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die höhle der löwen vorschau 2021 folge 2
Veröffentlicht am 29 Mrz 2021

Die Höhle der Löwen 2021 – Vorschau Folge 2

Veröffentlicht am 29 Mrz 2021
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Heute Abend kämpfen in der Höhle der Löwen wieder interessante Gründer um einen Deal. Unter anderem wird den Investoren Schnaps aus Kaffeebohnen und Kolanuss serviert. Was sagen wohl die Löwen dazu? Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit dem Beauty-Start-Up NUI aus Berlin.

BACK’O’FUNNY

die höhle der löwen back o funnyDie besten Freundinnen Gisela Hüsges-Schnabel und Sabine Kämper haben BACK’O’FUNNY entwickelt, um Backen so einfach und lecker wie möglich zu machen. BACK’O’FUNNY ist eine hitze- und kältebeständige Creme im Spritzbeutel, die mitgebacken werden kann und bei der der Kern trotzdem flüssig bleibt. Passend dazu gibt es eine Teigmischung, die – anders als andere Fertigmischungen – nur mit Wasser, Sahne oder Butter angerührt werden muss. Die Gründerinnen bieten 33 Prozent ihres Unternehmens für ein Investment von 33.000 Euro.

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heat it

die höhle der löwen heat itLukas Liedtke, Armin Meyer, Stefan Hotz und Christof Reuter kennen sich seit ihrem Studium am Karlsruher Institut für Technologie. Im Rahmen eines Studentenwettbewerbs entstand die Idee zu heat it. Die Gründer versprechen schnelle Hilfe bei lästigen Mückenstichen. Um Juckreiz und Schmerz von Insektenstichen zu lindern, hilft es die Stelle kurz zu erhitzen. Und das geht jetzt auch per App in Kombination mit einem winzigen Adapter fürs Smartphone, der zum Beispiel am Schlüsselbund stets dabei sein kann und einsatzbereit ist: Die App öffnet sich, das „heat it“ heizt bis auf 53 Grad auf und der Behandlungsvorgang kann starten. Um ihr Produkt auf den Markt zu bringen, brauchen die vier Gründer Unterstützung und 500.000 Euro, dafür bieten sie zehn Prozent ihres Start-Ups.

CO’PS

die höhle der löwen co'opDie beiden gelernten Köche Finn Geldermann und Jan Weigelt aus Berlin kennen sich bereits aus ihrer Jugend und wollen nun mit ihrem selbstgemachten Schnaps aus Kaffeebohnen und der Kolanuss die Barszene erobern. Ein besonderes Augenmerk liegt hier auf der Kolanuss als Komponente, da sie ein langlebiges Koffein enthält und für die herb abgerundete Note sorgt. Ein doppelter Shot von vier Zentilitern enthält etwa so viel Koffein wie ein Espresso. CO’PS kann als Shot getrunken werden, ist aber laut den Gründern auch perfekt geeignet für Cocktails oder Longdrinks. Um CO’PS als Marke groß aufzubauen, benötigen die beiden Gründer ein Investment von 100.000 Euro und bieten dafür 20 Prozent Gesellschaftsanteile. Werden die Löwen in die Idee investieren?

Khou Khii

die höhle der löwen khou khiiUm 50.000 Euro für 20 Prozent ihrer Firmenanteile kämpft Lena Ahmadi Khouki aus Dortmund. Seit ihrem 15. Lebensjahr boxt Lena, seit 2008 betreibt sie ein Box- und Fitnessstudio in Dortmund. Ihre Mission: Ein Box-Training erschaffen, das jeder kann – egal, welches Fitness-Level er oder sie mitbringt. Das Herzstück eines solchen Studios sind die Boxsäcke, die schwer zu reinigen sind und häufig ausgetauscht werden müssen. Das ist teuer und wenig nachhaltig. Mit Khou Khii hat Lena einen Trainings-Boxsack aus nachhaltigem, wasserfesten und langlebigem Kork entwickelt. Diese Oberfläche ist weich und soll ein gelenkschonendes sowie schmerzfreies Training ermöglichen, auch ohne Handschuhe. Nun möchte die zweifache Mutter ihre Produktion erweitern und sucht einen Investor für ihr Unternehmen.

Zaunkönig

die höhle der löwen zaunkönigPatrick Schmalzried und sein Bruder Dominik wissen ganz genau: E-Sport ist mittlerweile ein seriöser Sport, der ganze Stadien füllt. Es geht um Gewinnsummen von mehreren Millionen Euro, alles ist super High-Tech – aber eins ist auf der Strecke geblieben: die Computer-Maus. Dabei ist gerade die wichtig, um schneller zu sein als seine Gegner. Die Brüder haben gemeinsam die leichteste Computer-Maus der Welt entwickelt: Den Zaunkönig M1K. Durch den Einsatz von Carbon und spezielle Mikroschalter lässt sich der nur 23 Gramm schwere Zaunkönig präzise wie ein Skalpell bedienen. Jede herkömmliche Maus wiegt im Durchschnitt fünfmal so viel. Ihre eigens entwickelte Software soll die niedrigsten Reaktionszeiten von allen Computer-Mäusen am Markt ermöglichen. Mit einem strategischen Partner und 100.000 Euro wollen die beiden Diplom-Betriebswirte ihre Marke groß machen und die Herstellungskosten senken. Dafür würden sie 15 Prozent ihrer Firmenanteile abgeben.

Bildquelle: © TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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Über den Autor
Michelle Kämpfer beschäftigt sich insbesondere mit der lokalen Startup-Szene mit Schwerpunkt auf der FinTech-Branche. Sie arbeitet seit 2018 bei auxmoney.