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Veröffentlicht am 22 Okt 2019

Deutsche Bank gründet FinTech-Hub in Shanghai

Veröffentlicht am 22 Okt 2019
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China ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für FinTech-Start-ups. Die Potenziale, die sich daraus ergeben, sieht auch die Deutsche Bank und hat dort laut eigenen Angaben als erstes deutsches Kreditinstitut einen FinTech-Hub ins Leben gerufen.

Kreditinstitut strebt verstärkte Zusammenarbeit mit FinTechs an

Das englische Wort „Hub“ bedeutet übersetzt Knotenpunkt. Dort kommen Gründer zusammen, tauschen sich aus und treffen sich auch mit potenziellen Investoren und Kooperationspartnern. Die Deutsche Bank hat nun in Shanghai einen FinTech-Hub mit dem Namen „Blue Water FinTech Space“ eröffnet. Das Kreditinstitut möchte auf diese Weise mit ortsansässigen FinTechs ins Gespräch kommen, um seinen Kunden bessere und innovativere Lösungen anbieten zu können. Da FinTechs in China staatlich gefördert werden, ergeben sich vielfältige Kooperationsmöglichkeiten.

Strategische Bedeutung zur Erschließung innovativer Märkte

Die Deutsche Bank plant, bis 2022 13 Milliarden Euro in die Digitalisierung des Geschäftsmodells zu investieren. Deshalb ist China von strategischer Bedeutung, denn dort gibt es weltweit einen der fortschrittlichsten Märkte in Bezug auf mobiles Bezahlen, künstliche Intelligenz und Robotik. Um die sich bietenden Wachstumschancen ergreifen zu können, hält die Deutsche Bank es für sinnvoll, die Entwicklung der entsprechenden Technologien vor Ort im Auge behalten. Sie kann bei der Organisation des FinTech-Hubs auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. Denn das Kreditinstitut hat bereits solche Innovationszentren in Berlin, London und Singapur hochgezogen.

Bildquelle: shutterstock.com

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Michelle Kämpfer
Über den Autor
Michelle Kämpfer beschäftigt sich insbesondere mit der lokalen Startup-Szene mit Schwerpunkt auf der FinTech-Branche. Sie arbeitet seit 2018 bei auxmoney.