Wilde Nacht, peinliche Nacht

Die Weihnachtsfeier ist das Highlight im Veranstaltungskalender jeder Firma. Das liegt nicht unbedingt am besinnlichen Zusammensein, sondern an den schrägen Wesenszügen der Kollegen, die zum Vorschein kommen. Die typischen Gäste jeder Weihnachtsfeier zeigt Ihnen diese interaktive Weihnachtsgrafik.

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Der Don Promillo

Don Promillo ist schon zu einem unangebracht frühen Zeitpunkt unangebracht stark betrunken. Trotz der unangebracht hohen Lautstärke, mit der er unangebrachte Gesprächsthemen platziert, nervt er alle mit seiner feuchten Aussprache. Wenn er singt, sinkt das Niveau. Am Ende verliert er neben seiner Kleidung meistens auch seine Würde.

Der Körbchensammler

Der stark parfümierte Möchtegern-Casanova kommt mit klaren Absichten zur Weihnachtsfeier und unterhält sich nicht mit seinen weiblichen Opfern selbst, sondern mit ihrem Dekolleté. Anzügliche Witze sind das Markenzeichen des Körbchensammlers. Dabei ist er der festen Überzeugung, richtig lustig und unwiderstehlich zu sein – Eine Weihnachtsfeier, in der er sich keine einfängt, ist keine richtige Weihnachtsfeier. Die besten Jahre hat er bereits hinter sich, Gespräche mit dem Vorgesetzen bezüglich seiner zweideutigen E-Mails an die Praktikantin allerdings auch.

Der Grinch

Der Grinch ist der Nörgler, der schon bei Bekanntgabe von Ort und Uhrzeit wusste, dass die diesjährige Weihnachtsfeier öde wird. Er kommt trotzdem und bringt jedes Jahr mindestens ein Mitglied des Partyausschusses zum Heulen, würde sich aber niemals selbst an der Organisation beteiligen.

Das Östrogen-Kollektiv

Das Östrogen-Kollektiv besteht aus einer hysterischen Horde aufgetakelter Damen, die im Büro und erst recht auf der Weihnachtsfeier im Kollektiv auftreten. Der Zirkel geballter Weiblichkeit sitzt den ganzen Abend auf einem Fleck und vernichtet Piña Colada, Sektchen und Hugo en masse. Das führt dazu, dass der hohe Rat 15-20 Mal am Abend auf dem nicht mehr ganz so stillen Örtchen tagen muss und zu Jedem eine Meinung hat. Vorsicht vor diesen Wölfen im Hühnerkleid.

Der Fehler

Es gibt den Kollegen, der auf keiner Party fehlen darf: Der Fehler, er erscheint erst gar nicht. Als Bruder im Geiste des Grinch drückt er so seinen Protest aus und stellt sich damit gegen das System. Seine Abwesenheit kündigt er schon nach der überoptimistischen Einladung durch den Partyausschuss an. Grund für die Absage: Er würde wirklich sooo gerne kommen, aber er hat einfach keine Lust.

Der John Trafolter

Wenn John Trafolter die Hüften schwingt, bekommt Dirty Dancing eine völlig neue Bedeutung. Ein Bewegungslegastheniker, der sich zum Foxtrottel macht, fehlt auf keiner Weihnachtsfeier. Dieser Grobmotoriker betrachtet sein unrhythmisches Springen als künstlerisches Meisterwerk und boykottiert mit seinem Gebärdenspiel systematisch den Takt der Musik. Ein Fremdschamauslöser par excellence.

Die Spieldose

Sie ist jung. Sie ist schön. Sie ist sexy. Und zwei dieser Adjektive kann sie fast fehlerfrei schreiben: Die Spieldose. Die Frauen hassen sie, für das was sie wieder anhat und die Männer lieben sie für das, was sie nicht anhat. Außer vom Körbchensammler lässt sich die Spieldose nervig gut gelaunt von jedermann aufdrehen und bringt die Glocken zum Läuten. Schließlich ist das Leben kurz. Und ihr Rock auch.

Der Letzte

Der Letzte ist der Stargast auf jeder Weihnachtsfeier. Irgendwie nervt er, aber irgendwie würde der Weihnachtsfeier ohne seine unaufhaltsam gute Laune die nötige Würze fehlen. Völlig überdreht genießt er den besonderen Auftritt drei Stunden nach Beginn der Festivität und nutzt an diesem Abend wirklich alle Spielräume. Kampflos gibt er auch nach dem offiziellen Partyende nicht auf – besonders wehrlose Kollegen werden für einen weiteren Absacker in die nächste Kneipe verschleppt.

Das Chefzäpfchen

Das Chefzäpfchen klebt den Abend pseudo-interessiert an den, äh Lippen des Vorgesetzten, lacht am lautesten über dessen schlechte Witze und passt seine Meinung flexibel an die des hierarchisch Höhergestellten an. Völlig überrascht ist er, wenn der Chef ihn am Montag nach der Weihnachtsfeier wieder siezt.

Sir Lunch-a-lot

Er ist der Erste am Buffet und stapelt Steak auf Pfannkuchen. „All-you can eat“ reicht ihm nicht – er isst mehr als er kann. Der Sir Lunch-a-lot, auch als Buffetfräse bekannt, bringt seinen Cholesterinspiegel regelmäßig zum Bersten. Übriggebliebene Reste werden zukunftsorientiert eingepackt, schließlich zahlt ja der Chef. Die Feier endet für ihn nach der dritten Runde Nachtisch, denn er verabschiedet sich, sobald es nichts mehr zu holen gibt.

Der Partyausschuss

Die Mitglieder des Partyausschusses haben beste Kontakte zum Tresen-Team und nutzen diese, um sich für ihre Bemühungen der letzten Monate mit einer beherzten Alkoholzufuhr zu belohnen. Sie sind unempfänglich für Beschwerden hinsichtlich der Location oder dem Essen – niemand der anderen Mitarbeiter ist derart entschlossen, den Abend SUPI !!! zu finden. Niemand ist glücklicher, wenn der Grinch die Feier verlässt.

Der... Wer?

Jedes Büro hat ihn. Diesen einen Kollegen, von dem keiner weiß wie er heißt, oder was genau seine Aufgabe ist. Der … Wer? verhält sich das ganze Jahr über unauffällig und hört geduldig auf jeden Namen, mit dem er angesprochen wird. Auf der Weihnachtsfeier wird er genauso gut wahrgenommen wie der, der gar nicht erst erscheint. Er ist kein Fan zwischenmenschlicher Interaktionen und vermeidet den direkten Augenkontakt, während er sich nahtlos in die weihnachtliche Dekoration integriert.

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