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Veröffentlicht am 28 Apr 2020

Zugang zu Venture Capital in der Krise zunehmend schwieriger

Veröffentlicht am 28 Apr 2020
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Trotz einer drohenden wirtschaftlichen Rezession durch die Corona-Krise sind die meisten Venture Capital Fonds nach wie vor aktiv. Erst kürzlich gelang es zwei Start-Ups, Deals in Millionenhöhe abzuschließen. Und von der Notwendigkeit, die Digitalisierung voranzutreiben, profitieren FinTechs und andere digital agierende Unternehmen. Wie stehen also die Chancen für ein Investment?

In unsicheren Zeiten wird weniger investiert

Äußerlich betrachtet scheint alles gut zu sein. Potenzielle Investoren kontaktieren weiterhin Gründer und vermitteln den Anschein, über ein Investment nachzudenken. Dennoch herrscht hinter den Kulissen Krisenstimmung. Niemand weiß, wie lange die Krise dauern wird und welchen Schaden sie wirtschaftlich anrichtet. Diese Unsicherheit führt dazu, dass weniger investiert wird. Jeder neue Deal bringt schließlich ein zusätzliches Risiko mit sich.

Investoren haben eigene finanzielle Sorgen

Manchmal besteht für Venture Capital Fonds auch überhaupt nicht die Möglichkeit ein Investment zu tätigen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn das Kapital nicht auf einem Konto liegt, sondern auf Nachfrage von verschiedenen Investoren kommt. Sobald ein großer Investor finanzielle Probleme meldet, hat das negative Folgen.

Das globale Venture Capital Geschäft wird durch Corona lokal

Ein anderes Hindernis sind die weltweite Reisewarnung und die vielen geschlossenen Grenzen. Dass ein amerikanischer Investor nach Deutschland reist, um sich dort eine potenziell interessante Firma anzusehen, ist derzeit aus mehreren Gründen undenkbar. Auch Reisen innerhalb von Europa sind schwierig. Dazu kommt das Kontaktverbot. Prozesse müssen also digitalisiert werden, doch das klappt nicht überall gleich gut. Zudem ist nicht jeder bereit, schwerwiegende Investmententscheidungen über Zoom zu treffen.

Neue Strategien bei der Investorensuche anwenden

Was bedeutet das konkret? Investments werden weiter getätigt, aber deutlich weniger und langsamer als vor der Krise. Unbekannte Start-Ups und Unternehmen, die von den Ausgangsbeschränkungen direkt betroffen sind, dürften es weiterhin schwer haben. In jedem Fall sollte man mehr Investoren kontaktieren als sonst, wenn man eine Finanzierungsrunde plant und auch auf persönliche Kontakte und Geldgeber zurückgreifen.

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(Seite wird fortlaufend aktualisiert)

Bildquelle: © iStock

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Michelle Kämpfer
Über den Autor
Michelle Kämpfer beschäftigt sich insbesondere mit der lokalen Startup-Szene mit Schwerpunkt auf der FinTech-Branche. Sie arbeitet seit 2018 bei auxmoney.