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Veröffentlicht am 04 Aug 2021

Neo-Broker im Vergleich: Wo lassen sich ETFs & Co. am günstigsten handeln?

Veröffentlicht am 04 Aug 2021
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Insbesondere in den letzten Monaten und Jahren sind neben den bereits etablierten Onlinebanken verschiedene Anbieter auf den Markt gekommen, die Depotkonten mit sehr geringen Kosten anbieten. Meist handelt es sich bei diesen sogenannten „Neo-Brokern“ um App-basierte Anbieter, die das gestiegene Interesse von vor allem jüngeren Menschen an Börse und Geldanlage nutzen möchten. Doch bei welchem der Anbieter lassen sich ETFs & Co. am günstigsten und bequemsten handeln?

Trade Republic

Das 2019 in Berlin gegründete Fin-Tech bietet sein Depot-Konto ausschließlich per App an. Das heißt, einen Desktop-Zugang zu dem Portal, wie er zum Beispiel beim Online-Banking für Girokonten Standard ist, gibt es hier nicht. Das Besondere an der App ist, dass man pro Order eine vergleichsweise günstige Pauschalgebühr von nur einem Euro zahlt. Die Ordergebühr ist also anders als bei vielen Konkurrenz-Onlinebanken nicht abhängig vom Ordervolumen, sondern immer gleich. Außerdem gibt es bei Trade Republic, wie bei anderen Neo-Brokern auch, kostenlose ETF-Sparpläne, die per Dauerauftrag jeden Monat automatisch bespart werden können.

Scalable Capital

Bei dem Münchner Fin-Tech Scalable Capital kann man hingegen zwischen verschiedenen Broker-Varianten wählen, dessen Leistungen sich zum Teil stark voneinander unterscheiden. Mit dem „Free Broker“ lassen sich verschiedene ETFs ausgewählter Anbieter ganz ohne Order- und Grundgebühr handeln. Alle weiteren ETFs sind dann zu je 0,99 € pro Order erhältlich. Allerdings bietet Scalable Capital zusätzlich auch die Möglichkeit an, unbegrenzt Aktien zu handeln. Hierfür muss man sich jedoch für die sogenannte „Trading-Flatrate“ in der Variante „Prime Broker“ entscheiden. Die Kosten für letztere Variante betragen pauschal 2,99 € pro Monat.

Smartbroker

Das Fin-Tech Smartbroker wurde im Jahr 2019 von einem Berliner Finanzverlag gegründet und weist laut eigenen Angaben bereits über 20 Jahre Erfahrung im Bereich Finanzinformation auf. Smartbroker bietet einen gebührenfreien Handel mit Aktien und ETFs an, wenn man über einen ganz bestimmten Marktplatz handelt. Allerdings entfällt die Ordergebühr nur dann, wenn man mit einem Ordervolumen über 500 € handeln möchte.

Wer ist der beste Broker?

Insgesamt zeigt sich, dass die einzelnen Konditionen dieser drei Neo-Broker nicht besonders stark voneinander abweichen. Es empfiehlt sich jedoch, bereits vor Eröffnung eines Depots genau zu schauen, welche ETFs oder Aktien man handeln möchte und wie hoch die Gebühren hierfür bei den verschiedenen Anbietern ausfallen.

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