Mobile Payment mit QR-Code – die Zukunft

03.03.2023, 12:20 Uhr

Dass asiatische Länder bei mobilen Bezahlmethoden Vorreiter sind, dürfte niemanden überraschen. Doch ist dort nicht nur Mobile Payment etabliert, sondern auch die Zahlung mit QR-Codes. Wie sieht es damit in Deutschland aus? Und ist die Bezahlmethode sicher?


Auf einen Blick

  • In Asien ist es normal, mit dem Smartphone über einen QR-Code zu bezahlen. Die praktische Bezahlmethode wird auch für kleine Beträge genutzt.
  • Auch in Deutschland kann man mit QR-Code bezahlen. Es gibt jedoch gewisse Sicherheitsbedenken.

Mehrheit der Chinesen nutzt Mobile Payment mit QR-Code

Während man in Deutschland beim Bäcker teilweise nicht mal mit Karte bezahlen kann (zumindest, wenn es um kleine Beträge geht), ist in Asien das mobile Bezahlen mit QR-Code auch an vielen Straßenecken seit Jahren Alltag. Nicht nur bei Kunden, auch bei Verkäufern ist diese Bezahlmethode sehr beliebt, weil sie praktischer ist, als Wechselgeld zählen zu müssen. Und es gibt viele weitere Lebensbereiche, wo QR-Codes genutzt werden, zum Beispiel sogar auf Grabsteinen von Friedhöfen.

Schneller überweisen und zahlen mit QR-Code

So weit ist Deutschland noch nicht. Bargeld bleibt weiterhin ein etabliertes Zahlungsmittel, auch wenn kontaktlose Zahlungsmethoden wie Mobile Payment immer beliebter werden. Technisch gesehen ist es auch in Deutschland möglich, mit QR-Codes zu bezahlen. Das funktioniert über die Banking-App auf dem Smartphone. Auch Zahlungsdienstleister wie PayPal ermöglichen Smartphone-Bezahlungen mit QR-Code. So kann man damit Rechnungen flexibler bezahlen und Überweisungen schneller durchführen. Dabei ist ein Vertippen beim Eingeben der IBAN ausgeschlossen. Freigeben muss man die Zahlung dennoch, zum Beispiel mit dem TAN-Verfahren.

Mobile Payment hat Sicherheitslücken

Ein Grund, warum Mobile Payment mit QR-Codes vermutlich in Deutschland (noch) nicht etabliert ist, sind Sicherheitsbedenken. Denn ohne ihn zu scannen, erkennen die wenigsten, was hinter dem QR-Code steckt. So kann man auf Websites mit Schadsoftware weitergeleitet werden. Deshalb wird es hier wohl noch etwas dauern, bis auch die Brötchen beim Bäcker oder das Gemüse auf dem Wochenmarkt mit QR-Codes bezahlt werden.

Bildquelle: © auxmoney

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