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Gründe Startup scheitern
Veröffentlicht am 21 Nov 2019

20 Gründe warum Start-ups scheitern (Teil 1)

Veröffentlicht am 21 Nov 2019
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Immer wieder gibt es Start-ups, die sich aus einer Garage hinaus zu millionenschweren Unternehmen entwickeln. Doch angesichts der vielen Herausforderungen, die Start-ups auf ihrem Weg überwinden müssen, geben viele Gründer ihren Traum vom Erfolg früher oder später auf. Das Analyseunternehmen CBInsights hat 101 Gründer befragt, denen genau das passiert ist. Wir verraten, warum Start-ups so häufig scheitern und was man daraus lernen kann.

Sich verzetteln und den Fokus verlieren

Sieben Prozent der Befragten geben an, zu lange an einer schlechten Idee festgehalten zu haben, die finanzielle und materielle Ressourcen verschlungen hat. Es ist also wichtig, immer wieder kritisch zu hinterfragen, ob Kosten und Nutzen noch in einem Verhältnis zu einander stehen. Doch auch ein Wechsel der Strategie kann ein Start-up in der Krise nicht immer retten, wie zehn Prozent der Betroffenen feststellen mussten. Stattdessen kann das am Ende dazu führen, dass man den Fokus auf das Wesentliche verliert.

Der Gründer als Einzelkämpfer

Da Gründer am Anfang oft noch kein großes Team haben, auf das die enorme Arbeit aufgeteilt werden könnte, ist auch ein Burnout eine von vielen genannte Gefahr. Zwar geht Erfolg mit harter Arbeit einher, aber diese kann psychische und mentale Schäden anrichten. Und das hilft weder dem Gründer noch dem Start-up. Solche Überlastungen können auch dadurch entstehen, dass Unternehmer ihr eigenes Netzwerk nicht sinnvoll nutzen und lieber alles selbst machen wollen.

Start-ups benötigen Kapital

Die Suche nach Investoren kann sehr schwierig sein. Wenn niemand an das Produkt glaubt und man das Wachstum seines Start-ups nicht finanzieren kann, geht es irgendwann nicht mehr weiter. Problematisch wird es vor allem dann, wenn auch die Gründer keine Leidenschaft für ihr eigenes Produkt aufbringen können. Doch auch wenn man einen Investor begeistern kann, können unterschiedliche Visionen die Zusammenarbeit und letztendlich die Zukunft des Start-ups gefährden.

Andere Länder, andere Sitten

Zur Weiterentwicklung eines Start-ups gehört oft die Expansion in andere Länder oder Regionen. Jedoch muss ein Produkt, was in Amerika funktioniert, in Deutschland nicht zwingend angenommen werden. Dabei kann auch die Gesetzeslage zu einem Hindernis werden. Wer sich keine Anwälte leisten kann, um sicher zu stellen, dass das Geschäftsmodell rechtskonform ist, muss eventuell mit teuren Klagen rechnen.

Aber das ist längst nicht alles. In der nächsten Woche zeigen wir zehn weitere Probleme, die sehr häufig zum Scheitern von Start-ups beitragen.

Bildquelle: shutterstock.com

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Michelle Kämpfer
Über den Autor
Michelle Kämpfer beschäftigt sich insbesondere mit der lokalen Startup-Szene mit Schwerpunkt auf der FinTech-Branche. Sie arbeitet seit 2018 bei auxmoney.