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Veröffentlicht am 03 Mrz 2021

Mit Pokémon-Karten reich werden – geht das?

Veröffentlicht am 03 Mrz 2021
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Früher ging es nur um den Sammelspaß, heute kann man damit viel Geld verdienen – die Rede ist von Pokémon-Karten. In den letzten Jahren ist deren Wert immer weiter gestiegen und bei Online-Auktionen werden sie mittlerweile für mehrere hunderttausend US-Dollar versteigert. Wir verraten, wie man wertvolle von gewöhnlichen Pokémon-Karten unterscheiden kann.

Pokémon-Sammelkarten nach wie vor beliebt

Vor 25 Jahren feierte das Pokémon-Franchise in Japan sein Debüt, seit 2018 gehört Pokémon zu den umsatzstärksten Marken weltweit. Dazu trägt insbesondere das Sammelkartenspiel bei, was seit einigen Jahren auch online gespielt werden kann. Pokémon bleibt nicht zuletzt dadurch im Gespräch, dass Youtuber und Influencer seltene und teure Packs kaufen und sie in einem Livestream öffnen. Ein bekanntes Beispiel ist der amerikanische Influencer Logan Paul. Auch die Corona-Pandemie hat im letzten Jahr erneut zu einer steigenden Beliebtheit beigetragen. Während andere Freizeitaktivitäten nicht durchgeführt werden konnten, vervielfachten sich die Preise der Pokémon-Sammelkarten. Die aktuell teuerste Einzelkarte wurde im Dezember 2020 für 369.000 US-Dollar versteigert.

Den Wert von Pokémon-Karten bestimmen

Aber wie findet man nun heraus, ob auch die eigenen Karten eine Goldmine sein könnten? Zunächst kann man die Seltenheitsstufe untersuchen. Damit ist ein Symbol gemeint, was unten rechts auf der Karte zu finden ist. Während Karten mit Kreisen oder Diamanten keinen sonderlich hohen Wert haben, sollte man Karten mit Sternen, einem H oder der Kennzeichnung „Promo“ beiseitelegen. Limitierte Erstauflagen sind darüber hinaus mit einem 1st Edition Symbol gekennzeichnet. Ältere Karten sind tendenziell wertvoller als neue. Stehen neben dem Namen des Pokémons die Buchstabenkombinationen EX, Lv.X, V oder VMAX, kann das ebenfalls auf besonders begehrte Karten hinweisen. Dasselbe gilt für glänzende Karten (Holos) und solche mit einem glänzenden Rand (Reverse Holos). Um den Wert besser einschätzen zu können, kann man bei einem Händler oder Sammler nachfragen. Alternativ bieten Agenturen an, die Karte bewerten zu lassen. Sie wird dann unter anderem auf Beschädigungen hin begutachtet und auf einer Punkteskala eingeordnet. Dies kann eine bessere Verhandlungsgrundlage bieten, ist aber auch teuer. In jedem Fall lohnt es sich, einen Blick auf die eigenen Pokémon-Karten zu werfen. Sie könnten eine Menge wert sein.

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Bildquelle: © Unsplash / Thimo Pedersen

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Michelle Kämpfer
Über den Autor
Michelle Kämpfer beschäftigt sich insbesondere mit der lokalen Startup-Szene mit Schwerpunkt auf der FinTech-Branche. Sie arbeitet seit 2018 bei auxmoney.