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Veröffentlicht am 25 Jan 2019

Start-up-Special Düsseldorf: Paid Time

Veröffentlicht am 25 Jan 2019
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Wer Online-Inhalte anbieten will, muss sich auch um die Refinanzierung kümmern. Das Start-up Paid Time hat sich gefragt, wie man aus Nutzern zahlende Abonnenten machen kann, ohne sie dabei abzuschrecken.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Gründungsjahr: 2016
  • Geschäftsführerin: Natalia Victoria Fedossenko
  • Drei Schlagworte: Freetime, Zeitpaket, Gewinnsteigerung
  • Zielgruppen: Alle, die mehr (zahlende) Nutzer erreichen wollen.
  • Kosten: Es gibt drei Preisklassen, die sich je aus einer Pauschale und einem variablen Anteil am Erlös zusammensetzen.

Die Leistungen von Paid Time für Betreiber von Online-Angeboten

Bezahlte Zeit, das ist die Übersetzung von Paid Time. Konkret stellt das Start-up eine Vermarktungsplattform bereit, die sich in sämtliche Apps und Websites integrieren lässt.

Man legt selbst eine sogenannte „Freetime“ fest, also den Zeitraum, in dem die Nutzer einen kostenlosen Zugriff auf die Inhalte haben. Meist sind das zwei bis fünf Minuten. Nach Ablauf dieser Zeit werden Nutzer mit einer längeren Verweildauer auf der App oder Website ohne viel Aufwand zu zahlenden Abonnenten konvertiert. Damit kann der Gewinn gesteigert werden, trotzdem bleibt die Zahl der Seitenbesuche aufgrund der „Freetime“ weitgehend gleich.

Mit Paid Time können auch Nutzerdaten generiert werden. So kann der bereitgestellte Inhalt an die Kundenbedürfnisse angepasst werden. Damit sollen bestehende Kunden weiterhin motiviert und neue Nutzer angelockt werden. Zudem können dadurch attraktive Werbesegmente identifiziert werden. Das alles trägt ebenfalls zur Umsatzsteigerung bei.

Was Paid Time für Nutzer von diesen Online-Angeboten bedeutet

Der Nutzer hat die Wahl zwischen verschiedenen Zeitpaketen. Die Kosten reichen von 2,90 € für 45 Minuten Nutzungszeit bis 29,90 € für 1000 Minuten Nutzungszeit. Die „Freetime“ gilt dabei jeden Tag wieder neu. Erst nach Ablauf wird die Zeit von dem bezahlten Paket abgezogen. Es gibt auch eine „Pause“-Funktion, damit keine Zeit abgezogen wird, wenn man sich eigentlich gerade überhaupt nicht mit den Inhalten beschäftigt. Mit seinen Login-Daten kann man mit jedem Gerät auf alle Inhalte zugreifen.

Wie sieht es mit der Datensicherheit aus?

Alle Daten sind durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert. Die Plattform zwar über eine Cloud betrieben, gehostet werden die relevanten Daten jedoch in Deutschland.

Bildquelle: shutterstock.com

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Michelle Kämpfer
Über den Autor
Michelle Kämpfer beschäftigt sich insbesondere mit der lokalen Startup-Szene mit Schwerpunkt auf der FinTech-Branche. Sie arbeitet seit 2018 bei auxmoney.