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Veröffentlicht am 17 Apr 2020

Wie FinTechs von der Corona-Krise profitieren können

Veröffentlicht am 17 Apr 2020
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Die aktuelle Corona-Pandemie bringt viele Veränderungen und Schwierigkeiten mit sich. Doch trotz aller Probleme bietet die Krise auch Chancen, vor allem für FinTechs und andere digital agierende Unternehmen. Und das beeinflusst auch unseren Alltag positiv.

FinTechs als Unterstützer in der Corona-Krise

Die Bevölkerung erwartet von Politikern besonders in Krisenzeiten, schnell und verlässlich Entscheidungen zu treffen und Hilfsmaßnahmen bereitzustellen. Dafür wird die Expertise von FinTechs benötigt. In den USA hilft unter anderem Venmo, der Mobile Payment Dienst von PayPal, bei der Verteilung von Nothilfen. Der deutsche Finanzdienstleister Wirecard stellt auf einer Plattform zusammen mit anderen großen Unternehmen Hilfsangebote zur Verfügung, sodass zum Beispiel Händler Zahlungen im Online-Shop auch mit dem Smartphone entgegennehmen können. An der Umsetzung einer Corona-Tracking-App, die derzeit in mehreren Ländern im Gespräch ist, sind FinTechs wie Wefox und FinLeap beteiligt.

FinTechs machen die Corona-Quarantäne erträglicher

Durch die notwendige Vermeidung von persönlichen Kontakten sind digitale Dienstleistungen besonders gefragt. Dazu gehören jedoch nicht nur Streaming-Dienste, Online-Shops und Lieferservices. Auch unsere Finanzen können wir mithilfe von FinTechs bequem von zuhause aus managen. Kleidung, Medikamente und Lebensmittel werden mit den Lösungen von PayPal, AliPay oder Swish einfach digital bezahlt. Auch Menschen, die zwar kein Bankkonto, aber ein Smartphone besitzen, bleiben so nicht außen vor. Sich privat Geld zu schicken, wird derzeit ebenfalls immer wichtiger, zum Beispiel wenn Verwandte durch Grenzschließungen im Ausland festsitzen. Das FinTech Revolut ermöglicht solche Transaktionen schneller und günstiger als Banken.

Kredite digital bei FinTechs abschließen

Wenn das Einkommen wegfällt, kann sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen ein Kredit hilfreich sein. Am beliebtesten sind dafür nach wie vor Banken, aber dort sind oft Besuche in der Filiale erforderlich. FinTechs ermöglichen es, sich online Geld zu leihen, dabei gehen sie mit Scoring-Algorithmen und künstlicher Intelligenz vor. Nicht nur in der Corona-Krise stellen FinTechs eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Banken dar.

FinTechs treiben die Digitalisierung voran

Bereits jetzt greifen viele Menschen auf die innovativen Lösungen, die FinTechs für die verschiedensten Lebensbereiche anbieten, zurück. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen. Laut Hochrechnungen könnte sich die Anzahl mobiler Apps in den nächsten vier Jahren verdoppeln. Gerade während einer solchen Corona-Pandemie wird deutlich, dass FinTechs, die online agieren, maßgeblich dazu beitragen, die Wirtschaft vor einem Stillstand zu bewahren. Dafür benötigen sie aber die Unterstützung der Regierung, da gerade für innovative Start-ups das Kapital in diesen Zeiten besonders knapp sein dürfte.

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(Seite wird fortlaufend aktualisiert)

Bildquelle: © Getty Images

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Michelle Kämpfer
Über den Autor
Michelle Kämpfer beschäftigt sich insbesondere mit der lokalen Startup-Szene mit Schwerpunkt auf der FinTech-Branche. Sie arbeitet seit 2018 bei auxmoney.