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aio corona masken transparent
Veröffentlicht am 30 Okt 2020

Warum die Corona-Krise diesem Start-Up zum Durchbruch verhelfen könnte

Veröffentlicht am 30 Okt 2020
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Die zweite Corona-Welle ist da. Damit geht neben erneuten Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren je nach Region auch eine erweiterte Maskenpflicht einher. In den Schulen ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes nicht mehr freiwillig und auch draußen darf die Maske an manchen Orten nicht mehr abgenommen werden. Für uns Grund genug, ein Kölner Start-Up vorzustellen, das nachhaltige und stylische Masken herstellt, womit das Atmen besonders leichtfallen soll.

Ein Start-Up aus Köln behauptet, die ideale Atemschutzmaske erfunden zu haben

corona transparente maske aioSeit der Einführung der Maskenpflicht vor einigen Monaten hat man die Wahl zwischen Masken in sämtlichen Formen und Farben. Doch die blauen Einwegmasken werden nach der Benutzung entsorgt und stellen damit ein Problem für die Umwelt dar. Die Alternative sind Stoffmasken, mit denen das Atmen schwerfällt, insbesondere wenn man sie den ganzen Tag lang trägt. Darüber hinaus verdecken all diese Masken das halbe Gesicht, was vor allem bei Gesprächen als störend empfunden werden kann. Das Kölner Start-Up AIO möchte mit seiner Atemschutzmaske all diese Probleme angehen. Sie ist transparent, sodass nicht das gesamte Gesicht verdeckt wird und überzeugt durch ein modernes Design. Man kann sie außerdem abwaschen, was sie lange haltbar macht und sie verfügt über einen Filter, sodass die Atmung nicht behindert wird. Damit bieten die Gründerinnen Anna und Teresa Müller eine umweltfreundliche Alternative zu den klassischen Einwegmasken.

Was als Nischenprodukt begann, könnte der neue Masken-Trend werden

Die Geschäftsidee kam den Gründerinnen bereits 2018, als Corona noch längst kein Thema war. Beide leiden an Asthma, doch auch für gesunde Menschen kann es gefährlich sein, die durch Rauch, Ruß, Staub und Abgase verunreinigte Luft einzuatmen. Durch die Corona-Pandemie kommt nun niemand mehr um eine Maske herum. Das könnte das Geschäft ankurbeln, bedeutet aber auch, dass das Start-Up sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen muss. Die Gründerinnen sehen das gelassen. Sie sind davon überzeugt, dass ihr Produkt einen Mehrwert bietet und möchten die Kunden durch herausragende Qualität überzeugen. Zudem können sie auf Erfahrung im Start-Up-Business zurückgreifen, da sie bereits mehrere Start-Ups als Mentorinnen begleitet und beim Markenaufbau unterstützt haben. Bei einer Crowdfunding-Kampagne konnten sie bereits über 330.000 Euro einsammeln. Es geht dem Start-Up allerdings nicht nur um Profit, sondern auch um Nachhaltigkeit, Umweltschutz und die Unterstützung sozialer Projekte, wofür ein Teil des Erlöses aus dem Maskenverkauf genutzt werden soll. Wir sind gespannt, wie viele Leute wir demnächst beim Einkaufen oder in der Bahn mit durchsichtigen AIO-Masken sehen werden.

Bildquellen: shutterstock.com und © CLAIR Solutions

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Michelle Kämpfer
Über den Autor
Michelle Kämpfer beschäftigt sich insbesondere mit der lokalen Startup-Szene mit Schwerpunkt auf der FinTech-Branche. Sie arbeitet seit 2018 bei auxmoney.