So sparen Mietende in diesem Jahr Geld

13.01.2023, 17:45 Uhr

Der Jahreswechsel kommt wie immer mit einigen Änderungen – unter anderem für Mietende und Vermietende. Was ändert sich konkret und wer profitiert davon? Der auxmoney Finanzpilot fasst zusammen.

Auf einen Blick: Das ändert sich bei der CO2-Abgabe

  1. Ab diesem Jahr wird die Abgabe zum Klimaschutz auf Mietende und Vermietende aufgeteilt. Vorher wurde sie nur von den Mietenden bezahlt.
  2. Wie viel Vermieterinnen und Vermieter tatsächlich übernehmen, hängt davon ab, wie schlecht die Klimabilanz des Hauses ist. Es gibt ein Stufenmodell.
  3. Höchstens werden 95 Prozent der Kosten auf Vermieterinnen und Vermieter umgelegt – den Rest zahlen Mieterinnen und Mieter.

Weniger Klimaabgabe für Mietende

Seit 2021 gibt es für Personen, die zur Miete wohnen, eine zusätzliche Abgabe auf Öl und Gas, um den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken. Ab diesem Jahr müssen Mieterinnen und Mieter diese Kosten nicht mehr alleine tragen. Der CO2-Preis wird zwischen Mietenden und Vermietenden aufgeteilt. Dabei gilt, dass der Anteil des Vermieters oder der Vermieterin vom energetischen Zustand des Hauses abhängt. Wenn das Haus weniger klimafreundlich ist, müssen Vermietende mehr bezahlen – bis zu 95 Prozent des CO2-Preises.

Kosten hängen von Energiebilanz ab

Mieterinnen und Mieter zahlen dann nur fünf Prozent der Klimaabgabe, wenn der CO2-Ausstoß pro Quadratmeter Wohnfläche für ein Jahr über 52 Kilogramm beträgt. Sind es weniger als 12 Kilogramm, übernehmen Mietende weiterhin alle Kosten. Dazwischen gibt es ein Stufenmodell. Gleich aufgeteilt werden die Kosten bei einem CO2-Ausstoß von 32 bis 37 Kilogramm.

Mit Investitionen für das Klima langfristig sparen

Wie klimafreundlich ein Haus ist, entscheidet unter anderem die Isolierung, die Qualität der Heizung und die Dicke der Fenster. Mit diesem Gesetz soll für Vermieterinnen und Vermieter ein Anreiz geschaffen werden, die Energiebilanz ihrer Häuser zu verbessern. Dazu sind oft Sanierungen notwendig, wofür Geld investiert werden muss. Langfristig müssten Vermietende dann allerdings weniger CO2-Abgaben zahlen.

Bildquelle: © auxmoney

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