Das ändert sich im Juni 2024

28.05.2024, 18:00 Uhr

Deutsche Bahn, Kabelfernsehen und WERO startet

Auch in diesem Monat treten wieder einige Änderungen in Kraft. Wir zeigen Dir, welche Neuerungen es mit Blick auf Deine Finanzen gibt und was sich zukünftig für Bahnreisende ändert.

PayPal Konkurrenz: Neues Bezahlsystem WERO geht an den Start

Mit der Einführung von WERO, eröffnet sich allen Nutzern von PayPal, Mastercard und Visa eine neue europäische Alternative beim Bezahlvorgang. Unterstützt durch die European Payments Initiative (EPI) und mit maßgeblicher Beteiligung der DZ Bank, Deutschlands zweitgrößter Bank, zielt WERO darauf ab, eine nahtlose und bequeme Zahlungsmöglichkeit für mobile-zu-mobile Transaktionen zu schaffen. Dieses neue System soll nicht nur das Online-Shopping vereinfachen und die Teilnahme an Treueprogrammen ermöglichen, sondern auch eine maßgeschneiderte Zahlungslösung speziell für den europäischen Markt bieten. Zu den offiziellen Teilnehmenden von WERO in Deutschland zählen die Deutsche Bank, Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken. Kundinnen und Kunden dieser Banken dürfen sich bereits ab Ende Juni auf die Möglichkeit freuen, untereinander Zahlungen direkt von Handy zu Handy vorzunehmen.

Wegfall des Nebenkostenprivilegs

Mit dem Juni endet das sogenannte Nebenkostenprivileg und vielen Mietern in Deutschland steht eine potenzielle Kostensteigerung bevor. Während bisher Sammelverträge zwischen Vermietern und Kabelanbietern es ermöglichten, die TV-Gebühren günstig auf alle Mieter umzulegen, müssen sich Mieter nun selbst um ihren TV-Empfang kümmern. Hier bieten sich viele Alternativen zum Kabelfernsehen, wie Antenne, Satellitenfernsehen, Streaming oder auch das Internet. Da Einzelverträge in der Regel aber höhere Kosten als kollektiv ausgehandelte Verträge mit sich bringen, könnte dies zu Mehrausgaben für die einzelnen Mieter führen.

Sitzplatzreservierung ab Juni verpflichtend

Ab Juni führt die Deutsche Bahn erstmals eine verpflichtende Sitzplatzreservierung auf fast allen internationalen Fernverbindungen mit dem ICE, IC oder EC ein. Diese Regelung gilt jedoch nur für die Sommermonate Juni, Juli und August, in denen Bahnfahren aufgrund von Urlaubsreisen besonders beliebt ist. Die verpflichtende Sitzplatzreservierung wird eingeführt, um der erwarteten hohen Nachfrage während der Sommermonate gerecht zu werden – unter anderem auch aufgrund der Fußball-EM, die in diesem Jahr in Deutschland stattfindet und zahlreiche Besucher aus den Nachbarländern anzieht. Die verpflichtende Sitzplatzreservierung ist keine versteckte Preiserhöhung. Bei den Spartickets ist sie im Preis enthalten. Reisende mit Monatskarten oder einem Interrail-Ticket müssen die Reservierung separat kaufen. Nutzt Du ein Flex-Ticket und nimmst einen anderen Zug, als auf Deinem Ticket angegeben ist, musst Du auch mit einem Aufpreis rechnen.
Ob Du einen Sitzplatz reservieren musst, kannst Du im DB-Navigator am Hinweis „R“ erkennen.

 

Bildquelle: © auxmoney

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