Diese Jobs fallen durch künstliche Intelligenz weg

08.05.2023, 11:35 Uhr

Künstliche Intelligenz soll das Leben einfacher machen. Wie das gehen kann, zeigen Tools wie ChatGPT, die so ziemlich jede Frage beantworten können. Durch künstliche Intelligenz (KI) werden manche Jobs allerdings überflüssig. Erste Unternehmen veröffentlichen dazu konkrete Pläne.


Auf einen Blick

  • Künstliche Intelligenz macht einige Jobs überflüssig, zum Beispiel in der Buchhaltung. Ein US-Unternehmen will Stellen streichen.
  • Experten sehen die Gefahr, dass KI-Tools missbraucht werden könnten.

US-Techunternehmen baut wegen KI Stellen in der Verwaltung ab

Künstliche Intelligenz macht vieles möglich: Texte, Bilder, Präsentationen und Excel-Funktionen können damit schnell und einfach erstellt werden. Der US-Konzern IBM will diese und weitere Möglichkeiten nutzen und in Zukunft weniger Mitarbeiter in der Verwaltung einstellen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz können die anfallenden Aufgaben auch mit weniger Arbeitskräften bewältigt werden. Konkret könnten bei IBM etwa 7800 Personen ihren Job verlieren.

Diese Jobs werden durch künstliche Intelligenz überflüssig

Manche Berufe kann Technologie also mittlerweile mehr oder weniger gut selbst erledigen. Dazu gehört das Ausfüllen von Excel-Dateien, das Schreiben von einfachen Texten und die Recherche. Wenn sich selbstfahrende Fahrzeuge in den nächsten Jahren durchsetzen sollten, werden weniger Fahrer benötigt. Mit einer Massenarbeitslosigkeit rechnen Experten trotzdem nicht. Denn viele Jobs können (noch) nicht durch künstliche Intelligenz ersetzt werden. Software-Entwickler und Kundenbetreuer werden bei IBM und auch in anderen Unternehmen weiterhin gesucht.

Immer wieder Datenschutzbedenken bei künstlicher Intelligenz

In den letzten Monaten wird insbesondere das Tool ChatGPT immer wieder diskutiert – auch kritisch. Denn um Nutzerfragen beantworten zu können, sammelt das erfolgreiche Programm zunächst riesige Datensätze aus dem Internet. Dabei ist nicht klar, aus welchen Quellen die Information stammen und ob der Datenschutz gewährleistet werden kann. Zudem könnten Kriminelle leichter an Informationen kommen, wie man ein Verbrechen begeht.

Trotz aller Kritikpunkte: Künstliche Intelligenz ist spätestens mit ChatGPT im Alltag angekommen. Und während KI einige Arbeitsplätze überflüssig machen wird, entstehen durch die KI-Technologie neue Jobs. Wer offen für Veränderungen ist, kann von den Vorteilen der KI profitieren.

Bildquelle: © auxmoney

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