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Veröffentlicht am 04 Okt 2018

Die Höhle der Löwen: Vorschau Folge 6

Veröffentlicht am 04 Okt 2018
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In der vergangenen Folge von „Die Höhle der Löwen“ investierte Carsten Maschmeyer eine Million Euro in das FinTech Finanzguru – das bisher höchste Einzelinvestment der Show. In der kommenden DHDL-Folge fordert zwar keiner der Gründer einen solch hohen Betrag, dennoch sind die Startups nicht minder interessant:

Eatapple

Konstantin Neumann (21), Europa- und Weltmeister im Gewichtheben, betritt als erster gemeinsam mit Philipp Silbernagel (26) und Danilo Jovicic (29) die Höhle der Löwen. Mit ihrem essebaren und ökologischen Trinkhalm Eatapple wollen sie Plastikmüll den Kampf ansagen. Der gesunde Trinkhalm besteht aus natürlichen Zutaten, hauptsächlich aus Apfeltrester, der als Abfallprodukt bei der Apfelsaft-Produktion anfällt. Mithilfe der Löwen wollen die Gründer die nachhaltige und umweltfreundliche Alternative zum herkömmlichen Plastik-Trinkhalm in Hotels, Bars, an Strände und in Privathaushalte bringen. Dazu benötigen die Stuttgarter finanzielle Unterstützung in Höhe von 200.000 Euro und bieten dafür 8 Prozent ihrer Firmenanteile.

Trockenfix

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© MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Bettwäsche zu trocknen stellt ohne Trockner für viele Menschen eine Herausforderung dar. Auf einen Wäscheständer passt der große Stoff kaum und ungefaltet schleifen die Enden auf dem Boden, faltet man die Bezüge zerknicken sie und brauchen ewig zum Trocknen. Außerdem nimmt die Bettwäsche den gesamten Platz des Wäscheständers ein und lässt keinen Platz mehr für andere Wäsche. Der von Gründer Andreas Plath (48) entwickelte Trockenfix soll dieses Problem lösen: Die spiralförmige Hängekonstruktion soll die Wäsche stromlos, platzsparend, faltenfrei und dazu noch in einem Drittel der herkömmlichen Zeit trocknen. Um den Trockenfix deutschlandweit in den Handel zu bringen benötigt der Hamburger 150.000 Euro und bietet den Löwen im Gegenzug für ein Investment 20 Prozent seiner Unternehmensanteile an.

Design Bubbles

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© MG RTL D / Frank W. Hempel

„Design Bubbles ist nicht irgendeine Kerze, ‚Design Bubbles’ ist der kleine Luxus für zuhause”, erklärt Gründerin Katharina Baumann (26). Ihre Bio-Sojawachskerzen befinden sich nämlich in leeren Champagner-Flaschen, die professionell geschnitten und poliert werden. Die Kerzen werden komplett von Hand gefertigt, duften zart nach Pfingstrosen und werden in einer schönen Geschenkschachtel verpackt. „Damit das Ganze zum Konzept wird und auch Sie zuhause bei einem besonderen Anlass einen feinen Champagner trinken können und danach bei jedem Anblick der Kerze sich an diesen schönen Moment erinnern, verkaufen wir beides”, erklärt die Betriebswirtin. Damit Design Bubbles die „coolste candle company der Welt” wird benötigt die Burghausenerin 200.000 Euro und bietet den Löwen dafür 15 Prozent ihrer Firmenanteile.

Pook

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© MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Seit Herbst 2016 führt Kanokporn Holtsch (37) mit Leidenschaft ihre Firma, die Kokos-Chips in Thailand produziert und in Deutschland verkauft. Die Pook Coconut Chips werden ohne Fett geröstet und sind aktuell in den drei Geschmacksrichtungen Mango Sea Salt, Chocolate Sea Salt und Original Sea Salt erhältlich. Die Kokosnussstreifen kann man einfach als Snack essen, aber auch als Topping für Joghurts, Salate, Eis oder Kuchen verwenden. Zudem sind die Pook Coconut-Chips glutenfrei, vegan und enthalten keinerlei Konservierungsstoffe. In der Höhle der Löwen erhofft sich die Berlinerin, die in Thailand geboren und aufgewachsen ist, ein Investment von 200.000 Euro und bietet dafür 10 Prozent ihrer Unternehmensanteile an.


Yogaboard

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© MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Yoga meets Surfing – So lautet die Idee von Patrick Walter (31) und Dominic Strobel (30). Die Gründer haben ein körpergroßes Balance-Board aus Holz entwickelt, das durch seine geschwungene Unterseite die Yogapraxis intensivieren soll. Das Trainieren und Balancieren auf dem Yogaboard aktiviert die Tiefenmuskulatur, stärkt die Sinne für Gleichgewicht und soll die Körperkontrolle auf ein neues Level bringen. Der Balanceeffekt ist je nach Untergrund oder Unterlage verschieden stark ausgeprägt und somit ideal für alle Yoga-Begeisterten, egal ob Anfänger oder Profi. Zu den Kunden der Würzburger gehören neben Yogakursleiter auch Physiotherapeuten, Sportmediziner und Fitnessstudios. Um den Vertrieb weiter anzukurbeln, benötigen sie finanzielle Unterstützung von den Löwen in Form von 275.000 Euro und bieten dafür 10 Prozent an ihrem Unternehmen.

CurveSYS

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© MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Nachdem der Vater von Gründer Denis Güzelocak vor einigen Jahren einen durch Sekundenschlaf verursachten Unfall als Beifahrer hatte, kam dem Kranzberger die Idee zu CurveSYS. Dabei handelt es sich um einen Sensor, der erkennt, ob sich die Hände des Fahrers noch am Lenkrad befinden und Alarm schlägt, wenn die Hände abrutschen. So wie es bei einem Herzinfarkt oder eben bei Sekundenschlaf der Fall wäre. Auf Basis dieser Technik können mehrere Funktionen ausgeführt werden, sodass man die Hände gar nicht mehr vom Lenkrad nehmen muss. Über CurveSYS können beispielsweise Anrufe entgegen genommen werden, die Fensterheber betätigt werden, oder das Navigationssystem und das Radio bedient werden, was sie die Sicherheit im Auto deutlich steigern kann. Der Kranzberger befindet sich bereits in Gesprächen mit Automobilherstellern, damit diese die Technik implementieren. Die Möglichkeit des Nachrüstens besteht jedoch ebenfalls. Um sein Startup weiter nach vorne zu bringen, benötigt der 35-Jährige 300.000 Euro und bietet den Löwen dafür 10 Prozent seiner Unternehmensanteile.

Bildquellen: © MG RTL D / Bernd-Michael Maurer
© MG RTL D / Frank W. Hempel

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Melina Uhlig
Über den Autor
Melina Uhlig ist Expertin für die aktuellen News aus der FinTech-Branche und der Start-Up-Szene. Sie arbeitet seit 2016 bei auxmoney.