Das sollten Bitcoin-Einsteiger beim Kauf von Kryptowährungen beachten

Im letzten Artikel unserer Serie haben wir erklärt, warum es gerade jetzt sinnvoll ist, in Kryptowährungen wie Bitcoin zu investieren. Aber wie funktioniert das genau? Wir geben ein paar erste Hinweise.

Schritt 1: Den richtigen Krypto-Anbieter finden

Bei Kryptowährungen handelt es sich um virtuelle Währungen, die in Softwares organisiert sind. Deshalb laufen Kauf, Verkauf und Handel im Internet ab. Dort gibt es eine Vielzahl von Plattformen und Anbieter, die jeweils Vorteile und Nachteile mit sich bringen. Grundsätzlich wird zwischen Krypto-Börsen und Krypto-Brokern unterschieden. Krypto-Börsen sind virtuelle Marktplätze, wo mit Kryptowährungen gehandelt wird. Oft sind die Gebühren geringer und die Auswahl an Währungen ist größer. Krypto-Broker sind private Handelsplätze. Anleger kaufen Kryptowährungen bei einem Broker. Es gibt mehr Regulierung und oft fällt der Einstieg dabei etwas leichter.
Weitere Unterschiede zwischen den Plattformen sind der minimale Einzahlungsbetrag, die Gebühren (über einem Prozent gelten die Gebühren als recht hoch) und die möglichen Arten der Einzahlung. Zahlt man sein Geld per Überweisung ein, kann es ein paar Tage dauern, bis man starten kann. Bei Kreditkarten fallen dagegen zusätzliche Gebühren an. Andere Varianten wie Paypal unterstützt nicht jeder Anbieter. Was darüber hinaus variiert, ist die Anzahl der Nutzer auf einer Plattform. Hier gilt: Mehr ist mehr. Bei vielen Nutzern kann man in der Regel davon ausgehen, dass das Angebot seriös ist.

Schritt 2: Mit Kryptowährungen handeln

Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, bei der Anmeldung eine neue E-Mail-Adresse zu nutzen und ein sicheres Passwort zu wählen. In der Regel wird man gebeten, sich mit dem Personalausweis oder einem vergleichbaren Dokument zu verifizieren. Das dient der Sicherheit und soll helfen, kriminelle Geschäfte zu verhindern. Dann kann es auch schon losgehen. Hat man Geld eingezahlt, kann man Kryptowährungen wie beispielsweise Bitcoin kaufen. Entweder tätigt man diesen Kauf zum aktuellen Marktwert (Market-Order) oder man wählt einen Betrag, den man höchstens ausgeben möchte (Limit-Order) und erhält entsprechend viele Coins. Der Krypto-Handel funktioniert normalerweise ganz bequem über eine App. Wichtig zu beachten ist, dass die Gewinne je nach Höhe versteuert werden müssen. Käufe und Verkäufe sollte man sich also notieren, damit man den Überblick behält.

Schritt 3: Bitcoins sicher aufbewahren

Die Aufbewahrung von Kryptowährungen funktioniert je nach Anbieter unterschiedlich. Manchmal wird dem Nutzer die meiste Arbeit von der Plattform abgenommen. Teilweise stellt der Anbieter Zugangsdaten zu sogenannten Wallets zur Verfügung, die man natürlich nicht verlieren sollte. Handelt man viel mit Kryptowährungen, kann es sich lohnen, ein zusätzliches Backup auf einem Harware-Wallet zu haben. Das sieht etwa auch wie ein USB-Stick, ist aber deutlich teurer und ist für Einsteiger nicht unbedingt notwendig.
Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass diese Liste nicht vollständig ist, und empfehlen in jedem Fall eine weiterführende Recherche. Allerdings hoffen wir, mit diesem Artikel dabei unterstützen zu können.

Bildquelle: © Unsplash / Jeremy Bezanger