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NRW-Standort-Startups
Veröffentlicht am 04 Dez 2018

NRW überholt Berlin als Standort für Start-ups

Veröffentlicht am 04 Dez 2018
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Der neue Start-up-Monitor 2018, herausgegeben vom Bundesverband Deutsche Startups und der Unternehmensberatung KPMG, zeigt es auf: Nordrhein-Westfalen hat Berlin vom Spitzenplatz als Standort für Start-ups in Deutschland verdrängt.

Die dynamische deutsche Gründerszene verlagert ihren Schwerpunkt, Berlin verliert seine bisherige Spitzenreiterrolle. Denn rund 19 Prozent all dieser jungen Unternehmen (Vorjahreswert: 14,4 Prozent) sind inzwischen im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW ansässig, wie aus dem Startup-Monitor hervorgeht. Die Bundeshauptstadt kommt demnach lediglich auf einen Anteil von 15,8 Prozent.

Danach folgen auf den weiteren Plätzen im bundesweiten Ranking Ranking folgen Baden-Württemberg (12,6 Prozent) und Bayern (12,3 Prozent). Ein weiterer Hotspot für Start-ups ist Hamburg mit 7,2 Prozent. Die neuen Bundesländer kommen zusammen – ohne Berlin – auf einen Anteil von 11,2 Prozent.
Die Suche nach Fachkräften aus dem IT-Bereich gerät für die Jungunternehmer zu einer stetig wachsenden Herausforderung. Drei von vier Start-ups gaben an, auf Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Informatiker/-innen gestoßen zu sein. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der neugegründeten Unternehmen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr. 12,3 Personen beschäftigen Start-ups im durchschnittlichen Mittel.

Die Macher des Start-up-Monitors analysierten die Daten von 1550 Start-ups in ganz Deutschland mit 3763 Gründern und 17.647 Mitarbeitern. Das Projekt ist nicht repräsentativ, gilt aber als umfassendste Untersuchung der Gründerszene in Deutschland.

Quelle: https://deutscherstartupmonitor.de/

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Markus Kosmalla
Über den Autor
Markus Kosmalla berichtet vornehmlich aus der Welt der Firmen & Finanzen. Seine weiteren Schwerpunkte liegen bei Ratgeber-Themen wie auch Produkttests.