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mehr finanzierungen fintechs start-ups
Veröffentlicht am 12 Mrz 2019

Mehr Finanzierungen von FinTechs und Start-ups

Veröffentlicht am 12 Mrz 2019
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Weltweit waren die Investoren im letzten Jahr in Finanzierungslaune. Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zeigt jetzt, wo wie viel in FinTechs investiert wurde und welche regionalen Unterschiede besonders auffällig sind. Wir haben die Entwicklungen zusammengefasst und beschreiben, wie sich das auf deutsche Start-ups auswirkt.

Investitionen in FinTechs mehr als verdoppelt

Laut der Studie wurde im Jahr 2018 ein neuer Rekord für die weltweiten FinTech-Finanzierungen erreicht. Während 2017 noch 50,8 Milliarden US-Dollar in FinTechs investiert wurden, waren es im letzten Jahr bereits 111,8 Milliarden Dollar. Damit hat sich der Wert mehr als verdoppelt. Auch in Europa stiegen die Investitionen von 12,2 auf 34,2 Milliarden Dollar. Neben dem Zahlungsabwicklungsunternehmen Worldpay floss das Geld unter anderem in den Mobile-Payment Anbieter iZettle. Allerdings sind die Finanzierungen nicht überall gestiegen. In Deutschland gingen sowohl die Anzahl der Deals, als auch das Investitionsvolumen zurück. Eine mögliche Ursache dafür könnte sein, dass der deutsche FinTech-Sektor allmählich konsolidiert und Investoren somit wählerischer werden.

Deutsche Start-ups oft von ausländischen Investoren finanziert

Dennoch haben deutsche Start-ups in den letzten Jahren immer mehr Zugang zu Finanzierungsmitteln bekommen. Der Großteil davon stammt jedoch von ausländischen Investoren. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Ernst & Young hervor, die der FAZ vorliegt. Insbesondere ab Beträgen von drei Millionen Euro reichen die deutschen Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten oft nicht mehr aus. Um das zu ändern, möchte das Wirtschaftsministerium mehr deutsche Investoren motivieren, Geld in Start-ups anzulegen. Im Koalitionsvertrag ist außerdem von einem staatlichen „Zukunftsfonds Deutschland“ nach dänischem Vorbild die Rede. Konkrete Pläne und Lösungen gibt es dafür aber bislang nicht.

Bildquelle: shutterstock.com

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Michelle Kämpfer
Über den Autor
Michelle Kämpfer beschäftigt sich insbesondere mit der lokalen Startup-Szene mit Schwerpunkt auf der FinTech-Branche. Sie arbeitet seit 2018 bei auxmoney.