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Veröffentlicht am 25 Mrz 2020

Die Höhle der Löwen 2020: Zusammenfassung Folge 3

Veröffentlicht am 25 Mrz 2020
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Kommentare: Aus

Zur Halbzeit der Höhle der Löwen legt die Geschwindigkeit nochmal ordentlich zu. Wieder einmal sehen wir sechs innovative Geschäftsideen, die uns begeistern, überraschen und erstaunen werden. Die gestrige Folge hat mit 2,39 Mio. Zuschauern einen neuen Bestwert für diese Staffel erreicht. Wie haben die Löwen das nur wieder geschafft? Hier finden Sie alle Informationen zur aktuellen Folge.

Yuca Loca – Queen of Fries

die höhle der löwen yuca loca

Foto: © TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Der sympathische Gründer Peter Kenning ist in Bolivien geboren und hat später in Deutschland studiert. Seit zwölf Jahren lebt der 31-jährige bereits in Deutschland und widmet sich in den letzten Jahren ganz seinem Start-up. Er will die Yuca-Fritten, eine Pommes, hergestellt aus der Maniokwurzel, in Deutschland auf den Markt bringen. Mit seiner netten und aufgeschlossenen Art gewinnt er die Aufmerksamkeit der Löwen auf der Stelle. Allerdings befinden diese den Geschmack der Pommes als nicht außergewöhnlich genug, im Vergleich zur normalen bzw. einer Süßkartoffel Pommes. Löwe Nils Glagau findet das Produkt klasse, glaubt aber nicht daran, dass die Pommesalternative in Deutschland angenommen wird. Nach und nach steigen alle Löwen aus und Kenning muss ohne einen Investor gehen. Er zeigt sich niedergeschlagen, wird aber weiterkämpfen für seine Yuca-Fritten.

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CB.Lash

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Foto: © TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Barbara Reiter und Christian Steiner präsentieren ihre eigens kreierten Magnetwimpern, mit denen sie Frauen, die nur spärliche, feine oder zu kurze Wimpern haben, das Leben erleichtern möchten. Nach einer kurzen Produktvorführung und der Begutachtung des Lieferumfanges geht es in die heiße Phase. Es kommt heraus, dass das Produkt noch einigen offiziellen Tests zur Hautverträglichkeit unterzogen werden muss und dass die beiden Gründer ein Patent auf die Technik hinter den Magnetwimpern besitzen. Da das junge Start-up noch ganz am Anfang steht, sind die Löwen skeptisch. Doch Judith Williams ist von der Idee angetan und bietet unter der Voraussetzung, dass es ein Patent gibt 200.000 Euro. Will dafür aber auch 50 % der Firmenanteile, weil es noch ein langer Weg ist, den das Start-up und die Löwin gemeinsam gehen müssen. Beide Gründer sind begeistert Williams an ihrer Seite zu wissen und nehmen den Deal an.

Commentaro

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Foto: © TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Die beiden Sportliebhaber Gisbert Wundram und Bendix Eisermann betreiben gemeinsam den Pay-TV Sender „Sport Digital“ und arbeiten nebenbei an ihrer eigenen App: Commentaro. Mit ihr wird es Sportfans ermöglicht, einen eigenen Kommentar über eine Spielszene aufzunehmen und mit Freunden zu teilen. Zurzeit ist die App umsonst, aber in der Zukunft soll es ein monatliches Abo geben, bei dem es für Kommentatoren möglich ist, je nach Anzahl der Zuhörer, einen gewissen Betrag zurück zu bekommen. Bei den Löwen beherrscht die Frage nach der genauen Zielgruppe einer solchen App und wie viele Nutzer man damit erreichen kann die Diskussion. Bis auf Dr. Georg Kofler steigen alle Löwen aus, doch auch er hält die Gewinnspanne für zu klein und er zweifelt daran, dass die App jemals eine Millionen Nutzer hätte, sodass sich ein Investment lohnen würde. Leider gehen die beiden Gründer trotz einer guten Idee ohne Geld nach Hause.

Leikosi

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Foto: © TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Als nächstes stellt der Dachdeckermeister Udo Heyl den Löwen seine neuartige Leiterkopfsicherung vor. Dem 55-jährigen ist in seiner Berufslaufbahn und auch im Privaten aufgefallen, dass viele Leitersicherungen auf dem Markt erst angebracht werden können, wenn man bereits auf der ungesicherten Leiter steht. Das Produkt kommt bei den Löwen gut an, jedoch sind sich die Löwen unsicher, ob sie ein Angebot abgeben sollen oder nicht, denn die Bewertung der Firma stößt auf Unverständnis. Wieso der Gründer für 250.000 Euro nur 10 % seiner Firmenanteile abgeben möchte, ist für sie nicht nachvollziehbar. Am Ende macht Dr. Georg Kofler das Angebot: 250.000 Euro für 30 % der Firmenanteile. Dieses Angebot wird von Heyl abgelehnt, mit der Begründung er würde nicht mehr als 15 % an Firmenanteilen abgeben wollen. Somit kommt leider kein Deal zustande.

Lazy Leaf

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Foto: © TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Wer kennt es nicht? Einmal nicht aufgepasst und schon sind die Pflanzen eingegangen. So geht es vielen Deutschen, doch mit der Idee des nächsten Start-ups soll so etwas nicht mehr passieren. Der Ingenieur Georg Pröpper stellt den selbstgießenden Blumentopf vor. Mit integriertem Thermometer, Lichtsensor und einem leistungsstarken Akku will der 31-jährige auftrumpfen. Seine gesamten Ersparnisse hat der junge Gründer in den Blumentopf gesteckt. Die Löwen zeigen sich begeistert von dem Produkt, doch einen hats ganz besonders erwischt: Ralf Dümmel. Dieser schlägt direkt als erster zu und gibt sein Angebot ab, 150.000 Euro für 20 % der Firmenanteile. Pröpper überlegt nicht lange und steigt ein, denn Dümmel wäre von Anfang an sein favorisierter Löwe gewesen. Eine Geschichte, wie sie nur die Höhle der Löwen schreibt.

Music Traveler

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Foto: © TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Das kreative Trio um Geiger Aleksey Igudesman, Pianistin und Businessfrau Julia Rhee und Architekt Dominik Joelshon bringen uns den Marktplatz für Musikstudio mit. Mit der App der drei können Musiker oder Musikinteressierte, die keinen Ort zum Proben haben, einen Raum in ihrer Stadt buchen und diesen nutzen. Die Gründer können noch mit einem weiteren Vorteil auffahren: sie haben bereits die Unterstützung von bekannten Künstlern wie Hans Zimmer, John Malkovich und Billy Joel. Alle Löwen zeigen sich begeistert von der App und dem Stand der Firma, aber es kristallisiert sich heraus, dass es bei Music Traveler noch einige Baustellen gibt. Zum einen herrscht einiges an Koordinationsbedarf, da die Wohnorte der Gründer mit Wien und New York sehr weit auseinanderliegen, zum anderen kristallisiert sich heraus, dass CEO Julia Rhee die Firma nur Pushen will, um sie dann zu verlassen. Spätestens an dem Punkt steigt der letzte interessierte Investor aus.

Rückblick

Selten hat eine Folge von „Die Höhle der Löwen“ so viele unterschiedliche Start-ups beinhaltet wie Folge 3. Falls Sie die letzte Folge verpasst haben sollten, aber trotzdem auf dem neuesten Stand bleiben wollen, finden Sie bei uns eine Zusammenfassung von Folge 2.

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Über den Autor
Nicholas Lehmann beschäftigt sich ausgiebig mit der "Höhle der Löwen" und ist sehr interessiert an der deutschen Start-up-Szene.