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Veröffentlicht am 21 Aug 2020

Digitalisierung im Mittelstand – diese 3 Start-ups helfen bei Administration 4.0

Veröffentlicht am 21 Aug 2020
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In jedem Unternehmen gibt es sie: administrative Prozesse, die notwendig sind, die aber nicht zum Kerngeschäft gehören – sei es im Personalbereich oder im Rechnungswesen. In den vergangenen Monaten haben viele Unternehmen bereits kleinere oder größere Schritte in Richtung Digitalisierung gemacht: Arbeiten aus dem Homeoffice heraus, Besprechungen als Videokonferenz. Die nachstehenden 3 Start-ups können dabei helfen, dass die Unternehmen auch bei der Digitalisierung administrativer Prozesse einen großen Schritt nach vorne machen.

Mit Personio lassen sich zeitraubende HR-Prozesse deutlich vereinfachen

Das erst 2015 gegründete Unternehmen Personio hat heute bereits 400 Mitarbeiter an drei Standorten und verweist auf 2.000 Kunden. Zudem wird es bereits gerne als ein heißer Anwärter auf den Titel „Einhorn“ gehandelt, also ein Unternehmen mit einem Firmenwert von über 1 Mrd. EUR. Mit der von Personio entwickelten Software lassen sich viele Prozesse im Personalwesen deutlich vereinfachen – vom Urlaubsantrag über die Ablage von Personalunterlagen in einer elektronischen Akte bis hin zur Lohn- und Gehaltsabrechnung. Das spart nicht nur der Personalabteilung Zeit, sondern reduziert auch den Aufwand bei jedem einzelnen Mitarbeiter im Unternehmen.

Die Bearbeitung eingehender Rechnung wird mit zum Kinderspiel

Das Start-up Candis bietet eine Software an, mit der sich eingehende Rechnungen direkt automatisch einlesen und bearbeiten lassen. Die Software liest die relevanten Informationen automatisch aus der Rechnung aus und erzeugt daraus einen Buchungssatz. Die Rechnung kann dann entsprechend der geltenden Regeln im jeweiligen Unternehmen durch den Verantwortlichen freigegeben und zur Bezahlung angewiesen werden. Auch die folgende Verbuchung und Bezahlung läuft weiterhin automatisiert.

Vimcar – so digitalisieren Sie Ihre Firmenfahrzeuge

120 Mitarbeiter arbeiten für Vimcar in Berlin. Und diese sorgen mit ihrer Software dafür, dass beispielsweise für die Firmenfahrzeuge automatisch ein elektronisches Fahrtenbuch geführt wird mit Hilfe von GPS. Alle wichtigen Fahrzeugdaten können einfach verwaltet werden und müssen nicht mehr händisch in Listen eingetragen werden – so beispielsweise die gefahrenen Kilometer, die Kosten für Kraftstoff, Wartung und Reparatur sowie den aktuellen Wartungszustand des Fahrzeugs.

Bildquelle: © Getty Images


 

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Michelle Kämpfer
Über den Autor
Michelle Kämpfer beschäftigt sich insbesondere mit der lokalen Startup-Szene mit Schwerpunkt auf der FinTech-Branche. Sie arbeitet seit 2018 bei auxmoney.