Heizkostenzuschuss endet im Oktober

22.09.2023, 09:00 Uhr

Der Oktober 2023 bringt einige bedeutende Veränderungen und Neuigkeiten für Bürgerinnen und Bürger in Deutschland mit sich. Von Gesetzesänderungen bis hin zu wirtschaftlichen Entwicklungen und technologischen Updates – wir fassen die wichtigsten Punkte zusammen.


Auf einen Blick

  • Gute Nachrichten gibt es bei den Gaspreisen. Für neu abgeschlossene Verträge sinken diese ab Oktober.
  • Dagegen steigen die Zinsen für den KfW-Studienkredit.
  • Wer seine Steuererklärung noch nicht fertig hat, sollte sich beeilen. Die Abgabefrist endet am 2. Oktober.

Heizkostenzuschuss endet: Letzte Chance auf finanzielle Unterstützung

Bisher hatte der Staat Haushalte unterstützt, die Heizungen mit Holz, Öl oder anderen nicht leitungsgebundenen Brennstoffen verwenden. Ab dem 1. Oktober 2023 läuft der Heizkostenzuschuss aus. Bis zum 20. Oktober 2023 haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen. Maximal 2.000 Euro finanzielle Unterstützung pro Haushalt sind möglich. Weil die Fördermittel begrenzt sind, kann es sein, dass späte Anträge nicht mehr berücksichtigt werden. Haushalte, die Gas oder Fernwärme nutzen, haben keinen Anspruch auf diese Unterstützung.

Um herauszufinden, ob man Anspruch auf den Heizkostenzuschuss hat, sollten Bürger*innen sich an die Brennstoffhilfe des Bundes wenden. In Bayern, Berlin oder Nordrhein-Westfalen sind die jeweiligen Ministerien oder Behörden für die Antragsstellung zuständig.

Günstigere Gaspreise ab Oktober

Eine erfreuliche Nachricht für Verbraucherinnen und Verbraucher betrifft die Gaspreise. Ab dem 1. Oktober 2023 werden diese voraussichtlich sinken. Das bedeutet Einsparungen von etwa 130 Euro für ein Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von 20.000 kWh, etwa 78 Euro für einen Paarhaushalt mit 12.000 kWh und etwa 33 Euro für einen Single-Haushalt mit einem Verbrauch von 2.000 kWh.

Allerdings ist zu beachten, dass die Preise nicht automatisch und nur bei neuen Gasverträgen sinken werden. Daher kann es sich lohnen, bestehende Verträge zu überprüfen und gegebenenfalls zu wechseln.

WhatsApp-Update erforderlich

Am 23. Oktober 2023 gibt es eine wichtige Änderung für Nutzerinnen und Nutzer von WhatsApp, die nicht die Android-Version 5.0 oder neuer haben. WhatsApp-Betreiber Meta wird diese Nutzerinnen und Nutzer im Vorfeld mehrfach in der App daran erinnern, dass ein Update erforderlich ist, um die App reibungslos nutzen zu können. Deshalb ist es ratsam, sicherzustellen, dass das Betriebssystem des Smartphones auf dem neuesten Stand ist. Smartphones mit iOS-Betriebssystem sind davon nicht betroffen.

Höhere Zinsen für KfW-Studienkredite ab Oktober

Eine weniger erfreuliche Nachricht betrifft aktuelle und ehemalige Studierende, die einen KfW-Studienkredit aufgenommen haben und diesen noch nicht abgezahlt haben. Noch im Oktober 2023 wird eine weitere Erhöhung der Zinsen erwartet, die voraussichtlich über 8 Prozent liegen wird. Dies steht im Zusammenhang mit dem Euribor-Zinssatz, der bei KfW-Studienkrediten als Maßstab genommen wird. Dieser Zinssatz ist eng mit dem Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) verbunden. Wenn der Leitzinssatz der EZB steigt, folgt dies auch einer Erhöhung des Euribor-Zinssatzes und somit höheren Zinsen für KfW-Studienkredite.

Bildquelle: © auxmoney

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