Das ist neu im Juni: Netflix wird teurer

19.05.2023, 15:15 Uhr

Lange haben Kundinnen und Kunden von kostenlosen geteilten Netflix-Accounts profitiert. Doch damit soll ab Juni Schluss sein. Was ist ansonsten neu im nächsten Monat?


Auf einen Blick

  • Es gibt mehr Geld für Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Die Gehaltserhöhung soll die Effekte der Inflation ausgleichen.
  • Die Wohneigentumsförderung löst das Baukindergeld ab.

Account-Sharing bei Netflix ab Juni nicht mehr kostenlos

Netflix plant, eine Zusatzgebühr für das Passwort-Sharing einzuführen, was auch Auswirkungen auf deutsche Nutzerinnen und Nutzer haben wird. In einigen europäischen Ländern kostet das bereits bis zu 5,99 Euro. So möchte Netflix auch mit dem Account-Sharing Geld verdienen. Deshalb sollten Nutzende ihre Abbuchungen im Auge behalten. Noch ist nicht klar, wie viel das Teilen von Accounts in Deutschland ab Juni kosten wird.

Es gibt mehr Geld ab Juni

Beschäftigte im öffentlichen Dienst bekommen ab nächsten Monat mehr Gehalt, um die steigenden Preise auszugleichen. Die Gewerkschaft GEW bezeichnet das Tarifergebnis als einen guten Kompromiss.

  1. Neben einer Inflationsausgleichsprämie erhalten sie eine einmalige Inflationsausgleichszahlung von 1.240 Euro.
  2. Zusätzlich gibt es von Juli 2023 bis Februar 2024 monatlich 220 Euro als Inflationsausgleich.
  3. Ab März 2024 steigen die Gehälter weiter um 5,5 Prozent und es wird ein Sockelbetrag von 200 Euro eingeführt. Der Tarifvertrag gilt für 24 Monate.

18-Jährige bekommen 200 Euro für kulturelle Angebote

Mitte Juni geht der neue Kulturpass an den Start. Dieser gilt für alle, die 18 sind oder in diesem Jahr 18 Jahre alt werden. Über eine App können die jungen Erwachsenen dann für 200 Euro beispielsweise Konzertkarten, Kinotickets, Bücher und Musikinstrumente kaufen. Wer das staatliche Angebot nutzen möchte, benötigt einen Ausweis mit Online-Funktion und muss in Deutschland wohnen. Eine deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht notwendig.

Immobilienfinanzierung für Familien ab Juni einfacher

Die neue Wohneigentumsförderung für Familien tritt ebenfalls ab Juni in Kraft. Sie löst das Baukindergeld ab. Familien mit geringem Einkommen können KfW-Kredite mit günstigen Zinsen beantragen, um den Neubau einer nachhaltigen Immobilie zu finanzieren. Die Förderung gilt für Haushalte mit einem Kind und einem Jahreseinkommen von bis zu 60.000 Euro. Für jedes weitere Kind gibt es 10.000 Euro zusätzlich. Der Kauf von Bestandsimmobilien wird nicht mehr unterstützt. Details zur Antragsstellung stehen noch nicht fest.

Bildquelle: © auxmoney

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