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Veröffentlicht am 19 Okt 2017

Neuer Fintech- und Insurtech-Inkubator Finconomy startet in München

Veröffentlicht am 19 Okt 2017
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finconomyMit Finconomy startet heute der zweite Company Builder für Insur- und Fintechs in Deutschland. Das Team hinter dem Inkubator besteht selbst aus erfolgreichen Gründern, die mit ihren bestehenden Ventures eine Basis für die Entwicklung neuer Plattformen im B2B-Bereich schaffen möchten.

Finconomy als innovativer und substanzstarker Partner

Der Geschäftszweck eines Inkubators ist es neue Unternehmen zu gründen. Mit der treefin AG, der fundsaccess AG und der BANKSapi GmbH hat das Gründerteam hinter Finconomy bereits erfolgreich selbst gegründete Unternehmen am Markt etabliert und verfügt über die nötige Erfahrung und ein ausgebautes Netzwerk. Nach der mehrheitlichen Übernahme von treefin durch den Wüstenrot & Württembergische Konzern vor einigen Monaten konzentrierten sich die drei Gründer auf den Aufbau des Company Builders.

Finconomy ist bereits langjähriger Partner vieler Banken, Versicherungen und Vermögensverwaltern. Ziel ist es daher nicht Konkurrenzprodukte zu schaffen, sondern vielmehr mit einem kooperativen Ansatz den Finanzdienstleistern bei der Herausforderung Digitalisierung behilflich zu sein. Mit dem Aufbau neuer Plattformen soll das digitale und persönliche Erlebnis von Finanzdienstleistungen revolutioniert werden. Basis dafür sollen die bereits bestehenden Ventures bilden.

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„Die Kundenschnittstelle nicht zu verlieren, ist für etablierte Finanzdienstleister von zentraler Bedeutung. Dies wird nur gelingen, wenn im Rahmen der Digitalisierungsstrategie die richtigen Hebel gezogen werden. Ein innovativer, substanzstarker Partner ist dabei unverzichtbar. Bei Finconomy glauben wir an den hybriden Kunden, d.h. an einen, der neben digitalen Services auch den persönlichen Kontakt schätzt. Dieser Grundgedanke legt die Kooperation von alten und neuen Spielern nahe.“

-Reinhard Tahedl, CEO und Managing Director von Finconomy, in der Pressemitteilung vom 19.10.17

Fokus auf B2B-Geschäft

Die bereits bestehenden Kundenbeziehungen zu namhaften Unternehmen, wie beispielsweise AXA, Gothaer und Swiss Life, unterscheiden Finconomy von reinen Finanzinvestoren und anderen Venture-Fabriken, wie beispielsweise der bis dato deutschlandweit einzigen Fintech-Schmiede FinLeap. Seit Ende 2014 hat der Berliner Company Builder rund um Gründer Ramin Niroumand 13 Finanz-Startups hervorgebracht. Bis auf die solarisbank und das Insurtech Element richteten sich die Geschäftsmodelle der FinLeap-Ventures meistens an Endkunden. Finconomy sieht dahingegen im B2B-Segment größeres Potenzial und will sich deshalb auf diesen Bereich konzentrieren. Mit einer Wealth-Management-Plattform soll bereits im ersten Quartal 2018 das nächste Venture starten. Finconomy fungiert dabei als Hub für neue Ideen und Anziehungspool für Talente.

Bildquelle: © Finconomy

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Melina Uhlig
Über den Autor
Melina Uhlig ist Expertin für die aktuellen News aus der FinTech-Branche und der Start-Up-Szene. Sie arbeitet seit 2016 bei auxmoney.