die am stärksten vertretenen Branchen sind Informationstechnologie, Finanzdienstleistungen und Gesundheitswesen.
Würdest Du in diesen Index investieren, würdest Du Dein Geld also kreuz und quer streuen – also über Länder, Branchen und Unternehmen verteilt. Man spricht auch von einer “Diversifikation”. Der Vorteil: Geht es einem Land oder einer Branche gerade wirtschaftlich nicht gut, wird der Verlust von einer anderen Branche oder Land ausgeglichen. Das Risiko, dass Du bei einem ETF Geld verlierst, wird daher als relativ gering eingeschätzt.
Der Nachteil: Indizes können steigen, aber auch fallen. Investierst Du langfristig, kannst Du Kursschwankungen oft besser aussitzen – trotzdem gibt es keine Garantie für Gewinne. Beispiel: Viele Menschen investieren in einen ETF auf den MSCI World-Index. Dieser Index bildet die Wertentwicklung von über 1.500 Unternehmen aus 23 Ländern ab. Die am stärksten vertretenen Branchen sind Informationstechnologie, Finanzdienstleistungen und Gesundheitswesen.
Würdest Du in diesen Index investieren, würdest Du Dein Geld also kreuz und quer streuen – also über Länder, Branchen und Unternehmen verteilt. Man spricht auch von einer “Diversifikation”. Der Vorteil: Geht es einem Land oder einer Branche gerade wirtschaftlich nicht gut, wird der Verlust von einer anderen Branche oder Land ausgeglichen. Das Risiko, dass Du bei einem ETF Geld verlierst, wird daher als relativ gering eingeschätzt.
Schritt 4: Depot eröffnen
Wenn Du in einen ETF investieren willst, benötigst Du zunächst ein Depot. Ein Depot kannst Du bei einer Bank, aber auch bei einem sogenannten Broker eröffnen. Vergleichbar ist ein Depot mit einem ganz normalen Konto, in dem sich Kapital befindet. So gehst Du anschließend vor:
- Bank oder Broker auswählen
Achte bei der Wahl von Bank oder Broker auf niedrige Depot- und Sparplankosten – z. B. Ausführungsgebühren, mögliche Depotgebühren und die Kosten durch Spreads. - ETF auswählen
Wenn Du Dein Geld breit streuen möchtest, dann entscheide Dich eher für einen ETF auf einen weltweit gestreuten Index (z. B. MSCI World). Damit stellst Du sicher, dass Dein Portfolio diversifiziert genug ist, um Krisen abzufedern. Um von der Macht des Zinseszins zu profitieren, wähle statt “ausschüttend“ einen “thesaurierenden” ETF aus. So sorgst Du dafür, dass Du Deine Gewinne reinvestierst und Dein Vermögen dank des Zinseszinseffekts exponentiell wächst. - Sparplan einrichten
Richte anschließend, egal, ob Du Dich für eine Bank oder einen Broker entschieden hast, einen Sparplan ein. Bei einer Bank wird Dein Sparbetrag von Deinem Girokonto abgezogen und direkt in Dein ETF-Depot überführt.
Anders sieht der Prozess bei einem Broker aus: Hier solltest Du per Dauerauftrag von Deinem Girokonto dafür sorgen, dass sich auf dem Konto bei dem Broker genug Geld befindet. Nur so kann Dein Sparplan reibungslos ausgeführt werden. Je nach Anbieter kannst Du auswählen, ob Du Deinen Sparplan monatlich, viertel- oder auch halbjährlich ausführen lassen möchtest.
Schritt 5: Lossparen und warten
Der einfachste Teil: Sobald Du alle Daueraufträge und Sparpläne eingerichtet hast, kannst Du Dich zurücklehnen und musst Dich um nichts kümmern. Schau ab und zu in Dein Depot rein, um die Wertentwicklung Deines Depots zu checken. In 15, 20 oder 25 Jahren kannst Du Dich über ein ordentliches Sümmchen freuen. Drücke im Online-Banking-Account in Deinem Depot einfach auf „verkaufen“ und schon hast Du das Geld auf Deinem Referenzkonto (meist Girokonto). Benötigst Du nur einen Teil des Geldes, kannst Du auch nur einen Bruchteil verkaufen.
Geld anlegen für Anfänger: Legende
Wir erklären Dir die wichtigsten Begriffe zum Thema.
Ausschüttend
Ein ausschüttender ETF zahlt Erträge regelmäßig aus, z. B. Dividenden (bei Aktien) oder Zinsen (bei Anleihen). Die Ausschüttung wird meist dem Verrechnungskonto bei Deinem Broker gutgeschrieben (und kann von dort auf Dein Girokonto überwiesen werden).
Thesaurierend
Ein thesaurierender ETF zahlt Erträge nicht aus, sondern legt sie automatisch wieder an. Dadurch kann Dein Vermögen langfristig stärker vom Zinseszinseffekt profitieren, weil Erträge über die Zeit wieder Erträge erzeugen.
Ausschüttend
Ein ausschüttender ETF zahlt Erträge regelmäßig aus, z. B. Dividenden (bei Aktien) oder Zinsen (bei Anleihen). Die Ausschüttung wird meist dem Verrechnungskonto bei Deinem Broker gutgeschrieben (und kann von dort auf Dein Girokonto überwiesen werden).
Thesaurierend
Ein thesaurierender ETF zahlt Erträge nicht aus, sondern legt sie automatisch wieder an. Dadurch kann Dein Vermögen langfristig stärker vom Zinseszinseffekt profitieren, weil Erträge über die Zeit wieder Erträge erzeugen.
Volatilität
Volatilität beschreibt, wie stark Kurse schwanken, z. B. bei Aktien, ETFs oder Rohstoffen. Hohe Volatilität bedeutet starke Ausschläge nach oben und unten, niedrige Volatilität entsprechend ruhigere Kursverläufe.
Börse
Die Börse ist ein Marktplatz an dem Wertpapiere, Rohstoffe oder auch Devisen gehandelt werden. In Deutschland ist die wichtigste Börse die Frankfurter Wertpapierbörse.
Volatilität
Volatilität beschreibt, wie stark Kurse schwanken, z. B. bei Aktien, ETFs oder Rohstoffen. Hohe Volatilität bedeutet starke Ausschläge nach oben und unten, niedrige Volatilität entsprechend ruhigere Kursverläufe.
Börse
Die Börse ist ein Marktplatz an dem Wertpapiere, Rohstoffe oder auch Devisen gehandelt werden. In Deutschland ist die wichtigste Börse die Frankfurter Wertpapierbörse.
ETF
ETF steht für Exchange Traded Fund. ETFs sind börsengehandelte Fonds, die meist einen Index abbilden – zum Beispiel den DAX oder den Dow Jones. Es gibt ETFs für alle Arten von Branchen, Regionen und Produktsparten.
Aktie
Eine Aktie ist ein Anteil an einer Aktiengesellschaft. Wenn Du eine Aktie besitzt, bist Du Miteigentümer des Unternehmens. Du kannst an Kursgewinnen (oder -verlusten) teilhaben, und manche Unternehmen zahlen Dividenden. Bei vielen Aktien hast Du außerdem ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung.
ETF
ETF steht für Exchange Traded Fund. ETFs sind börsengehandelte Fonds, die meist einen Index abbilden – zum Beispiel den DAX oder den Dow Jones. Es gibt ETFs für alle Arten von Branchen, Regionen und Produktsparten.
Aktie
Eine Aktie ist ein Anteil an einer Aktiengesellschaft. Wenn Du eine Aktie besitzt, bist Du Miteigentümer des Unternehmens. Du kannst an Kursgewinnen (oder -verlusten) teilhaben, und manche Unternehmen zahlen Dividenden. Bei vielen Aktien hast Du außerdem ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung.
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